Pas­si­on und Ostern im Pfalz­mu­se­um Forch­heim

Drei öster­li­che Son­der­aus­stel­lun­gen in Forch­heim – Son­der­öff­nungs­zei­ten

„Bitte würzen – Salz- und Pfefferstreuer fürs Osterei“.  Foto: Stadtmuseum Schlüsselfeld

„Bit­te wür­zen – Salz- und Pfef­fer­streu­er fürs Oster­ei“. Foto: Stadt­mu­se­um Schlüs­sel­feld

Brauch­tum und Kunst am Ei sehen und erle­ben die Besu­cher des Pfalz­mu­se­ums Forch­heim in der Pas­si­ons­zeit. Gleich drei Son­der­aus­stel­lun­gen sind heu­er vom Frei­tag, dem 04. April bis zum Sonn­tag, dem 27. April 2014 in der histo­ri­schen Kai­ser­pfalz und in der Mari­en­ka­pel­le zu sehen: „Bit­te wür­zen – Salz- und Pfef­fer­streu­er fürs Oster­ei“, „Die Oster­brun­nen in der Frän­ki­schen Schweiz – Geschich­te und Brauch­tum“ und die Pas­si­ons­krip­pen­aus­stel­lung „… und die Welt ward erlöst.“ Ergänzt wer­den die Schau­en von einem umfang­rei­chen Rah­men­pro­gramm mit Füh­run­gen, dem Oster­ei­er­markt „Aller­lei aus Ei“, Work­shops für Kin­der und Erwach­se­ne, der „Akti­on Künst­le­rei“ und dem tra­di­tio­nel­len Oster­sin­gen. Das Pfalz­mu­se­um und die Mari­en­ka­pel­le sind täg­lich von 09:30 bis 18:00 Uhr geöff­net.

Die Son­der­aus­stel­lung “Bit­te wür­zen – Salz- und Pfef­fer­streu­er fürs Oster­ei” zeigt Salz- und Pfef­fer­streu­er aus Por­zel­lan in all ihren Facet­ten und erzählt ihre Geschich­te. Heu­te in jedem Haus­halt zu fin­den, tra­ten die Streu­er erst zu Beginn des 20. Jahr­hun­derts ihren Sie­ges­zug an, als es gelang, das Salz rie­sel­fä­hig zu machen.

Wil­fried Auer, Lei­ter des Schlüs­sel­fel­der Stadt­mu­se­ums und „Vater der Streu­er“ hat im Auf­trag sei­ner Stadt Objek­te aus der gan­zen Welt zusam­men­ge­tra­gen: “Mitt­ler­wei­le ist die Samm­lung die größ­te ihrer Art in Euro­pa.” Alle nur erdenk­li­chen For­men von Tie­ren, Figu­ren, Fahr­zeu­gen und Werk­zeu­gen – Zeit­geist, Kitsch und edles Design tref­fen gna­den­los auf­ein­an­der. Die Aus­stel­lung zeigt Objek­te aus 100 Jah­ren – edel, bunt oder kuri­os – zum Stau­nen und Schmun­zeln. Die älte­sten Tei­le stam­men aus dem Jahr 1920. Inter­es­sant ist, dass die Streu­er von Beginn an in allen gesell­schaft­li­chen Schich­ten zu fin­den waren und daher ein Spie­gel­bild der Mode­strö­mun­gen dar­stel­len.

Die zwei­te Son­der­schau im Pfalz­mu­se­um, „Die Oster­brun­nen in der Frän­ki­schen Schweiz – Geschich­te und Brauch­tum“, doku­men­tiert den Brauch des Oster­brun­nen­schmückens. Bis heu­te wer­den in der Frän­ki­schen Schweiz Was­ser­stel­len fest­lich geschmückt. Die Aus­stel­lung zeigt zudem unter­schied­li­che Tech­ni­ken der Oster­ei­er­be­ma­lung und ‑gestal­tung.

Zeit­gleich ist in der Mari­en­ka­pel­le vor der Kai­ser­pfalz die Pas­si­ons­krip­pen­aus­stel­lung „… und die Welt ward erlöst.“ des Krip­pen­bau­mei­sters Karl-Heinz Exner aus Bisch­berg zu sehen. Für Exner sind sei­ne Krip­pen Orte der Begeg­nung von Gott und den Men­schen. Die Krip­pen sind eine Ver­ge­gen­wär­ti­gung des Heils­ge­sche­hens und regen zum Nach­den­ken über die bibli­sche Geschich­te und den Glau­ben an.

Ein­zel­ne Ter­mi­ne zu Füh­run­gen und Work­shops im Pfalz­mu­se­um kön­nen im Inter­net unter www​.forch​heim​.de/​c​o​n​t​e​n​t​/​p​a​s​s​i​o​n​-​o​s​t​e​r​n​-​i​m​-​p​f​a​l​z​m​u​s​eum abge­fragt wer­den.

  • Ort: Pfalz­mu­se­um, Erd­ge­schoss und Mari­en­ka­pel­le
  • Öff­nungs­zei­ten: täg­lich 9.30 – 18.00 Uhr
  • Ein­tritt: 2,00 €; Kin­der bis 6 Jah­re frei

Kon­takt und Infor­ma­tio­nen:

Pfalz­mu­se­um Forch­heim
Susan­ne Fischer M.A.
Muse­ums­lei­tung
Kapel­len­str. 16
91301 Forch­heim
Tele­fon + 49 (0)9191/714–327
Tele­fax + 49 (0)9191/714–375
E‑Mail: kaiserpfalz@​forchheim.​de
Inter­net: www​.forch​heim​.de bzw.
www​.forch​heim​.de/​c​o​n​t​e​n​t​/​p​a​s​s​i​o​n​-​o​s​t​e​r​n​-​i​m​-​p​f​a​l​z​m​u​s​eum

Schreibe einen Kommentar