Mäc Här­der in Kulm­bach: „Wir haben nicht gegoo­gelt, wir haben überlegt!“

Mäc Härder

Mäc Här­der

„Ent­spannt euch! Wir het­zen durchs Leben, ob wir 20 oder 60 Jah­re alt sind. Selbst 80jährige hän­gen mitt­ler­wei­le genervt am Smart­pho­ne rum“, so das Cre­do zum aktu­el­len Stück von Mäc Här­der. Am 25. Novem­ber kommt der Bam­ber­ger zu „Kul­tur unterm Dach“ im Baye­ri­schen Brauereimuseum.

„Wenn wir irgend­et­was nicht wis­sen, schau­en wir sofort im Com­pu­ter oder im Han­dy nach. Immer liegt ein Zet­tel auf dem Küchen- oder Schreib­tisch mit Din­gen, die zu erle­di­gen sind. Wenn man sich die Welt­ge­schich­te anschaut, fragt man sich wofür? Das Römi­sche Reich ging unter, das Mon­go­len­reich ging unter und das Tau­send­jäh­ri­ge Reich dau­er­te nur zwölf Jah­re. Wir schicken Waf­fen in gro­ßen Men­gen in den Nahen Osten und als Ant­wort krie­gen wir sie in klei­ner Dosis wie­der zurück“, bringt es Mäc Här­der dem Publi­kum gegen­über auf den Punkt.

Und: „Es gleicht sich doch sowie­so alles aus: jun­ge Men­schen brau­chen ihr Tablet, Alte ihre Tablet­ten. Stadt­be­woh­ner lesen „Land­lust“, dafür fah­ren Gelän­de­fahr­zeu­ge haupt­säch­lich in Innen­städ­ten her­um!“ Mit Aus­sa­gen wie die­sen lässt sich ein ent­spann­ter Abend mit Mäc Här­der, der frän­ki­schen Froh­na­tur und dem Wohl­tä­ter des tref­fen­den Wort­spiels verbringen.

Sein neu­es Pro­gramm – „Wir haben nicht gegoo­gelt, wir haben über­legt!“ kann dann auch Spu­ren von Tief­sinn ent­hal­ten. Und auch dies­mal erfüllt er sein Mot­to: „Was der Arzt ist für die Kran­ken, das ist Mäc Här­der für die Franken.“

Mäc Här­der begann schon wäh­rend sei­nes Lehr­amts­stu­di­ums mit Kaba­rett. Von 1985 bis 2000 spiel­te er sie­ben Pro­gram­me mit der frän­ki­schen Kaba­rett­grup­pe TBC. Schon seit 1995 spiel­te er par­al­lel, und ab 2000 aus­schließ­lich Solo­pro­gram­me. Sei­ne Spe­zia­li­tät ist dabei eine Mischung aus Kaba­rett und Arti­stik. Er gewann diver­se Jon­glier­prei­se, dar­un­ter den Skan­di­na­vi­schen Jon­glier­preis (1986) und den Euro­päi­schen Jon­glier­wett­be­werb (1995).

1992 grün­de­te Mäc Här­der die Impro­vi­sa­ti­ons­thea­ter­grup­pe „Anony­me Impro­ni­ker“ Von 1999 bis 2003 war er künst­le­ri­scher Lei­ter des Stra­ßen­fe­sti­vals „Bam­berg zaubert“.

Er ist häu­fig Gast im Kaba­rett-Pro­gramm des Baye­ri­schen Fern­se­hens, ins­be­son­de­re bei „Kaba­rett aus Fran­ken“, „Ottis Schlacht­hof“ und „Grün­wald Freitagscomedy“.

Am 25. Novem­ber gastiert Mäc Här­der mit sei­nem aktu­el­len Pro­gramm „Wir haben nicht gegoo­gelt, wir haben über­legt!“ bei „Kul­tur unterm Dach“ im Son­der­ver­an­stal­tungs­raum im Baye­ri­schen Brauereimuseum.

Ein­lass ist ab 19:00 Uhr, Beginn ist um 20:00 Uhr. Tickets gibt an der Kas­se im Baye­ri­schen Braue­rei­mu­se­um und im Ticket­shop der Baye­ri­schen Rund­schau, Kulm­bach, am Kres­sen­stein. Der Ein­tritt kostet im VVK: 16,00 EUR an der Abend­kas­se: 18,00 EUR.

Reser­vie­run­gen sind unter der Tele­fon­num­mer 09221 805–19 oder info@​kulmbacher-​moenchshof.​de möglich.

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