AOK Bam­berg zum 17. Deut­schen Lun­gen­tag am 20. September

Wie Sie gut auf Ihre Lun­ge aufpassen

Ohne Essen kann man es höch­stens ein paar Wochen, ohne Trin­ken besten­falls ein paar Tage aus­hal­ten, ohne Atmen geht das allen­falls weni­ge Minu­ten. Um die Lun­ge dau­er­haft gesund zu hal­ten, ist das rich­ti­ge Atmen ent­schei­dend. Mei­stens atmen wir näm­lich viel zu flach, die Luft strömt nicht mehr tief in den Kör­per. Peter Weber von der AOK in Bam­berg emp­fiehlt des­halb, bewusst bis tief in den Bauch zu atmen. Zudem ist es wich­tig, soweit wie mög­lich für gute Luft zu sor­gen. „Täg­li­ches Stoß­lüf­ten in der Woh­nung ist dafür ganz wich­tig“, sagt Weber und betont: „Lang­fri­sti­ge Lun­gen­ge­sund­heit geht nur mit Ver­zicht auf die Ziga­ret­te“. Neben dem eigent­li­chen Niko­tin inha­liert man mit dem Qualm über 4.000 Sub­stan­zen, die die Bron­chi­en angrei­fen. Weber: „Wer dem Rau­chen ent­sagt, hat schon ein­mal viel getan, um Erkran­kun­gen wie die chro­nisch-obstruk­ti­ve Lun­gen­er­kran­kung (COPD) zu vermeiden.“

Rich­tig atmen, nicht rau­chen und viel bewegen

Gut für die Lun­gen­fit­ness ist auch kör­per­li­che Akti­vi­tät von Trep­pen­stei­gen über Spa­zier­gän­ge an der fri­schen Luft bis zu regel­mä­ßi­gem Sport. Bewe­gung und Sport trai­nie­ren die Lun­ge und die gesam­te Atemmus­ku­la­tur. „Dadurch wird die Schleim­haut unemp­find­li­cher und somit weni­ger anfäl­lig für Infek­te der Atem­we­ge“, sagt Weber.

Betrof­fe­ne pro­fi­tie­ren vom Chroniker-Programm

Pati­en­ten mit chro­nisch-obstruk­ti­ver Lun­gen­er­kran­kung (COPD) haben die Mög­lich­keit, an spe­zi­el­len Pro­gram­men teil­zu­neh­men. Dies wirkt sich posi­tiv auf die medi­zi­ni­schen Ergeb­nis­se aus. Das ist das Ergeb­nis einer aktu­el­len Unter­su­chung. „Geprüft wur­de unter ande­rem die Fra­ge, ob die Teil­nah­me am Pro­gramm die Häu­fig­keit einer aku­ten Ver­schlech­te­rung der Beschwer­den von COPD-Pati­en­ten ver­rin­gert“, so Weber. Das Ergeb­nis: Die Teil­neh­mer hat­ten nach zwölf Mona­ten eine bes­se­re Lebens­qua­li­tät als die Kon­troll­grup­pe und konn­ten den Umgang mit ihrer Erkran­kung deut­lich ver­bes­sern. Schwe­re Not­fäl­le waren sel­te­ner und die erfor­der­li­che Ver­weil­dau­er im Kran­ken­haus nied­ri­ger als in der Kontrollgruppe.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen gibt es unter

www​.aok​-cur​a​plan​.de > AOK Bayern
www​.ich​-wer​de​-nicht​rau​cher​.de
www​.lun​gen​tag​.de