Kon­zert in der Sophi­en­höh­le bei Burg Raben­stein

Ural Kosa­ken Chor singt a cap­pel­la in der Sophi­en­höh­le und prä­sen­tiert geist­li­che Gesän­ge und Volks­wei­sen aus dem alten Russ­land

Ural Kosaken Chor

Ural Kosa­ken Chor

Am Frei­tag, den 6. Sep­tem­ber 2013, um 20 Uhr prä­sen­tiert der größ­te und älte­ste Kosa­ken­chor Euro­pas mit der geball­ten Stimm­ge­walt sei­ner Chor-Soli­sten die schön­sten Melo­dien aus dem alten Russ­land in der ker­zen­be­leuch­te­ten Sophi­en­höh­le.

Mit Hits wie „Kalin­ka“ und „Ich bete an die Macht der Lie­be“ avan­cier­ten sie zu Stars. Und noch immer beein­druckt der zwölf­köp­fi­ge Ural Kosa­ken Chor Andrej Scho­luch, unter sei­nem Diri­gen­ten Vla­di­mir Kozlovskiy, mit A‑cap­pel­la-Kunst die Hörer. Beglei­tet von zwei Instru­men­ta­li­sten ent­füh­ren die Soli­sten im ein­zig­ar­ti­gen Ambi­en­te der Sophi­en­höh­le auf eine musi­ka­li­sche Rei­se in das letz­te Jahr­hun­dert.

Die welt­um­stür­zen­den Erschüt­te­run­gen, denen Russ­land im Jah­re 1917 aus­ge­setzt war, trie­ben vie­le Bewoh­ner des alten rus­si­schen Reichs, dar­un­ter auch vie­le zaren­treue Kosa­ken, in die Emi­gra­ti­on. Über die euro­päi­schen und ame­ri­ka­ni­schen Län­der ver­streut, fan­den sich erst Jah­re spä­ter Fami­li­en und Freun­de wie­der zusam­men. In allen aber leb­te die Lie­be zum ange­stamm­ten Lan­de wei­ter. Im tief­sten Her­zen blie­ben sie der Hei­mat treu und pfleg­ten bei ihren Zusam­men­künf­ten die alten Lie­der und Tän­ze. So kam es 1924 in Paris zur Grün­dung des Ural Kosa­ken Chors durch Andrej Scho­luch, der inner­halb kür­ze­ster Zeit neben Jar­offs Don Kosa­ken Chor zum Begriff wur­de.

Nach Kriegs­aus­bruch stell­te der Chor 1940 sei­ne Tätig­keit ein, die Mit­glie­der wur­den in alle Win­de ver­streut. In der Zeit von 1951–1955 lei­te­te Scho­luch dann den Schwarz­meer Kosa­ken Chor, mit dem er vor­wie­gend Kir­chen­kon­zer­te durch­führ­te. Nach Über­win­dung vie­ler Hin­der­nis­se ist es Andrej Scho­luch schließ­lich gelun­gen, den Ural Kosa­ken Chor aus Mit­glie­dern des Schwarz­meer Kosa­ken Cho­res und neu­en Sän­gern wie­der auf­zu­stel­len. Eines der bekann­te­sten Mit­glie­der war Ivan Rebroff. Auf­grund von Scho­luchs Alter und einer Über­al­te­rung der mei­sten Mit­wir­ken­den führ­te der Chor 1972 sei­ne letz­te Tour­nee durch.

Im Jah­re 2000 gelang es dann end­lich, den Ural Kosa­ken Chor in sei­ner alten Höchst­form wie­der auf­zu­stel­len und – auf die Tra­di­ti­on des gro­ßen Namens ach­tend – wie­der auf aus­ge­dehn­te Euro­pa­tour­ne­en zu gehen und das Kul­tur­gut der ortho­do­xen Kir­che sowie die Volks­wei­sen aus dem alten Russ­land und der Ukrai­ne dem Publi­kum tra­di­ti­ons­ge­recht zu ver­mit­teln.

Am Frei­tag­abend, 6.9.13, um 20 Uhr singt der beein­drucken­de Kosa­ken­chor in der Frän­ki­schen Schweiz und ent­führt das Publi­kum in der ker­zen­be­leuch­te­ten Sophi­en­höh­le in eine ande­re Welt.

  • Kar­ten an allen CTS-Vor­ver­kaufs­stel­len, online oder unter Tel. 09202/9700440.
  • Ein­tritt: 18 € (14 € Schüler/​Studenten). Wei­te­re Infor­ma­tio­nen unter www​.burg​-raben​stein​.de.
  • Frei­tag, 6. Sep­tem­ber 2013, 20:00 Uhr
  • Kar­ten­re­ser­vie­rung unter 09202 / 970 044 0
  • Ein­tritt: Erwach­se­ne 18,00 €, Schü­ler u. Stu­den­ten 14,00 €

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