Forchheimer Karatekas Milena und Rosen Stefanov bei Sichtungsturnier für Karate-Bundeskader

Milean Stefanova mit Mawashi - Geri

Milean Stefanova mit Mawashi – Geri

Und Start von Anna Fuchs und Milena Stefanova bei den Deutschen Karate Meisterschaften in Erfurt.

Vor kurzem fand in Waldmichelbach im Odenwald, der international besetzte Randori-Cup der Karatekas statt (Randori: Übungsform des Freikampfes). 650 Sportler aus 14 Nationen nahmen an diesem hochkarätigen Wettkampf teil. Zugleich wurde durch die Bundestrainer Klaus Bitsch und Thomas Nitschmann, an diesem Turnier eine Sichtung der Jugendklassen für die Nationalmannschaft vorgenommen. Milena und Rosen Stefanov wurden durch den Bayerischen Karate Bund für dieses Turnier nominiert. Es ist schon sehr lange her, dass Forchheimer Karatekas zu einem internationalen Wettkampf nominiert wurde und es ist letztlich ein Zeichen dafür, dass in Forchheim beim 1.Shotokan Karate Zentrum hervorragende Trainingsarbeit geleistet wird.

Dass es für Milena und Rosen, bei der sehr starken Konkurrenz, nicht einfach werden würde war Beiden klar. Es musste jeder gegen jeden antreten, so dass sich die Bundestrainer ein gutes Bild vom jeweiligen Leistungsvermögen machen konnten. Bei Milena gab es 26 Kämpferinnen die in 4 Pools eingeteilt waren. So hatte Milena 4 Kämpfe und davon 1 gewonnen und 3 verloren und musste in der ersten Runde ausscheiden.

Bei Rosen waren es ebenfalls 26 Kämpfer, in 4 Pools, aber er kam eine Runde weiter und hatte dadurch insgesamt 6 Kämpfe. Davon gewann Rosen 3 und verlor 3 Kämpfe.

Beide hinterließen bei den Bundestrainern einen guten Eindruck und es wird interessant sein zu sehen wohin der Weg der Beiden noch führt.

Kurz danach fanden in Erfurt die Deutschen Karate Meisterschaften für Jugend, Junioren und U21 statt. Anna Fuchs und wiederum Milena Stefanova hatten sich über ihre vorderen Platzierungen bei den Bayerischen Meisterschaften qualifiziert.
Anna Fuchs war zuerst dran und hatte es gleich mit einer starken Gegnerin zu tun. Fuchs kämpfte bravourös und war ständig im Vorwärtsgang. Ihre Gegnerin war jedoch etwas erfahrener und immer ein ganz klein wenig schneller. So musste Anna nach der zweiten Runde, trotz großartigem Kampf, die Meisterschaften beenden.

Milena Stefanova erging es nicht viel anders. Auch sie hatte eine sehr starke Gegnerin, die Stefanovas Angriffe stets abblocken und erfolgreich kontern konnte. Somit war auch für Milena nach der zweiten Runde diese Deutsche Meisterschaft beendet.

Dass ist für die Beiden jedoch überhaupt nicht tragisch, denn der Lernprozess einer solchen Veranstaltung mit Spitzenathleten aus ganz Deutschland, kann nicht hoch genug bewertet werden.

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