Thea­ter­ver­an­stal­tung der “Eng­lish Dra­ma Group” in Bay­reuth

„Dr Jekyll and Mr Hyde“ (frei nach dem gleich­na­mi­gen Roman von Robert Lou­is Ste­ven­son und dem Roman „Mary Reil­ly“ von Vale­rie Mar­tin)

„Dr Jekyll and Mr Hyde“

„Dr Jekyll and Mr Hyde“

Es geht um die Geschich­te des Che­mi­kers Dr Jekyll, der im 19. Jahr­hun­dert nach einer Dro­ge forscht, die den Men­schen in sei­ne gute und sei­ne böse Hälf­te auf­spal­ten kann. Dazu syn­the­ti­siert er eine Dro­ge aus Kri­stal­len, die er an sich selbst erprobt. Danach ver­än­dern sich sein Ver­hal­ten und sei­ne Aus­se­hen voll­kom­men – wann immer er die Dro­ge nimmt, ver­wan­delt er sich in den hem­mungs­lo­sen Mr Hyde, der prü­gelnd und mor­dend durch Lon­don zieht und schon bald von der Poli­zei gejagt wird. Jekylls Freun­de und Ange­stell­te, vor allem die Dienst­mäd­chen Mary und Annie, wer­den in den Stru­del der ver­wir­ren­den Ereig­nis­se hin­ein­ge­zo­gen. Vier Men­schen ster­ben, drei davon wer­den ermor­det, eine jun­ge Frau lan­det gegen ihren Wil­len im Irren­haus, und eine wirk­lich irre Frau sitzt ein­ge­sperrt auf Jekylls Dach­bo­den. Am Ende steht ein span­nen­der und unter­halt­sa­mer Abend mit einem der größ­ten Klas­si­ker der eng­li­schen Lite­ra­tur.

Als der Roman von Robert Lou­is Ste­ven­son erschien, war er über Nacht ein Best­sel­ler. Schon ein Jahr danach gab es die erste Thea­ter­fas­sung. Heu­te gibt es unzäh­li­ge Thea­ter- und Musi­cal­fas­sun­gen, und über 120 Ver­fil­mun­gen. Das Dop­pel­gän­ger-Motiv von dem Mann, der bei Tag harm­los und nett ist, sich aber abends in ein mor­den­des Mon­strum ver­wan­delt, hat die Welt seit 1885 nicht mehr los­ge­las­sen.

Nie­mand muss sich Sor­gen machen, dass er nicht alles ver­steht. Man kommt in der Hand­lung immer mit, und das kosten­lo­se Pro­gramm­heft ent­hält eine Inhalts­an­ga­be. Der Ein­tritt ist frei, aber um Spen­den wird gebe­ten, wenn einem das Stück gefal­len hat. Hat es nicht gefal­len, dann kann man nach der Spiel-Ideo­lo­gie von Eng­lish Dra­ma sagen, es habe wenig­stens nichts geko­stet. Mit die­ser Ein­stel­lung ist die Eng­lish Dra­ma Group in den ver­gan­ge­nen 18 Jah­ren immer gut gefah­ren. Die Schü­le­rin­nen und Schü­ler des GMG in der Grup­pe haben seit Sep­tem­ber inten­siv geprobt, viel Zeit und auch Geld inve­stiert.

Kar­ten gibt es im Sekre­ta­ri­at des GMG und an der Abend­kas­se. Sie kön­nen tele­fo­nisch reser­viert wer­den unter 0921/759830. Gespielt wird im Klei­nen Haus der Stadt­hal­le in Bay­reuth. Spiel­be­ginn ist um 19 Uhr, Ter­mi­ne sind der 16., 18., 20. und 23. März. Das Stück dau­ert etwa 100 Minu­ten plus eine Pau­se. Gegen Vier­tel nach Neun ist es dann zu Ende.

Hans-Die­ter Scholz, Lei­ter der Eng­lish Dra­ma Group

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