Grenz­über­grei­fen­de Wis­sen­schaft: Deutsch/​tschechisches Kol­lo­qui­ums­tref­fen zum Pro­jekt „MINT nach­hal­tig von klein auf“

Am 13. März tra­fen sich die tsche­chi­schen und deut­schen Part­ner des EU-Pro­jek­tes „MINT nach­hal­tig von klein auf“ zum zwei­ten Kol­lo­qui­um in Pil­sen. Neben dem tsche­chi­schen Nadační fond Zelený poklad (Stif­tungs­fond Grü­ner Schatz) und der ober­frän­ki­schen Umwelt­sta­ti­on Lias-Gru­be, ver­tre­ten durch die päd­ago­gi­schen Mit­ar­bei­te­rin­nen Petra Eckert und Sabi­ne Lorenz, waren auch Ver­tre­te­rin­nen von baye­ri­schen und tsche­chi­schen Kin­der­gär­ten, KiTas und KiTa-Trä­gern anwe­send. Nach einem Besuch des Tech­nik­mu­se­ums Tech­ma­nia und sei­nem inte­grier­ten Kin­der­gar­ten fan­den die Teil­neh­me­rin­nen genü­gend Zeit, im Aus­tausch über wei­te­re Ver­an­stal­tun­gen des Pro­jek­tes, z.B. Hospi­ta­tio­nen, zu diskutieren.

Das EU-geför­der­te Deutsch/​Tschechische Bil­dungs- und Ver­net­zungs­pro­jekt „MINT nach­hal­tig von klein auf“ hat zum Ziel, mit Metho­den der Bil­dung für nach­hal­ti­ge Ent­wick­lung päd­ago­gi­sche Fach­kräf­te für MINT-The­men (Mathe­ma­tik, Infor­ma­tik, Natur­wis­sen­schaf­ten und Tech­nik) zu begei­stern. Mit Hil­fe von Fort­bil­dun­gen gewinnt das Pro­jekt päd­ago­gi­sche Fach­kräf­te als Mul­ti­pli­ka­to­ren für die Bil­dung im MINT-Bereich in Krip­pe, Kin­der­gar­ten und Hort/​Grundschule und sen­si­bi­li­siert sie zusätz­lich für Natur- und Tech­nik­the­men unter dem Aspekt der Nach­hal­tig­keit. Somit kön­nen MINT-The­men gezielt, dau­er­haft und nach­hal­tig im Bereich Ele­men­tar­päd­ago­gik und Hort/​Grundschule umge­setzt wer­den. Um mög­lichst pra­xis­na­he Pro­jekt­ge­stal­tung und Pro­jekt­in­hal­te zu gewähr­lei­sten, gibt es eine offe­ne Pro­jekt­steu­er­grup­pe „Kol­lo­qui­um“, die sich zwei­mal im Jahr trifft. Das Kol­lo­qui­ums­tref­fen am 13. März war das erste in die­sem Jahr. Das näch­ste Kol­lo­qui­ums­tref­fen fin­det im Herbst 2017 statt. Die Ver­an­stal­tun­gen im Pro­jekt wer­den von einer Dol­met­sche­rin begleitet.

Über die Umwelt­sta­ti­on Lias-Grube

Die Umwelt­sta­ti­on Lias-Gru­be in Unter­stür­mig ist eine Infor­ma­ti­ons- und Bil­dungs­stät­te für die regio­na­le Umweltbildung.

Die Ein­rich­tung besteht seit 1998. Seit 2008 steht das mit Natur­bau­stof­fen errich­te­te Umwelt­zen­trum mit Semi­nar­räu­men und 10 Über­nach­tungs­hüt­ten mit Platz für bis zu 70 Per­so­nen für Grup­pen zur Fort­bil­dung oder auch als Ort für öko­lo­gisch aus­ge­rich­te­te Fei­er­lich­kei­ten zur Ver­fü­gung. 2014 sind die the­ma­ti­schen Schwer­punk­te Nach­hal­ti­ger Kon­sum und Lebens­stil sowie Kopf­bäu­me in Franken.

Das Frei­ge­län­de der Umwelt­sta­ti­on Lias-Gru­be ist eine ehe­ma­li­ge 17 ha gro­ße Ton­gru­be. Dort füh­ren wir ganz­jäh­rig Ver­an­stal­tun­gen zu ver­schie­de­nen The­men der Bil­dung für nach­hal­ti­ge Ent­wick­lung für Klein und Groß durch.

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