Funde aus dem Steigerwald: Angebot an der Universität Bamberg für Archäologie-Interessierte

Burg Lisberg. Foto Bernd Deschauer

Burg Lisberg. Foto Bernd Deschauer

Sie liegt malerisch im Steigerwald und gehört zu den ältesten und am besten erhaltenen Burgen Frankens: die Burg Lisberg. Einstmals Wohnort adeliger Familien ist sie heute auch ein Ort der Forschung. Archäologen der Universität Bamberg bargen bei Grabungen umfangreiches Fundmaterial aus mehreren hundert Jahren. Interessierte ab 14 Jahren haben nun vom 16. bis 27. Februar im Rahmen der Archäologischen Akademie der Universität Bamberg die Gelegenheit, diese Funde aus verschiedenen Epochen zu bearbeiten.

Unter Anleitung von Mitarbeitern des Lehrstuhls für Archäologie des Mittelalters und der Neuzeit reinigen, inventarisieren und dokumentieren die Teilnehmer die Funde. Anschließend verpacken sie das Fundgut fachgerecht, das letztendlich auf der Burg Lisberg archiviert werden soll. Eine Führung durch den Burgherrn rundet das Programm ab und gibt Einblicke in Bereiche der Anlage, die üblicherweise der Öffentlichkeit verborgen bleiben.

Die Inventarisierung findet jeweils von 9.30 bis 16 Uhr am Kranen 14 in Bamberg, Raum KR14/00.11 statt. Ein Unkostenbeitrag von insgesamt 20 Euro wird erhoben. Interessierte können sich bis zum 30. Januar bei Britta Ziegler unter der Telefonnummer 0951 / 863 2377 oder per E-Mail unter britta.ziegler@uni-bamberg.de anmelden.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.uni-bamberg.de/amanz/akademie/