IG Bau Ober­fran­ken: Höhe­rer Min­dest­lohn in der Gebäu­de­rei­ni­gung ab Januar

Rei­ni­gungs­kräf­te in Ober­fran­ken knacken 10-Euro-Marke

10-Euro-Gren­ze geknackt: Ober­frän­ki­sche Rei­ni­gungs­kräf­te ver­die­nen erst­mals zwei­stel­lig. Ab die­sem Monat steigt der tarif­li­che Min­dest­lohn in der Gebäu­de­rei­ni­gung auf genau zehn Euro pro Stun­de – 20 Cent mehr als bis­her. Glas- und Fas­sa­den­rei­ni­ger gehen mit min­de­stens 13,25 Euro nach Hau­se. Das teilt die IG Bau­en-Agrar-Umwelt mit.

Die IG BAU Ober­fran­ken spricht von einem „über­fäl­li­gen Schritt“: „Die Zehn vor dem Kom­ma steht dafür, dass die har­te Arbeit in der Rei­ni­gung end­lich stär­ker wert­ge­schätzt wird“, betont Bezirks­chef Gerald Nick­las. Dabei müs­sen sich alle Fir­men an die neue Unter­gren­ze hal­ten. Die Gebäu­de­rei­ni­ger-Gewerk­schaft hat­te sich seit Jah­ren für die 10-Euro-Mar­ke stark gemacht und die­se in der letz­ten Tarif­run­de durchgesetzt.

„Jetzt soll­ten die Beschäf­tig­ten prü­fen, ob mit der Lohn­ab­rech­nung für Janu­ar auch wirk­lich mehr Geld auf dem Kon­to ist“, rät Nick­las. Wer beim Lohn-Plus leer aus­ge­he oder Fra­gen zum neu­en Tarif­ver­trag habe, sol­le sich an die IG BAU-Büros in Bay­reuth (Tele­fon: 09 21 – 78 77 88 12), in Bam­berg (Tele­fon : 09 51 – 212 62), Coburg (Tele­fon: 095 61 – 88 47 14) und Hof (Tele­fon: 092 81 – 14 29 37) wenden.

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