Emp­find­li­cher Schlag gegen Cobur­ger Rausch­gift­sze­ne – Größ­te bis­lang sicher­ge­stell­te Men­ge der ober­frän­ki­schen Polizei

Gemein­sa­me Pres­se­er­klä­rung des Poli­zei­prä­si­di­ums Ober­fran­ken und der Staats­an­walt­schaft Coburg

LAND­KREIS KRO­NACH. Über ein Kilo­gramm der gefähr­li­chen Dro­ge Cry­s­tal stell­ten am Sonn­tag­nach­mit­tag Rausch­gift­fahn­der der Kri­mi­nal­po­li­zei Coburg sicher. In die­sem Zusam­men­hang nah­men die Ermitt­ler zwei Frau­en und zwei Män­ner fest. Auf Antrag der Staats­an­walt­schaft Coburg erging gegen alle vier am Mon­tag­nach­mit­tag Haft­be­fehl. Bei dem Cry­s­tal han­delt es sich um die größ­te bis­lang sicher­ge­stell­te Men­ge der ober­frän­ki­schen Polizei.

Im Rah­men ander­wei­ti­ger Ermitt­lun­gen erga­ben sich in der Ver­gan­gen­heit für die Rausch­gift­fahn­der Hin­wei­se auf einen 28-Jäh­ri­gen aus der Regi­on Coburg. Der Mann soll den Erkennt­nis­sen zu Fol­ge inten­siv mit Betäu­bungs­mit­tel han­deln. Unter der Sach­lei­tung der Staats­an­walt­schaft nutz­ten die Ermitt­ler der Kri­mi­nal­po­li­zei Coburg sämt­li­che recht­li­chen und tak­ti­schen Mög­lich­kei­ten, die­se Erkennt­nis­se zu verfestigen.

Über ein Kilo­gramm Cry­s­tal sichergestellt

Im Zuge der umfang­rei­chen und akri­bi­schen Ermitt­lun­gen zeich­ne­te sich ab, dass der Mann am Sonn­tag Rausch­gift aus der tsche­chi­schen Repu­blik in die Regi­on ver­brin­gen woll­te. Bei einer Kon­trol­le im Land­kreis Kro­nach gelang dann am Nach­mit­tag die Fest­nah­me des 28-Jäh­ri­gen. Auch sei­ne drei Beglei­ter, ein 31-Jäh­ri­ger sowie eine 30 und 32 Jah­re alte Frau nah­men die Fahn­der an Ort und Stel­le fest. Bei der anschlie­ßen­den Durch­su­chung der mit­ge­führ­ten Fahr­zeu­ge staun­ten die Ermitt­ler nicht schlecht. Im Kof­fer­raum ent­deck­ten sie in einem Ver­steck die gro­ße Men­ge Cry­s­tal und stell­ten es sicher. Die vier Fest­ge­nom­me­nen aus der Regi­on Coburg brach­ten die Ermitt­ler für die wei­te­ren Ermitt­lungs­hand­lun­gen zur Kri­mi­nal­po­li­zei nach Coburg. Bei anschlie­ßen­den Woh­nungs­durch­su­chun­gen fan­den die Ein­satz­kräf­te Fein­waa­gen und eine grö­ße­re Men­ge Bar­geld auf. Dies war in einem soge­nann­ten Bucht­re­sor gut versteckt.

Auf Anord­nung der Staats­an­walt­schaft Coburg ergin­gen am Mon­tag­nach­mit­tag gegen die Beschul­dig­ten Haft­be­feh­le wegen eines Ver­bre­chens des Ein­fuhr­schmug­gels von Betäu­bungs­mit­teln in nicht gerin­ger Men­ge. Die zwei Män­ner und zwei Frau­en sit­zen seit­dem in unter­schied­li­chen Justiz­voll­zug­an­stal­ten in Unter­su­chungs­haft. Die Ermitt­lun­gen der Kri­mi­nal­po­li­zei und der Staats­an­walt­schaft Coburg dau­ern an.

Das Betäu­bungs­mit­tel­ge­setz sieht für die ille­ga­le Ein­fuhr nicht gerin­ger Men­gen Betäu­bungs­mit­tel Frei­heits­stra­fe von min­de­stens zwei Jah­ren vor.

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