Bay­reuth sucht einen neu­en Namen für die sanier­te Stadthalle

Bis zum 16. Okto­ber kön­nen Vor­schlä­ge ein­ge­reicht wer­den, dann ent­schei­det eine Jury

Die Stadt Bay­reuth sucht einen neu­en Namen für ihre Stadt­hal­le und lobt hier­zu einen Wett­be­werb aus. Bay­reuths Bür­ge­rin­nen und Bür­ger sind ein­ge­la­den, ent­spre­chen­de Vor­schlä­ge einzureichen.

Vor­aus­sicht­lich bis Ende 2019 wird die Stadt­hal­le, in der der­zeit die Sanie­rungs- und Moder­ni­sie­rungs­ar­bei­ten auf vol­len Tou­ren lau­fen, zu einem moder­nen Kul­tur­zen­trum umge­baut sein. Mit rund 55 Mil­lio­nen Euro ist sie das aktu­ell größ­te Bau­pro­jekt in Bay­reuth. „Die Stadt­hal­le spielt für das kul­tu­rel­le Leben Bay­reuths eine ent­schei­den­de, eine her­aus­ra­gen­de Rol­le. Sie ist der zen­tra­le Ver­an­stal­tungs­ort für wesent­li­che Ele­men­te des gesam­ten kul­tu­rel­len Spek­trums unse­rer Regi­on. Nach Sanie­rung und Umbau wird sie die­se Rol­le wie­der wahr­neh­men kön­nen. Und sie wird dem Anspruch gerecht wer­den, dass in der Kul­tur­stadt Bay­reuth für Ver­an­stal­tun­gen der unter­schied­lich­sten Art neue­ste Tech­nik und bester Stan­dard gebo­ten wird“, so Ober­bür­ger­mei­ste­rin Bri­git­te Merk-Erbe.

Bis Mon­tag, 16. Okto­ber, haben Bay­reuths Bür­ge­rin­nen und Bür­ger, Kul­tur­schaf­fen­de und Ver­an­stal­ter nun Zeit, pas­sen­de Namens­vor­schlä­ge für die dann sanier­te und moder­ni­sier­te „neue“ Stadt­hal­le ein­zu­rei­chen. Eine Jury, bestehend aus Ober­bür­ger­mei­ste­rin Bri­git­te Merk-Erbe, Ver­tre­tern der Stadt­rats­frak­tio­nen, der Bay­reuth Mar­ke­ting und Tou­ris­mus GmbH, des Nord­baye­ri­schen Kuriers sowie des Kul­tur­re­fe­rats, wird dann die Ein­sen­dun­gen begut­ach­ten, dis­ku­tie­ren und einen Gewin­ner aus­wäh­len. Ein­sen­dun­gen sind zu rich­ten an das Amt für Öffent­lich­keits­ar­beit und Stadt­kom­mu­ni­ka­ti­on, Neu­es Rat­haus, Luit­pold­platz 13, 95444 Bay­reuth, Fax: 0921 251402, Mail: pressestelle@​stadt.​bayreuth.​de.

Hin­ter­grund

Die Stadt Bay­reuth baut ihre drin­gend sanie­rungs­be­dürf­ti­ge Stadt­hal­le zu einem mul­ti­funk­tio­na­len Kul­tur­zen­trum um. Dem Pro­jekt waren jah­re­lan­ge inten­si­ve Dis­kus­sio­nen in den Stadt­rats­gre­mi­en vor­aus­ge­gan­gen. Im Vor­feld hat­te die Stadt einen euro­pa­wei­ten Rea­li­sie­rungs­wett­be­werb aus­ge­lobt, an dem sich nach einem vor­ge­schal­te­ten Bewer­ber-Aus­wahl­ver­fah­ren 22 Büros mit ihren Ent­wür­fen betei­ligt hat­ten. Der Stadt­rat hat­te Ende April 2015 für die soge­nann­te „gro­ße Lösung“ zur Sanie­rung der Stadt­hal­le gestimmt und die­sen Grund­satz­be­schluss im Novem­ber 2015 noch­mals bestä­tigt. Der Umbau beinhal­tet unter ande­rem auch deut­li­che aku­sti­sche Ver­bes­se­run­gen im Gro­ßen Haus der Stadt­hal­le. Am 8. Mai 2016 schei­ter­te ein Bür­ger­be­geh­ren gegen die gro­ße Sanierungslösung.

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