Sprungbrett Soziales – Neue Berufsfachschule für Sozialpflege in Forchheim

Kurzinformationen zur Ausbildung an der Berufsfachschule für Sozialpflege in Forchheim

Ziel der Neugründung:

Gewinnung von jungen Fach- und Hilfskräften für den Sozialbereich (insbesondere der Alten- Kranken- und Behindertenhilfe) und Erweiterung des Bildungsangebotes in der Region.

Ausbildungsziel:

Die Ausbildung an der Berufsfachschule befähigt junge Menschen zur qualifizierten Mitarbeit in pflegerischen Einrichtungen wie Seniorenzentren und ambulante Pflegedienste, Einrichtungen für behinderte Menschen oder in der Krankenpflege.

Berufsbezeichnung:

Staatliche geprüfte/r Sozialbetreuerin/ Sozialbetreuer
(Pflegefachhelferin / Pflegefachhelfer -2-jährig).

Sozialbetreuerinnen und Sozialbetreuer für Menschen, die Hilfe benötigen

Die Ausbildung bereitet die Schülerinnen und Schüler auf die Arbeit in der Alten-, Familien- und Behindertenhilfe vor. Von der Pflege von alten und kranken Menschen bis hin zur Mitarbeit bei der Betreuung von Menschen mit geistiger, körperlicher oder mehrfacher Behinderung in Heimen, Wohngruppen oder Werkstätten bietet der Beruf ein weites Spektrum an Betätigungsfeldern. Die Ausbildung wendet sich an Absolventinnen und Absolventen der Hauptschule, die den Schwerpunkt Ihrer zukünftigen beruflichen Entwicklung in der Betreuung und Pflege von Menschen mit Einschränkungen in den Alltagskompetenzen sehen.
Die Erfahrungen zeigen, dass die Mehrzahl der Absolventinnen und Absolventen in die Altenpflegeausbildung wechseln. Nehme Sie nach der Ausbildung eine Arbeitsstelle an werden sie tariflich als gelernte Pflegehilfskräfte eingestuft.

Sozialpflege als Sprungbrett für die sozialen Fachberufe

Dem staatlich geprüften Sozialbetreuer oder der Sozialbetreuerin stehen viele Weiterbildungsangebote offen: Er/Sie kann sowohl die Berufsfachschulen für Altenpflege, Kranken- und Kinderkrankenpflege, die Fachschule für Heilerziehungspflege, Ergotherapieschule, Fachakademie für Sozialpädagogik oder die Fachoberschule besuchen.
Die Ausbildung ist somit ein ideales Sprungbrett für eine Karriere im sozialen Bereich.

Beginn und Dauer:

  • Schulbeginn: 16. September 2014 (nach den bayerischen Sommerferien)
  • Zwei Jahre im Vollzeitunterricht.
  • Tägliche Unterrichtszeit inklusive Pausen von 8.00 Uhr bis 13:00 Uhr (donnerstags bis 15:00 Uhr).

Während der Ausbildung finden Praktika in geeigneten sozialpflegerischen Einrichtungen statt (i.d.R. in Einrichtungen der Alten- und Behindertenhilfe sowie der Krankenpflege). Das Praktikum ist in Wochenblöcken eingeteilt. Im Januar des ersten Schuljahres starten die unterschiedlichen Praktika

Aufnahmevoraussetzungen:

  • Keine Altersbegrenzung
  • Hauptschulabschluss
  • ODER: Erfüllung der Vollzeitschulpflicht von 9 Jahren
  • Ärztliches Zeugnis, das die gesundheitliche Eignung ausweist sowie ein
  • polizeiliches Führungszeugnis

Ausbildungsinhalte:

  • Allgemeinbildender Unterricht: Religionslehre, Deutsch und Kommunikation, Sozialkunde, Sport
  • Fachtheoretischer Lernbereich: Berufs- und Rechtskunde, Grundlagen der Pflege und Betreuung, Lebenszeit- und Lebensraumgestaltung, Pflege und Betreuung, Hauswirtschaftliche Versorgung
  • Sozialpflegerische Praxis: In der Altenpflege, in der Behindertenhilfe, in der Krankenpflege, sowie in weiteren sozialpflegerischen Tätigkeitsfeldern

Mittlerer Schulabschluss:

Schülerinnen und Schüler, die die Ausbildung zur/zum Sozialbetreuerin/Sozialbetreuer und Pflegefachhelferin/Pflegefachhelfer mit einem mindestens befriedigenden Notendurchschnitt und ausreichenden Englischkenntnisse (mindestens 5 Schuljahre Unterricht) nachweisen können, erhalten ein Zeugnis über den mittleren Schulabschluss.

Anschlüsse: Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten

Diese gibt es an den

  • Berufsfachschulen für Alten- und Krankenpflege,
  • Fachakademien für Sozialpädagogik und Heilpädagogik, an der
  • Fachschule für Heilerziehungspflege oder an den Fachschule für
  • Ergotherapie,
  • Logopädie,
  • Masseur/Bademeister, sowie der
  • Fachoberschule und
  • Berufsoberschule.

In der Berufsfachschule für Altenpflege besteht bei guten Leistungen eine Verkürzungsmöglichkeit um ein Jahr.

Finanzielles:

Schulgeld wird in Höhe von monatlich 100 Euro (12 mal jährlich) erhoben. Zusätzlich fallen im Jahr Kosten in Höhe von 60 Euro für Nahrungszubereitung und Lebenszeit- und Lebensraumgestaltung an. Es besteht Anspruch auf Schüler-BaföG (216,- Euro für Schüler/-innen die bei den Eltern wohnen und 416,- Euro, wenn man nicht bei den Eltern wohnt.).
Die Förderung muss nicht zurück bezahlt werden.

Stundentafel für die Berufsfachschule für Sozialpflege

PflichtfächerJahrgangsstufe 10Jahrgangsstufe 11
Allgemeinbildender Unterricht
Religionslehre8040
Deutsch und Kommunikation12080
Sozialkunde8080
Sport4080
320280
Fachtheoretischer und fachpraktischer Unterricht
Berufs- und Rechtskunde4040
Lebenszeit- und Lebensraumgestaltung160120
Grundlagen der Pflege und Betreuung240200
Pflege und Betreuung200200
Hauswirtschaftliche Versorgung160120
800 Std.680 Std.
Sozialpflegerische Praxis320 Std. *)320 Std. *)
davon in der Altenpflegemind. 160 Std. **)
davon in der Krankenpflegemind. 160 Std.**)
davon in weiteren sozialpflegerischen Tätigkeitsfeldernmind. 160 Std.**)

*) Zeitstunden, soweit in außerschulischen Einrichtungen durchgeführt.
**) Die Verteilung auf die beiden Jahrgangsstufen erfolgt in Verantwortung der Schule.

Anfahrt/Schulort:

Die Schule ist mit öffentlichen und mit dem Auto gut zu erreichen. Vom Bahnhof (Zug/Bus) erreichen Sie uns in sieben Gehminuten. Die Schule ist bei einem Einkaufszentrum gelegen. Sie können uns mit dem Auto erreichen, wenn Sie in Forchheim der Beschilderung Richtung Bayreuth, Krankenhaus oder Burger King folgen.

Beruflichen Fortbildungszentren der Bayerischen Wirtschaft (bfz) gemeinnützige GmbH
Berufsfachschule für Sozialpflege Forchheim
Konrad-Ott-Str. 2
91301 Forchheim

Sekretariat
Marlen Hartmann/Frau Lang
Telefon: 09191 3205 – 12
E-Mail: hartmann.marlen@ba.bfz.de