Kunst­mu­se­um Bay­reuth trau­ert um Gün­ter Ruckdäschel

Gün­ter Ruck­dä­schel ist am letz­ten Frei­tag verstorben

Gün­ter Ruck­dä­schel, der in Hof gebo­ren wur­de, und Her­tha Dre­scher, die aus Bay­reuth stamm­te, waren die ersten Samm­ler, die schon im Som­mer 2000 das noch jun­ge Kunst­mu­se­um Bay­reuth mit ihrem Bür­ger­en­ga­ge­ment unterstütz­ten und so vie­le wei­te­re Künst­ler, Stif­ter und Schen­ken­de anreg­ten, es ihnen gleichzutun.

In ihren Samm­lun­gen leg­ten sie einen Schwer­punkt auf den inter­na­tio­na­len Phan­ta­sti­schen Rea­lis­mus. Für das Muse­um kauf­ten sie vor allem wich­ti­ge Blät­ter von Richard Lind­ner, die hier im Muse­um einen beson­de­ren Stel­len­wert haben.

Her­tha Dre­scher und Gün­ter Ruck­dä­schel waren im wahr­sten Sin­ne des Wor­tes „Samm­ler aus Lei­den­schaft“. Beein­druckend waren immer ihre per­sön­li­che Begeiste­rung für die Kunst und das Museum.

Mit dem Tod von Gün­ter Ruck­dä­schel, der sei­ner Part­ne­rin nach nur zwei Jah­ren folg­te, geht im Kunst­mu­se­um Bay­reuth eine Aera zu Ende.

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