Erstes Tou­ris­mus­kon­zept für die Stadt Forch­heim

Festungsanlage Forchheim (c) Stadt Forchheim
Festungsanlage Forchheim (c) Stadt Forchheim

Das erste Tou­ris­mus­kon­zept der Stadt Forch­heim ist am ver­gan­ge­nen Don­ners­tag vom Stadt­rat ver­ab­schie­det wor­den! Ziel des Kon­zep­tes ist es, ein kla­res tou­ri­sti­sches Pro­fil her­aus­zu­stel­len und dabei die zukünf­ti­gen the­ma­ti­schen Schwer­punk­te Forch­heims zu ver­mark­ten.

In rund einem Jahr hat die Tou­rist-Infor­ma­ti­on der Stadt Forch­heim gemein­sam mit den Bera­tungs­un­ter­neh­men „tou­ris­mus plan B GmbH“ aus Ber­lin und „CIMA GmbH“ aus Forch­heim das Kon­zept erstellt. Zunächst wur­de die tou­ri­sti­sche Ist-Situa­ti­on beleuch­tet und eine Stand­ort­ana­ly­se durch­ge­führt. Hin­zu kam eine Stär­ken­/­Schwä­chen/­Chan­cen/­Ri­si­ken-Betrach­tung und die Erstel­lung eines Maß­nah­men­ka­ta­logs für die zukünf­ti­ge tou­ri­sti­sche Aus­rich­tung.

„Nun ste­hen unse­re drei Haupt­the­men fest: „Bier­kul­tur & Kuli­na­rik genie­ßen“, „Geschichts- & Kul­tur­er­leb­nis“ und „Akti­ves Natur­er­leb­nis“. Mit dem neu­en Kon­zept kön­nen wir Schritt für Schritt genau die­se The­men bear­bei­ten und ziel­ori­en­tier­te Mar­ke­ting­maß­nah­men durch­füh­ren“, sagt Nico Cies­lar, Lei­ter der Tou­rist-Infor­ma­ti­on Forch­heim. In fünf Jah­ren soll die Tou­ris­mus­kon­zep­ti­on auf den Prüf­stand gebracht und fort­ge­schrie­ben wer­den. „Wir möch­ten den Tou­ris­mus in der Stadt Forch­heim zu einem wich­ti­gen wirt­schaft­li­chen Zweig bzw. Wirt­schafts­fak­tor ent­wickeln, davon kön­ne der gesam­te Han­del in der Innen­stadt pro­fi­tie­ren“, so Vik­tor Nau­mann, Wirt­schafts­för­de­rer der Stadt Forch­heim.

Tou­ri­sti­sches Leit­bild Forch­heims

Forch­heim kom­bi­niert geleb­te All­tags­kul­tur mit geschicht­li­chen Klein­oden. Aus­druck fin­den die regio­na­len Tra­di­tio­nen in der stark lokal ver­wur­zel­ten Braue­rei- und Bier­kul­tur, in die die Gäste ein­tau­chen kön­nen. Durch attrak­ti­ve, authen­ti­sche Genuss- und Erleb­nis­an­ge­bo­te sowie durch die Ein­kehr in die fami­li­en­geführ­ten, tra­di­tio­nel­len Braue­rei­gast­stät­ten erfolgt eine Rück­be­sin­nung in die gute alte Zeit. Durch die Auf­be­rei­tung der histo­ri­schen Kost­bar­kei­ten wird den regio­na­len Tra­di­tio­nen ein Gesicht gege­ben. Die Gäste bege­ben sich auf Spu­ren­su­che nach ihrer Her­kunft, wodurch ein Nach­emp­fin­den der dama­li­gen Zeit ermög­licht wird.

Als Ort der Ent­schleu­ni­gung dient, neben den Orten der tra­di­tio­nel­len Bier­kul­tur, der attrak­ti­ve Land­schafts­raum im Umland. Die­ser kann durch abwechs­lungs­rei­che Wan­der- und Rad­tou­ren, die im Zei­chen der Genuss­kul­tur und Geschich­te ste­hen, erkun­det wer­den. Unter­stützt wird dies durch eine gut durch­dach­te und ein­fach gestal­te­te Wege­füh­rung im und um das Stadt­ge­biet. In einer durch Natur und Ruhe gepräg­ten Land­schaft wer­den das kul­tu­rel­le Erbe und die regio­na­le All­tags­kul­tur erleb­bar gemacht.

„Um über die aktu­el­le Tou­ris­mus­ent­wick­lung zu berich­ten und die Öffent­lich­keit mit ein­zu­be­zie­hen, wird ab 2018 halb­jähr­lich ein “run­der Tisch Tou­ris­mus” in Forch­heim statt­fin­den“, so Cies­lar.

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