Prä­si­dent des Ober­lan­des­ge­richts Bam­berg a. D. Franz Faber verstorben

Alter von 97 Jah­ren ver­starb am 19. August 2017 der frü­he­re Prä­si­dent des Ober­lan­des­ge­richts Bam­berg Franz Faber

Franz Faber wur­de am 1. Dezem­ber 1919 in Neu­stadt bei Coburg gebo­ren. Nach Kriegs­dienst mit schwe­rer Ver­wun­dung, Kriegs­ge­fan­gen­schaft und anschlie­ßen­dem Stu­di­um der Rech­te an der Uni­ver­si­tät Erlan­gen trat Herr Faber am 1. Mai 1954 als Gerichts­as­ses­sor bei den Amts­ge­rich­ten Lich­ten­fels und Kro­nach in den baye­ri­schen Justiz­dienst ein. Sein beruf­li­cher Weg führ­te ihn im Jahr 1956 als Amts­ge­richts­rat an das Amts­ge­richt Coburg und im Jahr 1963 als Land­ge­richts­rat an das Land­ge­richt Coburg. Am 1. Juni 1966 wur­de Franz Faber zum Land­ge­richts­di­rek­tor ernannt. In den Jah­ren in Coburg war er auch als haupt­amt­li­cher Aus­bil­der für Rechts­re­fe­ren­da­re tätig.

Sein wei­te­rer beruf­li­cher Wer­de­gang führ­te Herrn Faber an das Ober­lan­des­ge­richt Bam­berg. Am 16. Juni 1972 wur­de er zunächst zum Vize­prä­si­den­ten ernannt. Das Amt des Prä­si­den­ten des Ober­lan­des­ge­richts beklei­de­te Franz Faber ab dem 1. März 1978 bis zu sei­nem Ein­tritt in den Ruhe­stand am 1. Dezem­ber 1984.

Sein Amts­nach­fol­ger Cle­mens Lücke­mann wür­digt Herrn Faber als begna­de­ten Juri­sten mit einem aus­ge­präg­ten Pflicht­be­wusst­sein und einer uner­müd­li­chen Arbeits­kraft. Auch sein gro­ßes Ein­füh­lungs­ver­mö­gen und sei­ne aus­ge­präg­te Für­sorg­lich­keit gegen­über sei­nen Mit­ar­bei­tern hät­ten Vor­bild­cha­rak­ter in der baye­ri­schen Justiz gehabt. Die Ver­dien­ste des ehe­ma­li­gen Ober­lan­des­ge­richts­prä­si­den­ten Faber erfuh­ren mit der Ver­lei­hung des Baye­ri­schen Ver­dienst­or­dens eine ganz beson­ders her­aus­ra­gen­de Würdigung.

Die Trau­er­fei­er für Franz Faber fin­det am Frei­tag, 25. August 2017, um 13.00 Uhr auf dem Fried­hof Bam­berg statt.

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