FDP Forch­heim: Kör­ber wur­de erneut ins FDP-Prä­si­di­um gewählt

Dr. Reinhard Stang, Tobias Lukoschek, Christian Weber, Sebastian Körber, Alexander Maier
Dr. Reinhard Stang, Tobias Lukoschek, Christian Weber, Sebastian Körber, Alexander Maier

Am Lan­des­par­tei­tag der FDP Bay­ern wur­de Seba­sti­an Kör­ber erneut ins Prä­si­di­um der baye­ri­schen Libe­ra­len gewählt, dies­mal als 1. Bei­sit­zer. Zuvor war Kör­ber vier Jah­re lang Stell­ver­tre­ter des bis­he­ri­gen Vor­sit­zen­den Albert Duin. Die­ser hat nicht wie­der kan­di­diert und will sich nun als Spit­zen­kan­di­dat für die baye­ri­sche Land­tags­wahl 2018 bewer­ben und voll dar­auf kon­zen­trie­ren, wes­halb er nicht wie­der ange­tre­ten ist. Der ober­frän­ki­sche FDP- Bezirks­vor­sit­zen­de Tho­mas Nagel ist nun als Bei­sit­zer für Ober­fran­ken im Lan­des­vor­stand vertreten.

Zum neu­en Lan­des­vor­sit­zen­den wur­de der bis­he­ri­ge Gene­ral­se­kre­tär Dani­el Föst gewählt. „Mit den Wah­len auf dem Par­tei­tag haben wir die ersten Wei­chen Rich­tung Land­tags­wahl gestellt. Mit dem neu­ge­wähl­ten Lan­des­vor­stand haben wir star­ke Per­sön­lich­kei­ten an der Spit­ze der Par­tei. Wir sind sehr gut auf­ge­stellt und ich freue mich auf die kom­men­den Mona­te. Vie­le Men­schen in Bay­ern spü­ren, dass Bay­ern nicht mehr die Stär­ke hat, wie vor eini­gen Jah­ren. Sie wol­len ein moder­nes und welt­of­fe­nes Bay­ern, dass sie auch Hei­mat nen­nen dür­fen. Sie wol­len einen star­ken Staat mit weni­ger Büro­kra­tie, glei­che Chan­cen für alle und eine Bil­dung bei der nicht Deutsch­land, son­dern die Welt der Maß­stab ist. Dafür ste­hen nur wir“, so der neue Lan­de­vor­sit­zen­de Dani­el Föst.

Der Forch­hei­mer Kreis- und Stadt­rat Seba­sti­an Kör­ber gehört damit auch in den näch­sten zwei Jah­ren dem eng­stem Füh­rungs­gre­mi­um der FDP in Bay­ern an und „freut sich sehr über die Wie­der­wahl ins Prä­si­di­um, denn es lie­ge noch viel Arbeit vor den Libe­ra­len, denn nach dem Wie­der­ein­zug in den Deut­schen Bun­des­tag liegt nun der Wie­der­ein­zug in den Baye­ri­schen Land­tag im Fokus“.

Kör­ber wei­ter: „Ich wer­de mich ins­be­son­de­re mit mei­nen Fachthe­men Bau‑, Woh­nungs- und Ver­kehrs­po­li­tik ein­brin­gen. Ich wer­be für ideo­lo­gie­freie und selbst­be­stimm­te Mobil­tät, denn es kann nicht sein, dass ein Die­sel- Fah­rer durch Fahr­ver­bo­te qua­si kalt ent­eig­net wird. Der länd­li­che Raum soll gestärkt wer­den durch Siche­rung der Gesund­heits­ver­sor­gung, eine bes­se­re und bar­rie­re­freie ÖPNV- Anbin­dung und einer ech­ten Digi­ta­li­sie­rungs­of­fen­si­ve. Auch müs­sen die Bau­ko­sten redu­ziert wer­den durch den Abbau von über­zo­ge­ne Umwelt- und Ener­gie­ein­spar­vor­schrif­ten, damit Bau­en und Woh­nen, egal ob zur Mie­te oder im Wohn­ei­gen­tum bezahl­bar bleibt. Die Miet­preis­brem­se gehört abge­schafft, denn die baut kei­ne neu­en Woh­nun­gen. Die Wohn­ei­gen­tums­bil­dung soll durch die Abschaf­fung der Grund­er­werb­steu­er i. H. v. 3,5% ‑zusätz­lich zum Kaufpreis‑, für die erste selbst­ge­nutz­te Immo­bi­lie gestärkt wer­den. Wohn­ei­gen­tum soll auch vor immer mehr Abzocke geschützt wer­den, etwa durch die Nicht­an­wen­dung der Stra­ßen­aus­bau­bei­trags­sat­zung, denn Wohn­ei­gen­tum ist der beste Schutz vor stei­gen­den Mie­ten und damit ein guter Bei­trag Alters­ar­mut, daher kei­ne wei­te­ren noch­mals nach­ge­la­ger­ten Erschlie­ßungs­ko­sten für Immobilieneigentümer. “

Mit dabei in Amberg waren die Forch­hei­mer Dele­gier­ten Dr. Rein­hard Stang, Tobi­as Luko­schek, Alex­an­der Mai­er und Chri­sti­an Weber.

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