Zum 175-jäh­ri­gen Jubi­lä­um der Foto­gra­fie: Son­der­aus­stel­lung Digi­tal­ka­me­ras in Plech

Deut­sches Kame­ra­mu­se­um hat am Oster­sonn­tag von 14 bis 17 Uhr geöffnet

Rund 80 Foto- und Filmapparate mit der neuen Technik werden im neu gestalteten Eingangsbereich des Museums im Treppenhaus in einer Vitrine präsentiert.  Foto: Wolf/Kameramuseum

Rund 80 Foto- und Film­ap­pa­ra­te mit der neu­en Tech­nik wer­den im neu gestal­te­ten Ein­gangs­be­reich des Muse­ums im Trep­pen­haus in einer Vitri­ne prä­sen­tiert. Foto: Wolf/​Kameramuseum

Die Akti­vi­tä­ten rund um das Deut­sche Kame­ra­mu­se­um in Plech aus Anlass des 175-jäh­ri­gen Jubi­lä­ums der Foto­gra­fie, das heu­er welt­weit began­gen wird, gehen in die näch­ste Run­de: Ab Oster­sonn­tag ist zusätz­lich zur Son­der­aus­stel­lung „Blitz­licht­fo­to­gra­fie“ eine neue Son­der­aus­stel­lung zum The­ma Digi­tal­fo­to­gra­fie zu bewun­dern: Rund 80 Foto- und Film­ap­pa­ra­te mit der neu­en Tech­nik wer­den im neu gestal­te­ten Ein­gangs­be­reich des Muse­ums im Trep­pen­haus in einer Vitri­ne prä­sen­tiert. Ergän­zend dazu sind in der Dau­er­aus­stel­lung noch Dut­zen­de von Digi­tal­ka­me­ras zu sehen.

Der Aus­bau des Trep­pen­hau­ses in der Grund­schu­le Plech auf­grund der Anfor­de­run­gen des Brand­schut­zes – unter ande­rem wur­den rauch­dicht schlie­ßen­de Türen ein­ge­baut – brach­te eine Ver­grö­ße­rung der nutz­ba­ren Aus­stel­lungs­flä­che im Deut­schen Kame­ra­mu­se­um mit sich. So steht seit Wochen direkt an der Tür zur gemein­sam genutz­ten Ein­gangs­hal­le eine schlan­ke schwar­ze Vitri­ne, die auf ihren Inhalt wartete.

Jetzt war end­lich Zeit dafür, die­se Vitri­ne zu bestücken: Gezeigt wird in die­ser ersten klei­nen Son­der­aus­stel­lung eine Viel­zahl von moder­nen und nicht mehr ganz so moder­nen Digi­tal­ka­me­ras – von der klei­nen bil­li­gen Knip­se, die mög­li­cher­wei­se bei einem Preis­aus­schrei­ben zu gewin­nen war oder die es als kosten­lo­se Zuga­be beim Kauf eines Fern­seh­ge­räts gab, bis hin zur digi­ta­len Spie­gel­re­flex­ka­me­ra, mit der man heu­te eigent­lich noch ganz gut foto­gra­fie­ren könn­te, wäre da nicht der ewi­ge Wett­lauf um die Zahl der Pixel und der ach so beque­men Automatikprogramme.

In die­ser Ein­gangs­vi­tri­ne wer­den die The­men künf­tig öfter mal wech­seln, um immer wie­der Lust zu machen auf mehr. Lust dar­auf, wie­der ein­mal das Deut­sche Kame­ra­mu­se­um zu besu­chen, auch wenn man denkt, schon alles gese­hen zu haben. Das Muse­um ist am Oster­sonn­tag von 14 bis 17 Uhr geöff­net (mit Foto­bör­se und Schätz­nach­mit­tag), am Kar­frei­tag, Kar­sams­tag und am Oster­mon­tag ist es geschlos­sen. Danach gel­ten wie­der die nor­ma­len Öff­nungs­zei­ten: sonn­tags, 11 bis 17 Uhr. Mehr zur Son­der­aus­stel­lung im Inter­net unter www​.kame​ra​mu​se​um​.de/​s​o​n​d​e​r​a​u​s​s​t​e​l​l​u​n​g​e​n​/​d​i​g​i​t​a​l​.​htm.

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