Brücken- und Signal­bau bei Strecken­sper­rung zu Ostern: Vom 14. bis 17. April 2017 zwi­schen Bam­berg, Forch­heim und Erlan­gen

Der vier­glei­si­ge Aus­bau zwi­schen Erlan­gen und Bam­berg läuft nach dem Win­ter wie­der auf vol­len Tou­ren. Aus die­sem Grund gibt es ab dem 14. April bis zum 17. April 2017 wie­der Ände­run­gen beim Fran­ken-Thü­rin­gen-Express und der S‑Bahn Nürn­berg. Die Arbei­ten kön­nen nur wäh­rend einer Voll­sper­rung aus­ge­führt wer­den.

So wird für die Stra­ßen­brücke (SÜ) der FO 2 der Über­bau ein­ge­ho­ben. Im Bahn­hof Forch­heim erhält die Strecke nach Eber­mann­stadt eine neue Gleis­füh­rung und einen neu­en Bahn­steig 3 auf der Ost­sei­te. Ursprüng­lich war hier außer­halb des Bahn­hofs ein zwi­schen­zeit­li­ches Pro­vi­so­ri­um vor­ge­se­hen, auf das jetzt ver­zich­tet wer­den konn­te. Der Neu­bau der Eisen­bahn­brücke (EÜ) Bahn­hof­stra­ße in Eggols­heim beginnt mit dem Ein­bau von Hilfs­brücken. Unter ihnen wird die Bahn­brücke bei lau­fen­dem Zug­ver­kehr errich­tet. Eine bau­zeit­li­che Fuß­gän­ger­brücke – übri­gens mit Auf­zug – wird hier als Orts­teil­ver­bin­dung über die Bahn­tras­se die­nen.

In Eggols­heim-Neu­ses ist der Bahn­über­gang jetzt für den Kraft­fahr­zeug­ver­kehr geschlos­sen, ab 10.04.2017 auch für Fuß­gän­ger. Dann begin­nen die Bau­ar­bei­ten für die neue Fuß- und Rad­weg­un­ter­füh­rung unter der Bahn­tras­se. Der Bahn­über­gang wird durch eine Unter­füh­rung ersetzt, die von Rad­fah­rern und Fuß­gän­gern genutzt wer­den kann. Für die Bau­zeit gibt es eine zeit­wei­li­ge Trep­pen­an­la­ge zur Über­que­rung der Bahn­tras­se. Die Anla­ge wird mit Auf­zü­gen aus­ge­rü­stet. Vom 14. bis 17. April wird wäh­rend einer Strecken­sper­rung das Gleis an der neu­en Unter­füh­rung getrennt und es wer­den Gleis­hilfs­brücken ein­ge­setzt, über die wäh­rend der Bau­ar­bei­ten die Züge fah­ren.

Am 15. April flie­gen auf einem etwa 20 Kilo­me­ter lan­gen Abschnitt süd­lich von Bam­berg 60 Signa­le per Hub­schrau­ber an ihren Stand­ort und wer­den dort mon­tiert. Die­ser Ein­satz dient der Aus­rü­stung des Strecken­ab­schnitts mit elek­tro­ni­scher Stell­werks­tech­nik.
Zwi­schen Erlan­gen und Bam­berg und ver­ein­zelt bis Lich­ten­fels fährt Schie­nen­er­satz­ver­kehr. Zwi­schen Nürn­berg und Erlan­gen müs­sen teil­wei­se die Fahr­zei­ten geän­dert wer­den, um dem Bus- bzw. Zug-Anschluss zu ermög­li­chen.

Die Bau­ar­bei­ten sind Teil des vier­glei­si­gen Aus­baus der 83 Kilo­me­ter lan­gen Bahn­strecke Nürnberg–Ebensfeld im Pro­jekt Nürn­berg-Ber­lin (VDE8)
Infor­ma­tio­nen über Bau­de­tails unter www​.vde8​.de oder @vde8aktuelles. Im Info­punkt Am Bahn­hofs­platz 10, 91310 Forch­heim, erläu­tert ein Mit­ar­bei­ter von Mitt­woch bis Sonn­tag von 12 bis 19 Uhr die Bau­ar­bei­ten. Tele­fon: 09191 6986223.

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