Senio­ren­zen­tren des Dia­ko­ni­schen Wer­kes zei­gen Austel­lung “DaSein – Ein per­sön­li­cher Blick auf die Pflege”

Klei­ne Moment­auf­nah­men aus dem Pfle­ge­all­tag, ein Schnapp­schuss oder ein Foto, das an eine schö­ne Begeg­nung erin­nert. So per­sön­lich und viel­fäl­tig wie die Pfle­ge selbst sind auch die 14 Moti­ve der neu­en Aus­stel­lung “DaSein – Ein per­sön­li­cher Blick auf die Pfle­ge” des Bun­des­mi­ni­ste­ri­ums für Gesund­heit. Die Senio­ren­zen­tren des Dia­ko­ni­schen Wer­kes Bam­berg-Forch­heim in der Frän­ki­schen Schweiz (Streit­berg – Eber­mann­stadt – Unter­lein­lei­ter) zei­gen nun die­se Aus­stel­lung – noch bis zum 31.12.2013.

Fußbäder. Foto: Jana Becke

Fuß­bä­der. Foto: Jana Becke

Der Bun­des­ge­sund­heits­mi­ni­ster erklärt, war­um die­se Aus­stel­lung kon­zi­piert wur­de: “Mein per­sön­li­cher Blick auf die Pfle­ge ist geprägt von Aner­ken­nung und Hoch­ach­tung gegen­über den­je­ni­gen, die sich um die alten, schwa­chen und kran­ken Men­schen in unse­rem Land küm­mern. Gute Pfle­ge bedeu­tet für mich, dass die Men­schen, die die­se ver­ant­wor­tungs­vol­le Arbeit lei­sten, gese­hen und gewür­digt wer­den. Sie sind es, die für die Bedürf­nis­se von Pfle­ge­be­dürf­ti­gen indi­vi­du­el­le Lösun­gen fin­den und ermög­li­chen. Ich will, dass die indi­vi­du­el­le und gesell­schaft­li­che Bedeu­tung von Pfle­ge sicht­bar wird.”

Die Bild­mo­ti­ve machen auf das The­ma Pfle­ge auf­merk­sam. Ein Blick auf die Ent­wick­lung der Bevöl­ke­rung in Deutsch­land zeigt: Die Zahl der Pfle­ge­be­dürf­ti­gen steigt in den näch­sten Jah­ren stark an. Wir wer­den noch mehr Pfle­ge brau­chen. Das heißt auch, jeder muss eine per­sön­li­che Hal­tung zum The­ma Pfle­ge fin­den: Kann und möch­te ich mei­ne Groß­el­tern, Eltern oder mei­nen Lebens­part­ner selbst pfle­gen? Wie möch­te ich selbst gepflegt wer­den? Von wem kann die letz­te Pha­se des Lebens beglei­tet wer­den? Wie errei­chen wir, dass die wert­vol­le Arbeit der Pfle­gen­den mehr Wert­schät­zung erfährt? Wel­chen Stel­len­wert hat Pfle­ge in unse­rer Gesell­schaft? Die Aus­stel­lung lie­fert zwar kei­ne Ant­wor­ten auf die­se zum Teil sehr per­sön­li­chen Fra­gen, doch sie zeigt, wie viel­fäl­tig und lebens­be­ja­hend die Ant­wor­ten aus­fal­len kön­nen, wie nahe es liegt, sich mit dem The­ma zu beschäftigen.

Die Aus­stel­lung ist bis zum 31.12.2013 in drei Ein­rich­tun­gen zu sehen. Sie sind herz­lich ein­ge­la­den, die Bil­der zu betrachten:

  • Senio­ren­zen­trum Mar­tin Luther, Streit­ber­ger Berg 16, 91346 Wie­sent­tal – 15. Okto­ber bis 6. Novem­ber 2013
  • Senio­ren­zen­trum Lin­den­hof, Dürr­brun­ner Stra­ße 1, 91364 Unter­lein­lei­ter – 7. Novem­ber bis 4. Dezem­ber 2013
  • Senio­ren­zen­trum Frän­ki­sche Schweiz, Bahn­hof­stra­ße 14, 91320 Eber­mann­stadt – 5. Dezem­ber 2013 bis 31. Dezem­ber 2013

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