Zusam­men­stoß mit Schul­bus for­dert meh­re­re Verletzte

PEG­NITZ, LKR. BAY­REUTH. Einen schwer ver­letz­ten Bus­fah­rer, zehn leicht ver­letz­te Kin­der und zwei leicht ver­letz­te Insas­sen eines Last­wa­gens for­der­te am Mon­tag­mit­tag ein Zusam­men­stoß zwi­schen einem Schul­bus und einem Last­wa­gen auf der Ver­bin­dungs­stra­ße zwi­schen Hain­bronn und Penzenreuth.

Kurz nach 12.30 Uhr war der Schul­bus, der neben dem 57 Jah­re alten Bus­fah­rer mit zehn Kin­dern im Alter von neun bis elf Jah­ren besetzt war, von Hain­bronn in Rich­tung Pen­zen­reuth unter­wegs. In einer leich­ten Rechts­kur­ve geriet der Fah­rer des Bus­ses aus bis­lang nicht geklär­ten Grün­den zu weit nach links und stieß mit einem ent­ge­gen­kom­men­den Last­wa­gen zusam­men. Anschlie­ßend kamen bei­de Fahr­zeu­ge im Stra­ßen­gra­ben zum Ste­hen. Wäh­rend der 42-jäh­ri­ge Fah­rer des Last­wa­gens, sein 39-jäh­ri­ger Bei­fah­rer und die Schul­kin­der die demo­lier­ten Fahr­zeu­ge mit Hil­fe von Erst­hel­fern ver­las­sen konn­ten, war der Bus­fah­rer ein­ge­klemmt. Die alar­mier­te Feu­er­wehr befrei­te den Mann mit schwe­rem Gerät aus dem Fahr­zeug und ein Ret­tungs­hub­schrau­ber trans­por­tier­te den Ver­letz­ten in ein Kran­ken­haus. Vor­sorg­lich trans­por­tier­te der Ret­tungs­dienst auch die Schul­kin­der und die Insas­sen des Last­wa­gens zu wei­te­ren Unter­su­chun­gen in umlie­gen­de Krankenhäuser.

Ein Groß­auf­ge­bot von ins­ge­samt über 90 Ein­satz­kräf­ten des Ret­tungs­dien­stes, der umlie­gen­den Feu­er­weh­ren, des Tech­ni­schen Hilfs­werks und der Poli­zei waren zur Unfall­stel­le geeilt. Auf Anord­nung der Bay­reu­ther Staats­an­walt­schaft unter­stützt ein Sach­ver­stän­di­ger die Unfall­er­mitt­lun­gen der Poli­zei­in­spek­ti­on Peg­nitz. Für die Unfall­auf­nah­me und Ber­gungs­ar­bei­ten ist die Ver­bin­dungs­stra­ße der­zeit (Stand: 14.30 Uhr) kom­plett gesperrt. An den bei­den beschä­dig­ten Fahr­zeu­gen ent­stand ins­ge­samt ein Sach­scha­den von geschätz­ten 140.000 Euro.

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