Vor­le­se­tag im Bam­ber­ger Kin­der­gar­ten St. Gisela

Symbolbild Bildung
Staatsministerin Melanie Huml mit der "Sternengruppe"

Staats­mi­ni­ste­rin Mela­nie Huml mit der “Ster­nen­grup­pe”

„Eulen haben Flü­gel. Und sie leben im Baum. Die kön­nen sogar nachts sehen.“ Vol­ler Eifer sind die Kin­der der Ster­nen­grup­pe im Kin­der­gar­ten St. Gise­la Bam­berg bei der Sache, heu­te ist Vor­le­se­tag und Staats­mi­ni­ste­rin Mela­nie Huml hat das Buch „Heu­le Eule“ mit­ge­bracht. „Ihr wisst aber schon viel“, zeigt sich die Vor­le­se­rin beein­druckt. Immer wie­der unter­bricht sie die Geschich­te, befragt die klei­nen Zuhö­rer und sorgt so dafür, dass die Auf­merk­sam­keit nicht nach­lässt. Man merkt sofort: Mela­nie Huml, selbst Mut­ter, ist eine erfah­re­ne Vor­le­se­rin und jedes Jahr beim bun­des­wei­ten Vor­le­se­tag dabei.

Kin­der schon früh zum Lesen anzu­re­gen, sei ihr ein Anlie­gen, des­halb betei­li­ge sie sich immer wie­der ger­ne am bun­des­wei­ten Vor­le­se­tag, sagt die Mini­ste­rin nach der Lese­stun­de, denn: „Vor­le­sen oder Lesen beflü­gelt unse­re Phan­ta­sie, för­dert die Kon­zen­tra­ti­ons­fä­hig­keit und die sprach­li­che Ent­wick­lung“, erklärt Huml.

Bevor sie geht, dankt sie noch aus­drück­lich Kin­der­gar­ten­lei­te­rin Nad­ja Hein­buch für die Ein­la­dung und ihr Enga­ge­ment, denn nicht in allen Fami­li­en wird zuhau­se vor­ge­le­sen. „Das ist scha­de, denn Kin­der wer­den nicht als Lese­rat­ten gebo­ren, wir müs­sen sie fürs Lesen begei­stern. Ich kann mich noch gut an mei­ne Kind­heit erin­nern. Wir haben uns aufs Sofa geku­schelt, war­men Kakao getrun­ken und Geschich­ten gele­sen – das war ein­fach groß­ar­tig und jetzt als Mut­ter mache ich das auch ger­ne“, erzählt Huml.

Selbst die ganz Klei­nen in der Mond­grup­pe haben ihre hel­le Freu­de am Vor­le­se­tag. Zusam­men mit der Mini­ste­rin ver­dre­hen sie ihre Köp­fe wie die Erd­männ­chen in der Geschich­te, nach links und rechts und gera­de­aus. „Ihr habt super mit­ge­macht und toll zuge­hört“, lobt Huml die Kin­der und schüt­telt allen zum Abschied die Hän­de. „Dan­ke“ rufen ihr die Klei­nen hin­ter­her und schau­en dann noch­mal ihre neu­en Bücher an.

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