Bam­berg: Georg Klaus wird „Rit­ter des Silvesterordens“

Erz­bi­schof Schick über­reicht dem 74-Jäh­ri­gen die Päpst­li­che Aus­zeich­nung für sei­ne Ver­dien­ste um die Katho­li­sche Erwachsenenbildung

Für sein über­durch­schnitt­li­ches Enga­ge­ment in der Katho­li­schen Erwach­se­nen­bil­dung ist Georg Klaus aus Eckers­dorf bei Bay­reuth mit der Päpst­li­chen Aus­zeich­nung „Rit­ter des Sil­ve­ster­or­dens“ geehrt wor­den. „Herr Klaus för­dert und unter­stützt den Dia­log von Kir­che und Theo­lo­gie, Poli­tik und Gesell­schaft sowie zwi­schen Kir­che und Kunst. Die theo­lo­gi­sche Bil­dung und die Fami­li­en­bil­dung sind ihm ein gro­ßes Anlie­gen“, sag­te Erz­bi­schof Lud­wig Schick am Sams­tag­abend bei der Ordens­ver­lei­hung in Bayreuth.

Der neue Ordens­trä­ger stam­me aus einer katho­li­schen Fami­lie. Bereits in sei­ner Kind­heit und Jugend habe er sich in der katho­li­schen Kir­che als Mini­strant und in der Jugend­ar­beit ehren­amt­lich enga­giert. Auch wäh­rend sei­ner beruf­li­chen Lauf­bahn als Leh­rer und dann spä­ter bei der Regie­rung von Ober­fran­ken sei ihm die Glau­bens­ver­mitt­lung ein wich­ti­ges Anlie­gen gewe­sen. „Er hat selbst katho­li­schen Reli­gi­ons­un­ter­richt erteilt und war über vie­le Jah­re an der Aus- und Fort­bil­dung der staat­li­chen Reli­gi­ons­leh­rer betei­ligt“, erin­ner­te Erz­bi­schof Schick.

Georg Klaus war unter ande­rem 1. Vor­sit­zen­der der Katho­li­schen Erwach­se­nen­bil­dung in der Stadt Bay­reuth von 1983 bis 2009. Seit­dem ist er 1. Vor­sit­zen­der der Katho­li­schen Erwach­se­nen­bil­dung im Land­kreis Bay­reuth. Der neue Preis­trä­ger war zudem der Ver­tre­ter der Erwach­se­nen­bil­dung im Deka­nats­rat Bay­reuth (seit 1983) und im Diö­ze­san­rat (seit 1988). Von 2002 bis 2005 gehör­te der 74-Jäh­ri­ge dem Vor­stand der Katho­li­schen Erwach­se­nen­bil­dung in Bay­ern an, und seit 2008 ist er Mit­glied im Bil­dungs­aus­schuss der Katho­li­schen Aka­de­mie in Bay­ern. Dar­über hin­aus ist Klaus seit 2009 der 1. Vor­sit­zen­de der Katho­li­schen Erwach­se­nen­bil­dung in der Erz­diö­ze­se Bamberg.

Neben sei­nem umfang­rei­chen Enga­ge­ment in der Erwach­se­nen­bil­dung war Klaus auch immer in der katho­li­schen Kir­che ver­wur­zelt. Dies zei­gen sei­ne Mit­glied­schaf­ten bei der Pfad­fin­der­schaft St. Georg (seit 1954), dem katho­li­schen Stu­den­ten­ver­ein Unitas Hen­ri­cia Bam­berg (seit 1964), und seit 1996 ist Klaus Fami­lia­re des Deut­schen Ordens. Klaus ist seit 1970 ver­hei­ra­tet und Vater von drei Kindern.

Der Sil­ve­ster­or­den wur­de 1841 von Papst Gre­gor XVI. gestif­tet und 1905 von Papst Pius X. erneu­ert. Erst seit die­sem Zeit­punkt wird der Sil­ve­ster­or­den, der aus­schließ­lich vom Papst ver­lie­hen wird, auch an Frau­en ver­ge­ben. Mit die­ser Aus­zeich­nung, die sich auf Papst Sil­ve­ster I. (314 bis 325) bezieht, sol­len beson­ders das ehren­amt­li­che Enga­ge­ment in katho­li­schen Insti­tu­tio­nen und die beson­de­ren per­sön­li­che Ver­dien­ste gewür­digt werden.

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