Vertrauen haben in Gott und die Menschen – wie Papst Franziskus

Erzbischof Schick zum „Papstsonntag“

Am Papstsonntag hat der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick die Gläubigen dazu aufgefordert, sich vom Vertrauen des Papstes auf Gott und in die Menschen anstecken zu lassen. „Lasst uns unser Christsein authentisch leben – in der Familie, in der Nachbarschaft, im Beruf.“ So könne jeder daran mitarbeiten, den Glauben zu bewahren und weiterzugeben und die „Werte und Tugenden des Evangeliums in die Gesellschaft einzubringen.“

In seiner Predigt im Bamberger Dom erbat Schick Heil und Segen für Papst Franziskus, damit er seinen Aufgaben gerecht werden könne. „Lassen wir uns von ihm inspirieren – für unseren Glauben, für unser christliches Leben und für unsere Mission im Erzbistum Bamberg und weltweit.“

Besonders herausragend im Verhalten und in der Verkündigung von Papst Franziskus sei die Freiheit. „Er lässt sich nicht von Traditionen und Konventionen des Papstamtes gefangen nehmen.“ Besonders wichtig sei ihm die Gewissensfreiheit und die Freiheit der Religion. „Das bedeutet für ihn: Aufruf an jeden Menschen, in Freiheit dem wahren Glauben an den einzigen guten Gott, der Erkenntnis Christi und einem Leben der Liebe zustimmen.“ Möglich sei dies für Papst Franziskus nur, weil er Vertrauen in Gott und in die Menschen habe. Er traue den Menschen zu, dass sie Gott erkennen und gut handeln können. Selbst denen, die auf Abwegen sind, sich auf Irrwegen befinden, oder Böses tun.

Der Papstsonntag wird im Erzbistum Bamberg besonders gefeiert. Da das Bistum seit seiner Gründung im Jahr 1007 direkt dem Apostolischen Stuhl unterstellt war, gibt es seither eine enge Verbindung zum Papst. Bamberg ist darüber hinaus das einzige Bistum nördlich der Alpen, das ein Papstgrab im eigenen Dom verehren kann.

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