Pra­xis­ori­en­tier­tes Argu­men­ta­ti­ons­trai­ning „Vom Vor­ur­teil zur Dis­kri­mi­nie­rung“ am 11.11. in Forch­heim

Im Rah­men der Inter­kul­tu­rel­len Jugend­ar­beit bie­tet der Kreis­ju­gend­ring Forch­heim ein Pra­xis­ori­en­tier­tes Argu­men­ta­ti­ons­trai­ning an. Das Trai­ning fin­det am Sams­tag, den 11.11.2017 von 09:00 – 17:00 Uhr in den Räum­lich­kei­ten des Kreis­ju­gend­rings Forch­heim (Löschwöhr­d­str. 5, 91301 Forch­heim) statt und ori­en­tiert sich an den Inter­es­sen von (ehren­amt­li­chen) Mit­ar­bei­ter/-innen aus der Jugend­ar­beit, Mit­ar­bei­ter/-innen aus Bil­dungs- und Betreu­ungs­ein­rich­tun­gen, poli­ti­schen Ver­ant­wort­li­chen sowie der inter­es­sier­ten Öffent­lich­keit.

Immer wie­der ist man im All­tag Aus­sa­gen oder Hal­tun­gen aus­ge­setzt, die dis­kri­mi­nie­rend sind. Ver­all­ge­mei­ne­run­gen zu Min­der­hei­ten wie „Die Flücht­lin­ge“, „Die Mos­lems“, „Die Rus­sen“ oder Ableh­nun­gen von Viel­falt wie „Mul­ti-Kul­ti funk­tio­niert hier nicht“.
Oft ist man in sol­chen Situa­tio­nen erst ein­mal sprach­los, fühlt sich hilf­los und nicht immer gelingt es dann, den rich­ti­gen Ansatz zu fin­den, jeman­den zum Über­den­ken sol­cher Aus­sa­gen zu brin­gen oder sei­ne Mei­nung ent­ge­gen­zu­set­zen.
Die Teil­neh­mer/-innen erfah­ren im Semi­nar neue Wege zum kon­struk­ti­ven Umgang mit Vor­ur­tei­len und Gerüch­ten – und zwar über­all dort, wo Ste­reo­ty­pe und Vor­ur­tei­le unre­flek­tiert ver­brei­tet wer­den. In prak­ti­schen Übun­gen erpro­ben die Teil­neh­mer/-innen erfolg­rei­che Argu­men­ta­ti­ons- und Ant­wort­stra­te­gien in mög­li­chen All­tags­si­tua­tio­nen.

Die Fort­bil­dung wird von Inku­Tra (AWO Kreis­ver­band Nürn­berg e.V.) gelei­tet.

Die Teil­nah­me­ge­büh­ren belau­fen sich auf 25,00€ inklu­si­ve Ver­pfle­gung. Die Anmel­dung zur Ver­an­stal­tung ist schrift­lich über das KJR-Büro oder über die KJR-Home­page (www​.kjr​-forch​heim​.de) bis zum 27.10.2017 mög­lich. Alle wei­te­ren Infor­ma­tio­nen zur Ver­an­stal­tung sind auf der Home­page zu fin­den oder unter der Tele­fon­num­mer 09191÷7388−0 zu erfra­gen.
Die Ver­an­stal­tung fin­det in Koope­ra­ti­on mit dem Akti­ons­pro­gramm des Baye­ri­schen Jugend­rings „Flücht­lin­ge wer­den Freun­de“ statt.