Kar­wo­che und Ostern im Bam­ber­ger Dom

Symbolbild Religion

(bbk) Die Chri­sten fei­ern in der Kar­wo­che und an Ostern Lei­den, Tod und Auf­er­ste­hung Jesu Chri­sti. In der Hei­li­gen Woche sind die Got­tes­dien­ste im Bam­ber­ger Dom beson­ders gestaltet.

Am Palm­sonn­tag, (24. März), ist um 9.30 Uhr die Palm­wei­he in St. Jakob mit anschlie­ßen­der Pro­zes­si­on zum Dom. Erz­bi­schof Lud­wig Schick fei­ert dort mit den Gläu­bi­gen ein Pon­ti­fi­kal­amt. Der Bam­ber­ger Dom­chor singt die Lukas-Pas­si­on von Wer­ner Pees sowie Lied­sät­ze und Motet­ten von Vic­to­ria, Hal­ler und Schmid. Um 11.30 Uhr fei­ert die Dom­pfar­rei die hei­li­ge Mes­se. Um 17.00 Uhr fin­det ein Pas­si­ons-Chor­kon­zert der Dom­kan­to­rei mit Wer­ken von Pale­stri­na, Bruck­ner, Vic­to­ria und Laud­ri­sen statt. Für die Dau­er des Kon­zer­tes wur­de eine Park­erlaub­nis erteilt.

Am Mitt­woch in der Kar­wo­che, (27. März), fei­ert Erz­bi­schof Lud­wig Schick um 18.00 Uhr zusam­men mit Prie­stern, Dia­ko­nen, Firm­lin­gen und Gläu­bi­gen aus dem Erz­bis­tum die Chri­sam-Mes­se im Bam­ber­ger Dom. Der Erz­bi­schof weiht in die­sem Got­tes­dienst die hei­li­gen Öle für Tau­fe, Fir­mung, Prie­ster- und Bischofs­wei­he, Altar­wei­he und Kran­ken­sal­bung. In fei­er­li­cher Form erneu­ern die Prie­ster in die­sem Got­tes­dienst ihre Bereit­schaft zum prie­ster­li­chen Dienst. Zur Mit­fei­er sind ins­be­son­de­re auch Firm­grup­pen mit ihren Seel­sor­gern und Firm­hel­fern ein­ge­la­den. Von 17.00 bis 21.00 Uhr besteht Park­mög­lich­keit auf dem Domplatz.

Am Grün­don­ners­tag, (28. März), beginnt um 19.00 Uhr die Mes­se vom Letz­ten Abend­mahl. Bei die­sem Pon­ti­fi­k­al­got­tes­dienst erin­nert der Erz­bi­schof mit der Fuß­wa­schung an haupt- und ehren­amt­li­chen Täti­gen der Cari­tas an das Bei­spiel Jesu (Wir bit­ten, von Fotos bei der Fuß­wa­schung Abstand zu neh­men). Der Män­ner­chor des Dom­chors singt die Mis­sa „O esca via­torum“ von Paul Joseph Met­schnabl sowie Motet­ten alter Mei­ster. Nach der Über­tra­gung des Aller­hei­lig­sten in die Nagel­ka­pel­le schließt die Kom­plet (Nacht­ge­bet der Kir­che) die Fei­er ab. Anschlie­ßend haben die Gläu­bi­gen die Mög­lich­keit zur Beich­te. Um 21.00 Uhr folgt eine Ölber­g­an­dacht, danach ist bis 22.15 Uhr Gele­gen­heit zur stil­len Anbe­tung. Bereits um 18.00 Uhr haben vor allem Kin­der die Mög­lich­keit, im Dom­pfarr­heim an einer Wort-Got­tes-Fei­er teil­zu­neh­men. Par­ken ist auf dem Dom­platz von 18.00 bis 21.00 Uhr möglich.

Am Kar­frei­tag, (29. März), steht Erz­bi­schof Lud­wig Schick um 14.30 Uhr der Fei­er vom Lei­den und Ster­ben Chri­sti vor. Die Dom­kan­to­rei singt unter der Lei­tung von Wer­ner Pees die Johan­nes-Pas­si­on von Her­mann Schroe­der sowie Motet­ten von Kuh­nau, Graun, Bar­dos, Lau­rid­sen und ande­ren. Eine Pro­zes­si­on mit dem Aller­hei­lig­sten zieht zum Abschluss der Lit­ur­gie zum Hei­li­gen Grab in die Nagel­ka­pel­le. Um 19.00 Uhr wird die Andacht zu den sie­ben Wor­ten Jesu am Kreuz gebe­tet. Am Vor­mit­tag um 10.00 Uhr fin­det im Dom eine Kreuz­weg­an­dacht und um 11.00 Uhr ein Kin­der­kreuz­weg statt. Am Kar­frei­tag besteht von 7.30 bis 11.30 Uhr, von 13.00 bis 14.15 Uhr sowie­so von 16.15 bis 18.00 Uhr die Gele­gen­heit zur Beich­te. Par­ken ist von 13.00 bis 17.00 Uhr auf dem Dom­platz möglich.

Die Oster­nacht­fei­er mit Erwach­se­nen­tau­fe am Kar­sams­tag, (30. März), mit Erz­bi­schof Lud­wig Schick beginnt um 21.00 Uhr vor dem Für­sten­por­tal mit dem Ent­zün­den des Oster­feu­ers und dem anschlie­ßen­den Ein­zug in den Dom. Die Dom­kan­to­rei unter der Lei­tung von Wer­ner Pees beglei­tet die Mes­se mit Motet­ten von Pale­stri­na, Las­sus, Ane­rio sowie Georg Fried­rich Hän­dels „Hal­le­lu­ja“ aus dem „Mes­si­as“. Nach dem Got­tes­dienst wer­den die mit­ge­brach­ten Spei­sen geweiht. Bereits am Spät­nach­mit­tag, von 15.45 bis 18.00, ist das Aller­hei­lig­ste am Hei­li­gen Grab aus­ge­setzt. Beicht­ge­le­gen­heit besteht von 16.00 bis 17.00 Uhr. Von 20.00 bis 24.00 Uhr kann auf dem Dom­platz geparkt werden.

Am Oster­sonn­tag, 31. März, beginnt der Fest­got­tes­dienst zum Hoch­fest der Auf­er­ste­hung des Herrn mit Erz­bi­schof Lud­wig Schick um 9.30 Uhr im Dom. Der Bam­ber­ger Dom­chor und Mit­glie­der der Bam­ber­ger Sym­pho­ni­ker brin­gen die Mis­sa bre­vis et solem­nis in C, (Spat­zen-Mes­se, KV 220), von Wolf­gang Ama­de­us Mozart für Soli, Chor und Orche­ster sowie Motet­ten von Aichin­ger und Vul­pi­us zu Gehör. Die Lei­tung hat Dom­ka­pell­mei­ster Wer­ner Pees, an der Orgel spielt Dom­or­ga­nist Mar­kus Wil­lin­ger. Um 11.30 Uhr fin­det eben­falls eine Fei­er der hei­li­gen Mes­se statt. Um 17 Uhr fei­ert Erz­bi­schof Lud­wig Schick im Bam­ber­ger Dom eine Pon­ti­fi­kal­ves­per. Die Mäd­chenkan­to­rei singt mehr­stim­mi­ge Ves­perpsal­men von Wolf­ram Men­schick und Wer­ner Pees.

Am Oster­mon­tag, 1. April, fei­ert Weih­bi­schof Rad­spie­ler mit den Gläu­bi­gen um 8.45 Uhr im Dom einen Got­tes­dienst mit deut­schen Kir­chen­lie­dern. Um 10.15 Uhr folgt eine Eucha­ri­stie­fei­er für die Pfarr­ge­mein­de, par­al­lel dazu fin­det in der Nagel­ka­pel­le ein Wort­got­tes­dienst für jün­ge­re Kin­der statt. Eine wei­te­re Eucha­ri­stie­fei­er beginnt um 11.30 Uhr und um 17.00 Uhr eine Festandacht.

Got­tes­dienst­be­su­cher kön­nen auf dem Dom­platz am Oster­sonn­tag und am Oster­mon­tag von 7.00 bis 13.00 Uhr par­ken. Die Auto­fah­rer wer­den aus­drück­lich gebe­ten die Feu­er­wehr­zu­fahr­ten zu den Gebäu­den frei zu halten.