Poli­zei­be­richt Frän­ki­sche Schweiz vom 12.06.2017

Poli­zei­in­spek­ti­on Eber­mann­stadt

Motor­rad­fah­rer schwer ver­letzt

Leu­ten­bach. Sonn­tag­mit­tag kam es auf der Kreis­stra­ße zwi­schen Haid­hof und Mit­te­l­eh­ren­bach zu einem schwe­ren Motor­rad­un­fall. Ein 21-jäh­ri­ger Hon­da-Fah­rer kam ver­mut­lich auf­grund eines Fahr­feh­lers in einer Kur­ve ins Schleu­dern und prall­te mit sei­ner Maschi­ne mehr­mals gegen die Ver­an­ke­run­gen der Leit­plan­ke. Letzt­end­lich rutsch­ten sowohl der Fah­rer als auch sein Motor­rad wei­ter und blie­ben unter der Leit­plan­ke lie­gen. Durch den Unfall wur­de der jun­ge Krad-Fah­rer schwer ver­letzt und kam mit dem Ret­tungs­dienst ins Kran­ken­haus Forch­heim. Wäh­rend der Unfall­auf­nah­me und der Ber­gung der Maschi­ne war die Kreis­stra­ße halb­sei­tig gesperrt. Der Gesamt­scha­den wird auf etwa 6800 Euro geschätzt.

Moun­tain­bike-Fah­re­rin schwer ver­letzt

Wie­sent­tal. Eine 52-jäh­ri­ge Moun­tain­bike-Fah­re­rin befuhr am Sonn­tag­nach­mit­tag den schma­len Höhen­weg von Nie­der­fel­len­dorf kom­mend in Rich­tung Burg Nei­deck. Als sie einem grö­ße­ren Stein aus­wei­chen woll­te, kam sie mit ihrem Rad in wei­chen Wald­bo­den und rutsch­te ca. 15 – 20 Meter den fels­durch­setz­ten Steil­hang hin­un­ter. An einer Ast­ga­bel konn­te sie sich letzt­end­lich fest­hal­ten. Durch die hin­zu­ge­ru­fe­ne Berg­wacht wur­de die Frau dann schwer ver­letzt geret­tet. Sie kam anschlie­ßend mit dem Ret­tungs­dienst ins Kran­ken­haus Forch­heim.

Poli­zei­in­spek­ti­on Forch­heim

Forch­heim, eine auf­merk­sa­me Ver­käu­fe­rin einer Tank­stel­le in der Bam­ber­ger Stra­ße ver­stän­dig­te am Sonn­tag­mit­tag die Poli­zei, weil ihr bei einem 49- jäh­ri­gen Pkw- Fah­rer alko­hol­be­ding­te Aus­fall­erschei­nun­gen auf­ge­fal­len waren. Der Pkw- Fah­rer konn­te schließ­lich ange­trof­fen wer­den. Da er alle Maß­nah­men zur Fest­stel­lung eines Alko­hol­werts ver­wei­ger­te, wur­de durch die Staats­an­walt­schaft eine Blut­ent­nah­me ange­ord­net. Nach­dem er ankün­dig­te, hier­an eben­falls nicht mit­wir­ken zu wol­len, muss­te er gefes­selt wer­den.

Forch­heim, am Sonn­tag­nach­mit­tag stürz­te auf dem Rad­weg in der Bal­tha­sar-Schön­fel­der-Stra­ße eine 56-jäh­ri­ge Fahr­rad­fah­re­rin ohne Fremd­ver­schul­den, wohl auf­grund eines Schwä­che­an­falls. Der hin­zu­ge­ru­fe­ne Not­arzt stell­te ein Schä­del- Hirn- Trau­ma fest und die Gestürz­te wur­de, auch zur Abklä­rung der wei­te­ren Ver­let­zun­gen, ins Kli­ni­kum Forch­heim gebracht.

Poli­zei­in­spek­ti­on Bam­berg-Stadt

Hoch­wer­ti­ges MTB ent­wen­det

BAM­BERG. Am Sonn­tag, zwi­schen 20.15 Uhr und 23.00 Uhr, wur­de in der Brücken­stra­ße ein Her­ren-Moun­tain-Bike der Mar­ke Focus ent­wen­det. Das Fahr­rad stand im Hof­raum eines Anwe­sens und hat­te einen Zeit­wert von etwa 2000 Euro. Die Poli­zei hat die Ermitt­lun­gen nach dem bis­lang unbe­kann­ten Täter bereits auf­ge­nom­men. Zeu­gen wer­den daher gebe­ten, sich zeit­nah mit der PI Bam­berg-Stadt in Ver­bin­dung zu set­zen.

Kenn­zei­chen­dieb­stahl

BAM­BERG. Von einem in der Bal­tha­sar-Neu­mann-Stra­ße abge­stell­ten Klein­kraft­rad, wur­de im Lau­fe des Sonn­tags, zwi­schen 11.00 Uhr und 16.30 Uhr, das Ver­si­che­rungs­kenn­zei­chen ent­wen­det. Dem Hal­ter ent­stand durch den Dieb­stahl ein Scha­den in Höhe von etwa 50 Euro.

Sach­be­schä­di­gun­gen

BAM­BERG. Am Sonn­tag hat­te ein 19-Jäh­ri­ger im Stadt­teil Gereuth einen 20-Jäh­ri­gen zunächst mas­siv belei­digt. Dem noch nicht genug, riss der jun­ge Mann anschlie­ßend die Kenn­zei­chen­hal­te­rung vom Pkw des Geschä­dig­ten und spuck­te auf den Wagen sei­nes Gegen­übers. Am Pkw ent­stand Sach­scha­den in Höhe von knapp 100 Euro.

23-Jäh­ri­ger zeigt Poli­zi­sten den Mit­tel­fin­ger

BAM­BERG. Am Sonn­tag­früh wur­de die Poli­zei zu einer Ruhe­stö­rung in die Lich­ten­hai­de­stra­ße geru­fen. Der Bei­fah­rer eines an der Ein­sat­zört­lich­keit ent­ge­gen­kom­men­den Pkw, zeig­te den anfah­ren­den Beam­ten sei­nen aus­ge­streck­ten Mit­tel­fin­ger. Eine Straf­an­zei­ge gegen den 23-jäh­ri­gen Mann wegen Belei­di­gung ist die Fol­ge.

Poli­zei­in­spek­ti­on Bam­berg-Land

Zusam­men­stoß mit über­ho­len­den Pkw

HALL­STADT. Auf der Staats­stra­ße 2244 über­hol­te am Sonn­tag­abend ein 31-jäh­ri­ger Opel-Fah­rer einen vor ihm fah­ren­den 48-jäh­ri­gen Ssan­gyong-Fah­rer sowie einen wei­te­ren Pkw. Als sich der Opel-Fah­rer auf Höhe des zu über­ho­len­den Pkw der Mar­ke Ssan­gyong befand, scher­te die­ser plötz­lich auch zum Über­ho­len aus. Bei dem Zusam­men­stoß ent­stand an den Fahr­zeu­gen ein Gesamtsach­scha­den in Höhe von etwa 10.000 Euro.

Rad­fah­rer miss­ach­tet Vor­fahrt

MEM­MELS­DORF. Beim Über­que­ren der Ring­stra­ße miss­ach­te­te am Sonn­tag­nach­mit­tag ein 25-jäh­ri­ger Rad­fah­rer die Vor­fahrt einer 59-jäh­ri­gen Renault-Fah­re­rin. Beim Zusam­men­stoß zog sich der Rad­ler leich­te Ver­let­zun­gen zu. Am Fahr­rad und am Pkw ent­stan­den Sach­schä­den in Höhe von etwa 2.000 Euro.

Ver­kehrs­po­li­zei­in­spek­ti­on Bam­berg

Tank­schiff auf Grund gelau­fen

ELT­MANN, LKR. HASS­BER­GE. Auf der Fahrt zwi­schen den Schleu­sen Viereth und Lim­bach setz­te ein 100 Meter lan­ges rumä­ni­sches Tank­schiff in der Nacht zum Sams­tag, kurz nach Mit­ter­nacht, bei Eschen­bach auf Grund auf. Das mit 1000 Ton­nen Ben­zol bela­de­ne Schiff saß zunächst so fest auf ein unter Was­ser lie­gen­des Buh­nen­feld auf, dass es erst nach meh­re­ren Ver­su­chen aus eige­ner Kraft wie­der frei kam. Auf Wei­sung der Was­ser­schutz­po­li­zei muss­te die Wei­ter­fahrt in Rich­tung Rot­ter­dam an der Lim­ba­cher Schleu­se erst ein­mal ein­ge­stellt wer­den. Nach ein­ge­hen­der Prü­fung even­tu­el­ler Schä­den am Rumpf und an der Steu­er­an­la­ge durf­ten die vier Besat­zungs­mit­glie­der am Sams­tag­vor­mit­tag nach der Frei­ga­be durch das Was­ser­stra­ßen- und Schiff­fahrts­amt die Fahrt wie­der auf­neh­men. Da kei­ne tech­ni­schen Män­gel fest­ge­stellt wur­den, geht die Was­ser­schutz­po­li­zei von einem Fahr­feh­ler oder Augen­blicks­ver­sa­gen des 69-jäh­ri­gen Schiffs­füh­rers aus.

Poli­zei­in­spek­ti­on Bay­reuth-Stadt

Rad­fahr­un­fall im Hof­gar­ten

BAY­REUTH. Ein Kran­ken­haus­auf­ent­halt und ein ver­bo­ge­ner Len­ker sind die Bilanz eines Zusam­men­sto­ßes zwei­er Rad­fah­rer, der sich in der Nacht von Sams­tag auf Sonn­tag im Hof­gar­ten ereig­net hat.

Kurz vor 1 Uhr waren die bei­den Stu­den­ten, 24 und 22 Jah­re alt, unab­hän­gig von ein­an­der mit ihrem Rädern im Hof­gar­ten unter­wegs. Wäh­rend der jün­ge­re von bei­den ord­nungs­ge­mäß den Rad­weg nutz­te, fuhr der ande­re ver­bots­wid­rig auf ande­ren Wegen durch die Park­an­la­ge. An der Ecke zur Richard-Wag­ner-Stra­ße kam es schließ­lich zur Kol­li­si­on der bei­den Zwei­rad­fah­rer. Hier­bei stürz­te der 22-Jäh­ri­ge über den Len­ker und lan­de­te mit dem Kopf vor­an auf dem Asphalt.

Ein Arzt, der zufäl­lig in der Nähe war, lei­ste­te sofort Erste-Hil­fe. Eine Besat­zung des Ret­tungs­dien­stes, beglei­tet von einem Not­arzt, brach­te den jun­gen Mann schließ­lich zur wei­te­ren Behand­lung in ein Kran­ken­haus. Sein Kon­tra­hent hin­ge­gen blieb unver­letzt. Da die Poli­zei­strei­fe an der Unfall­stel­le bei bei­den Män­nern Alko­hol­ge­ruch fest­stell­te, soll eine Blut­pro­be nun klä­ren, inwie­weit die zwei Stu­den­ten zum Unfall­zeit­punkt noch fahr­taug­lich waren.

Poli­zei stoppt „Vor­be­rei­tun­gen“ zum Spa­ni­en­ur­laub

BAY­REUTH. Die Bay­reu­ther Poli­zei nahm am Sams­tag­nach­mit­tag drei Laden­die­be fest, die sich offen­sicht­lich ihre Cam­ping­aus­rü­stung für den geplan­ten Spa­ni­en­ur­laub zusam­men­klau­en woll­ten.

Gegen 14.30 Uhr fie­len die drei jun­gen Män­ner einem Laden­de­tek­tiv in der Maxi­mi­li­an­stra­ße auf, als sie jeweils ein Paar Turn­schu­he ent­wen­de­ten und flüch­te­ten. Nur kur­ze Zeit spä­ter gelang es den alar­mier­ten Poli­zei­strei­fen, die Die­be im Innen­stadt­ge­biet ding­fest zu machen. Die geklau­ten Sport­schu­he hat­ten die drei dabei bereits an. Bei der Durch­su­chung der 17, 20 und 25 Jah­re alten Män­ner stau­ten die Beam­ten nicht schlecht, als immer mehr Die­bes­gut zum Vor­schein kam. Ins­ge­samt hat­ten die jun­gen Män­ner offen­sicht­lich bereits in ande­ren Geschäf­ten Cam­ping­ar­ti­kel im Wert von meh­re­ren Hun­dert Euro mit­ge­hen las­sen.

Wie ein Ver­gleich mit einem mit­ge­führ­ten Notiz­zet­tel zeig­te, hät­te nun nur noch ein Spa­nischwör­ter­buch gefehlt und die Uten­si­li­en für den schein­bar geplan­ten Urlaub wären kom­plett gewe­sen. Ob die Rei­se nun den­noch statt­fin­det, ent­zieht sich der Kennt­nis der Poli­zei.

Poli­zei­in­spek­ti­on Bay­reuth-Land

Drei Unfäl­le mit ver­letz­ten Krad­fah­rern: Gefrees, Bad Berneck, Auf­seß

Drei Unfäl­le mit ver­letz­ten Krad­fah­rern ereig­ne­ten sich am Wochen­en­de im Bereich der Poli­zei­in­spek­ti­on Bay­reuth-Land. Am frü­hen Sonn­tag­nach­mit­tag befuhr ein 77jähriger aus dem Land­kreis Hof mit sei­nem Mofa die Stra­ße von Gefrees in Rich­tung Münch­berg. Kurz nach Gefrees wur­de er vom Pkw einer 71jährigen Dame aus dem nörd­li­chen Land­kreis Bay­reuth über­holt. In die­sem Moment zog der Mofa­fah­rer plötz­lich nach links und wur­de vom Pkw erfasst. Durch den Sturz auf die Fahr­bahn erlitt er lebens­ge­fähr­li­che Ver­let­zun­gen. Er kam mit einem Ret­tungs­hub­schrau­ber ins Kran­ken­haus. Der Gesamt­scha­den an den Fahr­zeu­gen beträgt ca. 1250 Euro. Ein Sach­ver­stän­di­ger unter­stütz­te die Beam­ten bei der Auf­nah­me des Unfal­les. Ein wei­te­rer Ver­kehrs­teil­neh­mer beschä­dig­te noch ein zur Absi­che­rung der Unfall­stel­le auf­ge­stell­tes Warn­schild der Poli­zei.

Etwa zwei Stun­den vor­her befuhr ein 32Jähriger eine Gefäll­strecke im Stadt­ge­biet von Bad Berneck mit sei­nem Leicht­kraft­rad. Kurz vor Ein­mün­dung in die Bun­des­stra­ße ver­lor er die Kon­trol­le über sei­ne Maschi­ne und stürz­te. Er zog sich dabei Prel­lun­gen und Schürf­wun­den zu, die im Kran­ken­haus behan­delt wer­den muss­ten. Es ent­stand nur gerin­ger Sach­scha­den. Aller­dings war der Fah­rer nicht im Besitz einer Fahr­erlaub­nis und sein Krad war auch nicht zuge­las­sen. Dafür wird er sich nun straf­recht­lich ver­ant­wor­ten müs­sen.

Gegen 15.30 Uhr ereig­ne­te sich ein wei­te­rer Unfall mit einem Zwei­rad. Ein 68jähriger Bay­reu­ther befuhr mit sei­nem Pkw die Staats­stra­ße von Auf­seß in Rich­tung Hei­li­gen­stadt. Im ent­ge­gen kam ein 58jähriger Zwei­rad­fah­rer aus Auf­seß. Bei einem Abbie­ge­vor­gang nach links über­sah der Pkw-Fah­rer das Leicht­kraft­rad und es kam zum Zusam­men­stoß. Der Krad­fah­rer ver­letz­te sich dabei schwer. Er kam mit BRK in ein Kran­ken­haus. Der Pkw-Fah­rer blieb unver­letzt. Der Gesamt­scha­den beläuft sich auf ca. 15.000 Euro.

Unfall mit ver­letz­tem Kind

Eckers­dorf. Eben­falls am Sonn­tag­nach­mit­tag kam im Orts­teil Ober­waiz zu einem Zusam­men­stoß zwi­schen zwei Rad­fah­rern. Ein 7jähriger Rad­fah­rer stieß mit einer 65jährigen Rad­le­rin aus Bay­reuth zusam­men. Nach­dem eine Zeu­gin dem ver­letz­tem Kind zu Hil­fe gekom­men war, um dies zu sei­nen Eltern zu brin­gen, fuhr die Rad­fah­re­rin wei­ter. Sie konn­te jedoch wenig spä­ter vom Vater des Jun­gen aus­fin­dig gemacht wer­den. Die ver­stän­dig­ten Beam­ten der Poli­zei­in­spek­ti­on Bay­reuth-Land ermit­teln nun wegen Uner­laub­ten Ent­fer­nen von der Unfall­stel­le gegen die Dame. Bei­de Unfall­be­tei­lig­ten wur­den leicht ver­letzt, Sach­scha­den ent­stand nicht.

Krad­fah­rer sehr schnell unter­wegs

Hollfeld. Beam­te der Ver­kehrs­po­li­zei führ­ten am Sonn­tag­nach­mit­tag zwi­schen Hollfeld und Dro­sen­dorf eine Geschwin­dig­keits­mes­sung durch. Dabei kam es zu einer Viel­zahl von Bean­stan­dun­gen. Trau­ri­ger Spit­zen­rei­ter war ein Motor­rad­fah­rer. Bei erlaub­ten 70 km/​h wur­de er mit 169 km/​h gemes­sen. Den Fah­rer erwar­tet nun ein hohen Buß­geld sowie ein mehr­mo­na­ti­ges Fahr­ver­bot.

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