GAL Bam­berg beklagt man­gel­haf­te Aus­stat­tung an Bam­ber­ger Mittelschulen

Grü­ne for­dern, dass Bedarfs­an­mel­dun­gen von Mit­tel­schu­len voll­stän­dig auf­ge­li­stet werden

An Bam­ber­ger Mit­tel­schu­len schei­nen feh­len­de IT-Gerä­te, man­gel­haf­te Lehr­mit­tel oder schad­haf­tes Mobi­li­ar zum All­tag zu gehö­ren. Auf die­sen Zustand wur­de jeden­falls die GAL von Bürger*innen hin­ge­wie­sen. Die bei­den Grü­nen-Mit­glie­der im Kul­tur­se­nat Andre­as Reuß und Dr. Tobi­as Rausch bean­tra­gen daher, dass die kom­plet­te „Wunsch­li­ste“ der Bam­ber­ger Mit­tel­schu­len vor­ge­legt wird.

Denn in der Pra­xis läuft es bis­her so: Hat eine Schu­le eine soge­nann­te Bedarfs­an­mel­dung, muss bei­spiels­wei­se ein defek­ter Drucker ersetzt wer­den, mel­det sie dies bei der Stadt­ver­wal­tung an. Die Ver­wal­tung sor­tiert aller­dings bestimm­te Wün­sche aus, wes­halb „auf dem bis­he­ri­gen Weg nicht alle Aus­stat­tungs­wün­sche den Stadträt*innen vor­ge­legt wer­den, son­dern nur eine Aus­wahl“, so GAL-Stadt­rat Andre­as Reuß.

Der tat­säch­li­che Bedarf für wei­te­res Lehr­ma­te­ri­al oder Mobi­li­ar kön­ne somit bei poli­ti­schen Dis­kus­sio­nen im Kul­tur­se­nat nicht berück­sich­tigt wer­den. Die „Wunsch­li­ste“ hin­ge­gen bil­de das ab, was die Schu­len aus ihrer Sicht benö­ti­gen, und lie­fe­re so ein ganz­heit­li­che­res Bild über den Ist-Zustand, ergänzt Rausch. Damit las­se sich bes­ser auf eine gute Aus­stat­tung ach­ten, und wei­te­re Inve­sti­ti­ons­be­dar­fe könn­ten früh­zei­tig erkannt werden.

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