Übler Betrug in Ker­s­bach

Forch­heim. Auf eine ziem­lich üble Betrugs­ma­sche ist eine 92-jäh­ri­ger Haus­be­sit­ze­rin am Mitt­woch im Orts­teil Ker­s­bach her­ein­ge­fal­len. Als gegen 11 Uhr zwei bis­her unbe­kann­te Män­ner an der Haus­tür klin­gel­ten, schil­der­ten die­se, ein Pro­blem am Dach­stuhl der Haus­be­sit­ze­rin erkannt zu haben. Für einen Betrag von 6000 Euro boten die Män­ner die Repa­ra­tur des Dach­stuhls an. Die Män­ner fuh­ren mit dem älte­ren Herrn anschlie­ßend zur Bank, um den ver­ein­bar­ten Betrag abzu­he­ben. Glück­li­cher Wei­se konn­te der Geschä­dig­te jedoch nur 3000 Euro abhe­ben. Die drei­sten Män­ner fuh­ren mit der Haus­be­sit­ze­rin im Anschluss noch zu einem Bau­markt, um dort Far­be für die Arbei­ten zu kau­fen. Am Haus der Senio­rin ange­langt, führ­ten die Män­ner noch mini­mal­ste Arbei­ten im Innen­raum des Dach­stuhls durch. Sie ent­fern­ten sich schließ­lich mit der Ver­ein­ba­rung, sich wie­der zu mel­den und die rest­li­chen 3000 Euro abzu­ho­len. Auf­grund des betag­ten Alters konn­te die Geschä­dig­te weder Hin­wei­se zu den Per­so­nen, noch zum benutz­ten Fahr­zeug geben. Wer hat dies­be­züg­lich ver­däch­ti­ge Wahr­neh­mun­gen gemacht? Hin­wei­se nimmt die Poli­zei­in­spek­ti­on Forch­heim ent­ge­gen.

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