Voll­ver­samm­lung des Stadt­ju­gend­ring Bam­berg tag­te am 05. April 2017

Die 40 Dele­gier­ten der Früh­jahrs­voll­ver­samm­lung des Stadt­ju­gend­rings Bam­berg (SJR) waren am 5. April 2017 im Hein­richs­saal des Erz­bi­schöf­li­chen Jugend­am­tes zu Gast. Die Ver­samm­lungs­teil­neh­mer, die hier für die Inter­es­sen der Bam­ber­ger jun­gen Men­schen ein­ste­hen, wähl­ten u.a. tur­nus­ge­mäß einen neu­en Vor­stand. Julia Mari von der Deut­schen Jugend in Euro­pa (djo) und Maria Bur­gis von der Baye­ri­schen Sport­ju­gend (BSJ) – sowie drei Män­ner (Ste­fan Lang von der Jugend des THW, Ben­ja­min Lul­la von der Evan­ge­li­schen Jugend und Ralf Stöck­lein von der BSJ) wur­den als Bei­sit­ze­rin­nen bzw. Bei­sit­zer für zwei Jah­re in den Vor­stand des SJR gewählt, um stell­ver­tre­tend für alle Jugend­li­chen in Bam­berg deren Wün­sche und Inter­es­sen nach außen zu ver­tre­ten und mög­lichst auch durch­zu­set­zen.

Auch die Wahl des Stell­ver­tre­ten­den Vor­stan­des gestal­tet sich unpro­ble­ma­tisch, denn Johan­nes Wicht von der Beam­ten­bund­ju­gend gab sich hier kei­ne Blö­ße: „Ich stel­le mich ger­ne wie­der zur Ver­fü­gung. Die ehren­amt­li­che Arbeit beim Jugend­ring erfüllt mich seit Jah­ren mit gro­ßer Freu­de!“ Da jedoch trotz größ­ter Bemü­hun­gen im Vor­feld der Ver­samm­lung und wäh­rend der Ver­samm­lung selbst durch den Wahl­aus­schuss­vor­sit­zen­den Chri­sti­an Porsch (Vor­stands­mit­glied beim Bezirks­ju­gend­ring Ober­fran­ken) kein/​e Kandidat/​in für den Vor­sitz gefun­den wer­den konn­te, bleibt die­ser Posten vor­läu­fig unbe­setzt. Bis im Herbst erneut zur Wahl des Vor­sit­zen­den auf­ge­ru­fen wer­den kann, wird Johan­nes Wicht die ent­stan­de­ne Lücke füll­ten: „Ich erklä­re mich ger­ne bereit als kom­mis­sa­ri­scher Lei­ter die Geschicke des Jugend­rings bis dahin zu len­ken.“

Dabei sind die Auf­ga­ben reich­hal­tig, wie sich bei der Vor­stel­lung des umfang­rei­chen Arbeits­be­richts unschwer nach­voll­zie­hen ließ. Bei der Ver­ab­schie­dung des bis­he­ri­gen Vor­sit­zen­den Huber­tus Schal­ler nach des­sen zwei­jäh­ri­ger Amts­zeit hat­te Johan­nes eine klei­ne Trä­ne im Auge: „Scha­de, lie­ber Huber­tus, dass du dei­ne gute Arbeit und neu­en Ansät­ze aus beruf­li­chen Grün­den nicht fort­set­zen kannst!“ Gleich­zei­tig rich­te­te er aber den Blick auch nach vor­ne, denn mit Ben­ja­min Lul­la und Maria Bur­gis sind gleich zwei fri­sche Kräf­te hin­zu­ge­kom­men, die die Arbeit in den kom­men­den Jah­ren berei­chern wer­den. Anne­ma­rie Schramm (Jugend­rot­kreuz) und Udo Schoberth (BSJ) ver­ab­schie­de­te er mit einem gro­ßen Dan­ke­schön. Bei­de wer­den in den Jugend­ver­bän­den wei­ter­hin wert­vol­le Arbeit lei­sten.

Gro­ßen Dank rich­te­te die Rech­nungs­prü­fe­rin Ali­ce Raf­fel an die Ver­samm­lung: „Was der Vor­stand gemein­sam mit den Geschäfts­füh­rern Han­ne Engert-Alt und Richard Röcke­lein jedes Jahr auf die Bei­ne stellt, ist ange­sichts eines beschei­de­nen Haus­halts eine groß­ar­ti­ge Lei­stung.“ Sie appel­lier­te an die anwe­sen­den Stadt­rä­tin­nen und Stadt­rä­te sowie an die Ver­tre­ter des Stadt­ju­gend­am­tes, den Jugend­ring in allen Belan­gen und nach Kräf­ten zu unter­stüt­zen. Dies ver­sprach der neue Jugend­amts­lei­ter Kobold ger­ne, der erst­mals an einer Voll­ver­samm­lung des SJR Bam­berg teil­nahm.

Die anste­hen­den Auf­ga­ben in den Ver­bän­den und im Jugend­ring set­zen gute Qua­li­fi­zie­rung des Per­so­nals vor­aus. Der Jugend­ring und sei­ne Mit­glieds­ver­bän­de füh­ren des­halb neben einer Viel­zahl von Ver­an­stal­tun­gen auch Fort­bil­dun­gen wie Rechts­se­mi­na­re, Grup­pen­lei­ter­schu­lun­gen und Erste-Hil­fe-Kur­se durch. Die Arbeits­grup­pe „Neue Wege in der Jugend­ar­beit“ stellt eine gera­de erstell­te Arbeits­hil­fe zur Ver­fü­gung. Als klei­ne Aner­ken­nung wird unter den anwe­sen­den Besit­zern einer Jugend­lei­ter-Card (Julei­Ca) ein Gut­schein für die Grund­ge­bühr zum Auto­füh­rer­schein ver­lost. Johan­nes Wicht gra­tu­liert der glück­li­chen Gewin­ne­rin Nadi­ne Ludolph herz­lich.

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