Tag der offe­nen Tür „3mal regio­nal“: Köst­lich­kei­ten und Infor­ma­tio­nen der Regi­on Bamberg

Das Fluss­pa­ra­dies Fran­ken, die Loka­le Akti­ons­grup­pe (LAG) Regi­on Bam­berg und die Regio­nal­wer­ke Bam­berg luden am 9. Okto­ber zu einem Tag der offe­nen Tür ein

Projektpate Georg Wild trägt sein selbstverfasstes Gedicht über den Sieben-Flüsse-Wanderweg vor (Quelle: Rudolf Mader).

Pro­jekt­pa­te Georg Wild trägt sein selbst­ver­fass­tes Gedicht über den Sie­ben-Flüs­se-Wan­der­weg vor (Quel­le: Rudolf Mader).

Im Post­hoch­haus in der Lud­wig­stra­ße 25 ist durch den Ein­zug der bei­den Ver­ei­ne Fluss­pa­ra­dies Fran­ken und LAG Regi­on Bam­berg sowie der Regio­nal­wer­ke Bam­berg GmbH eine „Arbeits-WG“ ent­stan­den, die das gemein­sa­me The­ma „Pro­jekt­ar­beit für die und in der Regi­on Bam­berg“ ver­bin­det. Um ihren jewei­li­gen Mit­glie­dern und Part­nern, aber auch den ande­ren Mie­tern des Post­hoch­hau­ses die neu­en Nach­barn, ihre Räum­lich­kei­ten und ihre Arbeits­schwer­punk­te vor­zu­stel­len, luden die drei Orga­ni­sa­tio­nen zu einem Tag der offe­nen Tür unter dem Mot­to „3mal regio­nal“ ein. Ein wei­te­rer Anlass war der bun­des­wei­te Tag der Regio­nen, des­sen Pro­gramm die Ver­an­stal­tung bereicherte.

Haus­herr Land­rat Dr. Gün­ther Denz­ler, der zugleich Vor­sit­zen­der der bei­den Ver­ei­ne und Auf­sichts­rats­vor­sit­zen­der der Regio­nal­wer­ke ist, begrüß­te die zahl­rei­chen Gäste und erläu­ter­te kurz die Auf­ga­ben­schwer­punk­te der drei Organisationen:

Die Regio­nal­wer­ke Bam­berg GmbH ent­wickeln nach­hal­ti­ge Pro­jek­te im Bereich der erneu­er­ba­ren Ener­gien und der effi­zi­en­ten Ener­gie­nut­zung in Stadt und Land­kreis Bam­berg und set­zen sie im Rah­men von Pro­jekt­ge­sell­schaf­ten um.

Im Mit­tel­punkt der Arbeit des Fluss­pa­ra­dies Fran­ken ste­hen Main und Reg­nitz als euro­päi­sches Natur­er­be. Seit sei­ner Grün­dung vor zehn Jah­ren arbei­tet der Ver­ein zusam­men mit vie­len Part­nern bei­spiels­wei­se am Aus­bau des Was­ser­wan­der­wegs Main zur „Gel­ben Wel­le“ und an der Opti­mie­rung des Reg­nitz­rad­wegs, die zu sei­ner Aus­zeich­nung als ADFC-Qua­li­täts­rad­weg führte.

Die LAG Regi­on Bam­berg orga­ni­siert die Ver­ga­be von För­der­mit­teln aus dem EU-Pro­gramm „Lea­der in ELER“ und hat seit 2007 die Bereit­stel­lung von rund zwei Mil­lio­nen Euro För­der­mit­tel für ins­ge­samt 34 Pro­jek­te in der Regi­on Bam­berg ermöglicht.

Drei die­ser Pro­jek­te erhiel­ten am 9. Okto­ber in einer klei­nen Zere­mo­nie die Lea­der-För­der­be­schei­de aus den Hän­den von Ulri­ke Buch­ner und Ekke­hard Eisen­hut vom Amt für Ernäh­rung, Land­wirt­schaft und For­sten Uffen­heim: für den Sie­ben-Flüs­se-Wan­der­weg, den Auen­weg Ober­main und den Bade­see Frens­dorf wer­den bei einer Gesamt­in­ve­sti­ti­ons­sum­me von rund 850.000 Euro ins­ge­samt rund 290.000 Euro Lea­der-För­der­mit­tel bereit­ge­stellt. Dar­über freu­ten sich ins­be­son­de­re die anwe­sen­den Pro­jekt­pa­ten. Kreis­bau­mei­ste­rin Gabrie­le Pfeff-Schmidt, die Patin des Auen­wegs, beschrieb, wie sie für die Über­nah­me der Paten­schaft gekö­dert wur­de: man ver­sprach ihr die Sich­tung eines Fluss­gei­stes! Und der Bau­nacher Alt-Bür­ger­mei­ster Georg Wild hat­te als Pate des Sie­ben-Flüs­se-Wan­der­weg eigens ein Gedicht über das Pro­jekt verfasst:

„Über 7 Brücken musst Du gehen,
um die schö­nen Lan­de hier zu sehen,
die durch­flie­ßen Main und Regnitz,
mit den Neben­flüs­sen Bau­nach und Itz,
Aurach, Rau­he und Rei­che Ebrach …“

Sie und alle ande­ren Inter­es­sier­ten konn­ten sich anschlie­ßend anhand von Prä­sen­ta­tio­nen, Poster­aus­stel­lun­gen und im per­sön­li­chen Gespräch über die Arbeit der drei Orga­ni­sa­tio­nen infor­mie­ren. So prä­sen­tier­ten die Regio­nal­wer­ke ihren brand­neu­en Inter­auf­tritt, die LAG Regi­on Bam­berg stell­te ihr Kin­der­buch­pro­jekt „Leo­pold und Eber­hard ent­decken das Bam­ber­ger Land“ vor und das Fluss­pa­ra­dies Fran­ken lud zu einem Reg­nitz­Rad­weg Ent­decker-Memo-Spiel ein. Neben­bei konn­ten sich die Gäste mit klei­nen regio­na­len Köst­lich­kei­ten wie Obst- und Zwie­bel­ku­chen sowie Apfel­saft von hei­mi­schen Streu­obst­wie­sen stärken.

Anne Schmidt vom Fluss­pa­ra­dies zeig­te sich sehr zufrie­den: „Auf eine so gute Besu­cher­re­so­nanz hat­ten wir gar nicht gehofft“. „Ich habe noch mal viel Neu­es über die Arbeit der ande­ren erfah­ren“, staun­te Sas­kia Del­brüg­ge von den Regio­nal­wer­ken und die LAG-Mana­ge­rin Mari­on Hart­mann stell­te am Ende des erfolg­rei­chen Tages fest: „Jetzt sind wir rich­tig angekommen“.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen zu den drei Orga­ni­sa­tio­nen fin­den sich unter www​.fluss​pa​ra​dies​-fran​ken​.de, www​.regi​on​bam​berg​.de und www​.regio​nal​wer​ke​-bam​berg​.de.

Schreibe einen Kommentar