Kaba­rett­abend in Strul­len­dorf am 9.5. mit Heiß­mann & Rassau

EIN DUO KOMMT SEL­TEN ALLEIN – Das fri­sche Pro­gramm von und mit Vol­ker Heiß­mann & Mar­tin Rassau

Volker Heißmann & Martin Rassau a.k.a. "Waltraud und Mariechen"

Vol­ker Heiß­mann & Mar­tin Ras­sau a.k.a. „Wal­traud und Mariechen“

Vol­ker Heiß­mann und Mar­tin Ras­sau trei­ben als Duo seit Jahr­zehn­ten ihre bun­ten Spä­ße auf der Büh­ne, mit frän­ki­schen Frot­ze­lei­en, einem Hau­fen Gschmar­ri und skur­ri­len Gedan­ken. Sie sin­nie­ren über die gro­ßen und klei­nen All­täg­lich­kei­ten, kalau­ern sich durch aller­hand Untie­fen des frän­ki­schen Lebens; sie rat­schen mit den Zuschau­ern wie es ihnen gefällt, phi­lo­so­phie­ren weni­ger als dass sie lie­ber jam­mern und die Tücken des All­tags irgend­wie umschif­fen. Dabei agie­ren sie immer wit­zig, frech und hin­ter­sin­nig, mit einer gro­ßen Por­ti­on Selbst­iro­nie auf der Bühne.

Das weib­li­chen Pen­dant des Duos darf selbst­ver­ständ­lich nicht feh­len: fast schon Kult­sta­tus genie­ßen sie bei­den alten Damen Wal­traud & Marie­chen beim Publi­kum. Und je älter sie wer­den, umso mehr geben sie ihren Senf dazu. „Wer nicht alt wer­den will, muss eben jung ster­ben!“ ist nur eine ihrer Lebens­weis­hei­ten. Hin­ter­sin­nig und schlag­fer­tig kämp­fen sie sich rüstig durch ihr Leben.

Mit viel­spra­chi­gem Dia­lekt­witz wer­den die Spit­zen ins Publi­kum geschleu­dert, ohne schmerz­haf­te Wun­den zu hin­ter­las­sen. Wenn sich Buch­sta­ben über­ho­len und Sil­ben Pur­zel­bäu­me schla­gen, wenn einer beson­ders dumm schaut, ist Heiß­mann in sei­nem Ele­ment. Kei­nen Deut steht ihm Mar­tin Ras­sau nach. Sein Spa­zier­gang durch die Zuschau­er­rei­hen: am besten nicht reagie­ren, sonst ist man ret­tungs­los im Gestrüpp der Wort­akro­ba­tik verloren.

Ihr Stil­mit­tel ist die grel­le Über­zeich­nung, ihr Mar­ken­zei­chen der frän­ki­sche Dia­lekt, und sie beherr­schen die gesam­te Kla­via­tur von Scherz bis Come­dy: vom fei­nen Bon­mot über die uner­war­te­te Poin­te bis hin zur bei­ßen­den Sati­re, so dass ihr Publi­kum meist schon nach weni­gen Minu­ten vor Begei­ste­rung tobt. Dass sie sich bei ihren Spä­ßen selbst nicht aus­neh­men, macht sie umso sympathischer.

  • Don­ners­tag, 9.5. in der Haupt­s­moor­hal­le in Strullendorf
  • Beginn 19.30 Uhr
  • Kar­ten­vor­ver­kauf: Ticket­cen­ter Forch­heim, BVD Bam­berg, Buch­hand­lung Mono­log in Hirschaid.