MdB Tho­mas Sil­ber­horn in Leu­ten­bach

Thomas Silberhorn in Leutenbach

Tho­mas Sil­ber­horn in Leu­ten­bach

Die Her­aus­for­de­run­gen des demo­gra­fi­schen Wan­dels, die Ver­sor­gung mit schnel­lem Inter­net und die Bau­land­po­li­tik waren die Schwer­punkt­the­men eines Gemein­de­be­suchs von MdB Tho­mas Sil­ber­horn (CSU) in Leu­ten­bach. Der Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te traf sich mit Bür­ger­mei­ster Flo­ri­an Kraft und den Gemein­de­rä­ten, um zu erfah­ren, wo vor Ort der Schuh drückt.

Vor allem der Aus­bau von schnel­lem Inter­net in allen Ort­schaf­ten beschäf­tig­te die Gemein­de­ver­tre­ter. „Ohne einen ver­nünf­ti­gen Breit­band­aus­bau wird es künf­tig auf dem Land weder Betriebs­an­sied­lun­gen noch bau­wil­li­ge jun­ge Leu­te geben“, sag­te der Par­la­men­ta­ri­sche Staats­se­kre­tär. Der Frei­staat Bay­ern habe hier mit einem mil­li­ar­den­schwe­ren För­der­pro­gramm die rich­ti­gen Schwer­punk­te gesetzt. „An För­der­gel­dern man­gelt es nicht“, sag­te Bür­ger­mei­ster Flo­ri­an Kraft. „Es feh­len im Moment schlicht genü­gend Fir­men, die den Aus­bau machen.“ So habe die Gemein­de zwar den Breit­band­aus­bau aus­ge­schrie­ben, jedoch bis­lang kei­ne Ange­bo­te erhal­ten. Daher sei es wich­tig, mög­lichst schnell einen Anbie­ter zu fin­den. „Sonst sind die Fir­men bei ande­ren Pro­jek­ten gebun­den.“

Im Anschluss an den Gemein­de­be­such sprach Sil­ber­horn bei einem poli­ti­schen Däm­mer­schop­pen der Leu­ten­ba­cher CSU im Mit­te­l­eh­ren­ba­cher Ver­eins­heim. „Klar­text“ erwar­te­te CSU-Ort­vor­sit­zen­der Rein­hard Weber vom Min­dest­lohn über Maut und Euro bis hin zur Flücht­lings­pro­ble­ma­tik.

„Welt­weit sind mehr als 57 Mil­lio­nen auf der Flucht“, so der Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te. „Das ist die größ­te mensch­li­che Kata­stro­phe seit dem Zwei­ten Welt­krieg.“ Die Haupt­last wür­den hier die Ent­wick­lungs­län­der tra­gen. Aber auch in Euro­pa wer­de die Zahl der Flücht­lin­ge und Asyl­be­wer­ber stei­gen. Deutsch­land stel­le sich sei­ner huma­ni­tä­ren Ver­ant­wor­tung für die Opfer von Krieg und Gewalt. Gleich­zei­tig müss­ten Men­schen ohne Asyl- oder Auf­ent­halts­grund wie­der zurück­keh­ren. „Mit unse­re Ent­wick­lungs­po­li­tik tra­gen wir dazu bei, dass sie in ihrer Hei­mat eine bes­se­re Lebens­per­spek­ti­ve haben“, sag­te Tho­mas Sil­ber­horn (CSU).

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