Durch „Wun­der­hei­le­rin­nen“ betro­gen

BAY­REUTH. Einem Betrug durch zwei angeb­li­che Wun­der­hei­le­rin­nen fiel eine 52-jäh­ri­ge Bay­reu­the­rin am Mon­tag­mor­gen in der Maxi­mi­li­an­stra­ße zum Opfer. Die Täte­rin­nen erbeu­te­ten meh­re­re tau­send Euro von der Frau. Die Kri­po Bay­reuth bit­tet um Zeu­gen­hin­wei­se.

Gegen 10.30 Uhr spra­chen die bei­den Frau­en ihr Opfer in der Fuß­gän­ger­zo­ne auf Rus­sisch an und boten der aus Russ­land stam­men­den Frau ihre Hil­fe an. Nach­dem sie ihr Gegen­über davon über­zeugt hat­ten, dass die­se krank sei und sie die Ursa­che dafür behe­ben könn­ten, ver­ein­bar­ten die drei Frau­en eine Hei­lung durch­zu­füh­ren. Um einen lasten­den Fluch auf der 52-Jäh­ri­gen behe­ben zu kön­nen, soll­te sie eine vier­stel­li­ge Sum­me Bar­geld von den Hei­le­rin­nen ein­packen las­sen und das Geld anschlie­ßend sie­ben Tage lang zu Hau­se auf­be­wah­ren, danach sei­en ihre Beschwer­den weg. Die Bay­reu­the­rin ließ sich über­re­den und über­gab dem Duo um die Mit­tags­zeit zwei Brief­um­schlä­ge mit der Geld­sum­me in der Nähe des Rat­hau­ses. Beim Ein­packen der Brief­um­schlä­ge in ein Geschirr­tuch, agier­ten die Betrü­ge­rin­nen so geschickt, dass die­se die Umschlä­ge unbe­merkt gegen wert­lo­se Schnip­sel aus­tau­schen konn­ten.

Nach­dem ihr Opfer in den Nach­mit­tags­stun­den den Schwin­del bemerkt hat­te erstat­te­te sie Anzei­ge bei der Poli­zei.

Die Geschä­dig­te konn­te die Frau­en wie folgt beschrei­ben:

Täte­rin 1:

  • etwa 45 Jah­re alt, zir­ka 160 Zen­ti­me­ter groß, trug zwei auf­fal­len­de Ohr­rin­ge an jedem Ohr, beklei­det mit einem ober­schen­kel­lan­gen, dun­kel­blau­en und mit zwei Knopf­rei­hen ver­se­he­nen Man­tel sowie einer bei­gen Hose

Täte­rin 2:

  • etwa 55 Jah­re alt, zir­ka 165 Zen­ti­me­ter groß, kor­pu­len­te Sta­tur, beklei­det mit einer weiß- /​cremefarbenen, hüft­lan­gen Stepp­jacke

Die Bay­reu­ther Kri­po hat die Ermitt­lun­gen auf­ge­nom­men und bit­tet um Hin­wei­se aus der Bevöl­ke­rung:

  • Wer hat am Mon­tag­mor­gen, gegen 10.30 Uhr, die Frau­en in der Maxi­mi­li­an­stra­ße gese­hen oder die Geld­über­ga­be um die Mit­tags­zeit in der Nähe des Rat­hau­ses beob­ach­tet?
  • Wer kennt die bei­den Frau­en und/​oder kann sonst sach­dien­li­che Hin­wei­se geben, die im Zusam­men­hang mit dem Betrug ste­hen?
  • Wer wur­de noch von den unbe­kann­ten Frau­en ange­spro­chen?

Zeu­gen wer­den gebe­ten, sich mit der Kri­mi­nal­po­li­zei Bay­reuth unter der Tel.-Nr. 0921/506–0 in Ver­bin­dung zu set­zen.

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