Grü­nen-Kan­di­da­tin Badum bei iKra­tos in Wei­ßeno­he

Willi Harhammer (2.v.l.) mit Lisa Badum (4.v.l.)
Willi Harhammer (2.v.l.) mit Lisa Badum (4.v.l.)

Ener­gie­wen­de auf dem Bier­deckel – End­lich auch im Land­kreis vor­an­trei­ben

Grü­nen-Kan­di­da­tin Badum und Solar-Unter­neh­mer Har­ham­mer for­dern akti­ve Land­kreis­po­li­tik für die Ener­gie­wen­de

Pas­send zu son­ni­gem Wet­ter tra­fen sich Inter­es­sier­te in den Räu­men der Fir­ma „ikra­tos Solar“ um die „Ener­gie­wen­de auf dem Bier­deckel“ zu dis­ku­tie­ren. Die Bun­des­tags­kan­di­da­tin der Grü­nen, Lisa Badum, hat­te 3 The­sen mit­ge­bracht:

  1. Kli­ma­po­li­tik ist Frie­dens­po­li­tik: Die Ein­fuhr von Koh­le und Öl stärkt Schur­ken­staa­ten und Dik­ta­to­ren. Wer Erneu­er­ba­re för­dert, stärkt die Demo­kra­tie vor Ort.
  2. Son­ne und Wind schicken kei­ne Rech­nung und sor­gen für eine lang­fri­stig bezahl­ba­re Ener­gie­ver­sor­gung.
  3. Die Ener­gie­wen­de ist tech­nisch mög­lich und muss nur noch poli­tisch ent­schie­den wer­den.

Son­ne und Wind schicken kei­ne Rech­nung

Badum brach­te auch die Beschlüs­se des grü­nen Bun­des­par­tei­ta­ges mit: Damit auch Kun­din­nen und Kun­den die Kosten­vor­tei­le von Wind und Son­ne spü­ren, soll die Strom­steu­er abge­schafft, statt­des­sen eine CO2-Beprei­sung ein­ge­führt wer­den. Damit pro­fi­tie­ren Kun­dIn­nen von Öko­strom, wäh­rend Koh­le­strom teu­rer wird.

Wil­li Har­ham­mer zeig­te die Mög­lich­kei­ten der Kom­bi­na­ti­on von Pho­to­vol­ta­ik, Spei­cher und Wär­me­pum­pe für Pri­vat­haus­hal­te auf, sowie sei­nen neu­en Tes­la-Solar­spei­cher, in der Regi­on ein Novum.

10.000 Dächer-Pro­gramm für den Land­kreis

Am Ende waren sich alle Teil­neh­men­den einig: Die Ener­gie­wen­de im Land­kreis muss noch mehr in Fahrt kom­men! Als ersten Schritt for­dert Lisa Badum zusam­men mit ikra­tos Solar und stell­ver­tre­tend für alle Akti­ven im Bereich Erneu­er­ba­re im Land­kreis Forch­heim: „Der Land­kreis soll ein 10.000 Dächer Solar-Pro­gramm für alle Bür­ge­rin­nen und Bür­ger auf­le­gen. Noch zu vie­le Häu­ser sind unge­nutzt und das obwohl die Son­ne kei­ne Rech­nung schickt!“

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