Poli­zei­be­am­ter bei Ver­kehrs­un­fall schwer ver­letzt

A70 / STA­DEL­HO­FEN, LKR. BAM­BERG. Lebens­ge­fähr­li­che Ver­let­zun­gen erlitt am Frei­tag­vor­mit­tag ein Poli­zei­be­am­ter bei einem Ver­kehrs­un­fall auf der Auto­bahn A70 bei Roß­dorf a. Berg, als er von einem Fahr­zeug erfasst wur­de.

Der 27 Jah­re alte Beam­te der Ope­ra­ti­ven Ergän­zungs­dien­ste aus Bay­reuth war gegen 10.30 Uhr mit wei­te­ren Kol­le­gen zur Absi­che­rung eines Schwer­trans­por­tes ein­ge­setzt, der an der Anschluss­stel­le Roß­dorf am Berg in Rich­tung Bay­reuth auf die Auto­bahn ein­fah­ren soll­te. Zu die­sem Zweck befand sich der Poli­zei­be­am­te außer­halb sei­nes Dienst­fahr­zeu­ges, das mit ein­ge­schal­te­tem Blau­licht auf der gekenn­zeich­ne­ten Sperr­flä­che der Auto­bahn­aus­fahrt abge­stellt war. Als sich der mit Warn­schutz­klei­dung aus­ge­rü­ste­te Poli­zei­be­am­te hin­ter dem abge­stell­ten Dienst­wa­gen befand, wur­de er aus bis­lang nicht geklär­ten Grün­den vom her­an­na­hen­den BMW eines 57 Jah­re alten Man­nes aus Hes­sen erfasst, der in Rich­tung Bay­reuth fuhr. Durch den Anstoß wur­de der Poli­zist zunächst gegen den Dienst­wa­gen geschleu­dert, bevor er mit lebens­ge­fähr­li­chen Ver­let­zun­gen auf der Fahr­bahn zum Lie­gen kam. Der BMW fuhr anschlie­ßend in der Auto­bahn­aus­fahrt in die Böschung. Ein Not­arzt­team trans­por­tier­te den ver­letz­ten 27-jäh­ri­gen Beam­ten mit einem Ret­tungs­hub­schrau­ber in ein Kran­ken­haus, der Fah­rer des BMW erlitt einen Schock.

Auf Anord­nung der Staats­an­walt­schaft Bam­berg kam ein Sach­ver­stän­di­ger an die Unfall­stel­le, der die Beam­ten der Ver­kehrs­po­li­zei­in­spek­ti­on Bam­berg bei der Unfall­auf­nah­me unter­stützt. Die Auto­bahn in Rich­tung Bay­reuth ist der­zeit (Stand: 14.00 Uhr), kom­plett gesperrt, es bil­de­te sich ein kilo­me­ter­lan­ger Rück­stau.

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