Melanie Huml: „10 Millionen für neue Uni-Mensa in Bamberg“

Technisch veraltet und viel zu klein: Die Innenstadt-Mensa der Bamberger Universität muss dringend erneuert werden. Inzwischen sind die Planungen abgeschlossen und das Einzige, das bisher noch gefehlt hat, war das Geld. Aber auch hier kann die Uni jetzt aufatmen, denn Staatsministerin Melanie Huml (CSU) bringt gute Neuigkeiten aus München mit.

„Ich freue mich, dass meine Kollegen im Haushaltsausschuss grünes Licht für die neue Innenstadt-Mensa gegebenen haben“, sagt Huml nach der heutigen Sitzung im Bayerischen Landtag. „Knapp 10 Millionen Euro stellen wir als Freistaat für den Abriss des alten Mensa-Gebäudes, den Ersatzneubau an derselben Stelle und die Sanierung des denkmalgeschützten Schwanenhauses in der Austraße zur Verfügung.“

Die Vorarbeiten sollen schon in etwa drei Monaten beginnen. „Denn bevor der Neubau der Innenstadt-Mensa starten kann, muss die Trafostation – sozusagen das elektronische Herz der Universität – verlegt werden“, erklärt die Ministerin. Während der Semesterferien im Februar 2018 ist dann der Abriss des alten Mensa-Gebäudes geplant.

„Damit die vielen Studierenden während der Bauzeit versorgt werden können, soll auf dem Unigelände am Markusplatz ein großes Mensa-Zelt errichtet werden“, berichtet Huml.

Der Ministerin zufolge ist mit einer Bauzeit von etwa zwei Jahren zu rechnen. Der Neubau sei als zwei stöckiges Gebäude geplant. Während im 2. Obergeschoss die Lüftungszentrale eingerichtet werden soll, ist der Speisesaal mit 276 Sitzplätzen im 1. Obergeschoss geplant, auch eine Terrasse soll es geben. Im denkmalgeschützten Schwanenhaus werden neben Büros, auch die Sanitärräume und eine Cafeteria Platz finden.