EHC Bay­reuth: Tigers blei­ben zu Hau­se auf der Erfolgsspur

Ver­dien­ter Sieg, wenn auch etwas zu hoch mit Shu­tout für Tomas Vosvrda

Nach dem ver­lo­re­nen Frei­tags­match in Nau­heim, bekam die­se Par­tie aus Sicht der Haus­her­ren noch etwas mehr Bedeu­tung und so gin­gen die Tigers das Spiel auch an. Coach Waß­mil­ler stell­te Vos­vr­da für Wie­de­mann ins Gehäu­se und dafür muss­te Kuchej­da heu­te drau­ßen blei­ben und Rypar rück­te eine For­ma­ti­on nach Vor­ne. Anson­sten bot man die glei­chen Rei­hen auf gegen die in Best­be­set­zung agie­ren­den Fal­ken. Hoch kon­zen­triert und enga­giert star­te­ten die Ein­hei­mi­schen und schon mit dem ersten Über­zahl­spiel gelang dem EHC auch gleich die frü­he Füh­rung. Bar­tosch und Kolozva­ry brach­ten Kasten mit schö­nem Kom­bi­na­ti­ons­spiel in Zen­trum in Sze­ne und der Ver­tei­di­ger, der dabei oft die Posi­ti­on im Slot ein­nimmt, netz­te pri­ma ange­spielt auch ein. Die­ser Vor­sprung wur­de gut ver­wal­te­te, indem man hin­ten nicht viel zuließ und immer wie­der eige­ne Offen­siv­ak­tio­nen star­te­te, die aber noch kei­nen wei­te­ren Erfolg brach­ten. So ab Minu­te 13 dräng­ten dann aber doch die Gäste mehr und erkämpf­ten sich ein klei­nes Über­ge­wicht. Pha­sen­wei­se ging die Ord­nung in der Defen­si­ve der Gelb-schwar­zen etwas ver­lo­ren und Vos­vr­da muss­te öfters ent­schei­dend in die­ser Druck­pha­se der Gäste ein­grei­fen. Zum Glück gelang dem HEC dabei nicht der durch­aus mög­li­che Ausgleich.

Im zwei­ten Abschnitt befrei­ten sich die Ober­fran­ken dann wie­der und ver­la­ger­ten das Spiel öfters in die Zone der Heil­bron­ner. In dem nun ziem­lich aus­ge­gli­che­nen Spiel behiel­ten die Tigers sogar die bes­se­ren Chan­cen, doch es benö­tig­te einen kapi­ta­len Feh­ler der Unter­län­der um den Vor­sprung aus­zu­bau­en. Tor­wart Hare woll­te hin­ter dem Tor mit­spie­len und fabri­zier­te bedrängt von Bar­tosch dabei ein ziem­lich unkon­trol­lier­tes Zuspiel, dass Rypar abfing. Sei­nen schnel­len Abschluss aus spit­zem Win­kel konn­te der durch sei­nen „Aus­flug“ völ­lig aus der Posi­ti­on befind­li­che Goa­lie nicht mehr kom­pen­sie­ren und die Schei­be lan­de­te zum 2–0 im Netz. Kur­ze Zeit spä­ter lei­ste­ten sich aber auch die Gast­ge­ber einen ähn­li­chen Faux­pas im Power­play. Das Break schloss Gel­ke aber gegen den gut reagie­ren­den Vos­vr­da nur an den Pfo­sten ab und so blieb es beim 2–0 für Bay­reuth auch nach 40 Minu­ten. Schon da lei­ste­ten sich die Fal­ken die eine oder ande­re Undis­zi­pli­niert­heit was sich in der Fol­ge­zeit sogar noch steigerte.

Das Spiel wur­de rup­pi­ger und eine der Stra­fen nutz­te Mar­sall nach fei­nem Zuspiel von S.Busch, das eigent­lich an Wohl­berg im Slot adres­siert war, als zwei­te Opti­on aus 5 Metern per Direkt­schuss eis­kalt zum Rich­tungs­wei­sen­den 3–0. In der Fol­ge­zeit über­trie­ben es die Gäste dann immer öfters mit ihrem Kör­per­ein­satz, wobei man ein gewis­ses Frust­po­ten­zi­al nicht leug­nen konn­te. Immer wie­der gab es ziem­lich unnö­ti­ge Sze­nen, die das Stra­fen­kon­to der Fal­ken wei­ter nach oben trie­ben, wor­auf sich die Wag­ner­städ­ter aber nicht wei­ter ein­lie­ßen. Statt­des­sen erhöh­te Kolozva­ry bei 4 gegen 4 noch auf 4–0. Im Zusam­men­spiel mit Bar­tosch umkurv­te er das Gehäu­se und düpier­te Hare im kur­zen Eck zur end­gül­ti­gen Ent­schei­dung. Auch danach blieb das Spiel der Gäste ziem­lich hart, so dass man immer auf­pas­sen muss­te, dass es nicht noch eska­liert. Ver­tei­di­ger Neher konn­te z.B. nach einem hef­ti­gen Ban­den­check nicht mehr wei­ter spie­len und auch in ande­ren Sze­nen reiz­ten die Gäste eini­ges aus. Über­ra­schen­der­wei­se nahm Trai­ner Dah­lem sogar bei die­sem kla­ren Resul­tat noch den Goa­lie vom Eis, doch am ver­dien­ten Heim­sieg, samt shu­tout für den star­ken Vos­vr­da, änder­te sich nichts mehr.

So sicher­ten sich die Tigers die näch­sten wich­ti­gen Zäh­ler, mit einem erneut star­ken Auf­tritt in einer geschlos­se­nen Mann­schafts­lei­stung. Die Heim­bi­lanz mit jetzt 42 Punk­ten in 20 Spie­len ist die dritt­be­ste der gan­zen Liga und der Grund­stein für die berech­tig­ten Hoff­nun­gen auf den vor­zei­ti­gen Klassenerhalt.

Das näch­ste Heim­spiel fin­det am Frei­tag 03.02 um 20.00 Uhr gegen die Eis­pi­ra­ten Crim­mit­schau statt. Tickets fin­den sich hier: www​.etix​.com/​t​i​c​k​e​t​/​v​/​1​1​7​5​2​/​e​i​s​s​t​a​d​i​o​n​-​b​a​y​r​e​u​t​h​-​der tigerk%E4fig?cobrand=Bayreuth

EHC Bay­reuth – Heil­bron­ner Fal­ken 4:0 (1–0;1–0;2–0)

  • 1 660 Zuschauer
  • Stra­fen: BT: 14 Min H: 44 Min
  • Power­play: BT: 2/11 H: 0/6
  • Bay­reuth: Vos­vr­da, Wie­de­mann – Neher, Pav­lu, Lin­den (2), Kasten, Potac (4), May­er (4) – Mar­sall (4), S.Busch, Robin­son, Kolozva­ry, Bar­tosch, Wohl­berg, Kuhn, V.Busch, Stas, Fröh­lich, Rypar
  • Heil­bronn: Hare, Fren­sel – Bot­zen­hardt, Heywood (2), Schütz, Vogl, For­ster, Mar­tens (4), Har­ty (4), Kurz – For­ster (6), Kirsch, Schwartz (14), Lav­al­lee, Jär­veläi­nen, Krü­ger, Helms (10), Gel­ke (2), Eber­hardt, Stö­ber, Bär (2)
  • Tore: 1:0 (4) 5–4 Kasten (Pav­lu, Kolozva­ry); 2:0 (31) Rypar; 3:0 (48) 5–4 Mar­sall (S.Busch, Wohl­berg); 4:0 (51) 4–4 Kolozva­ry (Bar­tosch, Pavlu)

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