Staats­se­kre­tä­rinn Mela­nie Huml: Viel­fäl­ti­ge Unter­stüt­zung Bam­bergs in punc­to US-Trup­pen­ab­zug

„Im Abzug der US Army liegt sicher eine Chan­ce zur Neu­ge­stal­tung und Wei­ter­ent­wick­lung, aber er bringt eben auch Ein­schnit­te mit sich und des­halb dür­fen wir die Betrof­fe­nen nicht allei­ne las­sen. Wir müs­sen die Aus­wir­kun­gen abfe­dern“, sag­te Staats­se­kre­tä­rin Mela­nie Huml nach Bekannt­wer­den des Abzugs­ter­mins und setzt sich an brei­ter Front für Bam­berg ein.

Kon­takt mit Mini­ster­prä­si­dent See­hofer

Im Febru­ar bat sie Mini­ster­prä­si­dent See­hofer schrift­lich dar­um, ein beson­de­res Au-gen­merk auf Bam­berg zu legen. „Vor allem auch im Hin­blick auf die Her­ku­les­auf­ga­be der anste­hen­den Infra­struk­tur­ver­än­de­run­gen bedür­fe es der Unter­stüt­zung sei­tens der Staats­re­gie­rung, sei es im Rah­men der Städ­te­bau­för­de­rung oder bei den Ver­hand­lun­gen zur Rück­ga­be der frei­wer­den­den Flä­chen“, schreibt Huml. Dar­über hin­aus soll­ten die im Raum ste­hen­den Über­le­gun­gen, eini­ge Auf­ga­ben der Lan­des­ju­stiz­kas­se an die Staats­ober­kas­se Bay­ern in Lands­hut zu über­tra­gen, nicht wei­ter ver­folgt wer­den. Wir wer­den „Bam­berg und die Regi­on nicht im Stich las­sen“, heißt es im Ant­wort­schrei­ben. Kon­kret ver­spricht die Staats­re­gie­rung den vom US-Trup­pen­ab­zug betrof­fe­nen Regio­nen zu hel­fen, „indem sie die Erar­bei­tung kom­mu­na­ler, inter­kom­mu­na­ler oder regio­na­ler Ent­wick­lungs­kon­zep­te und ‑stra­te­gien zur Bewäl­ti­gung der städ­te-bau­li­chen oder struk­tur­po­li­ti­schen Fol­gen der Stand­ort­auf­ga­be mit Zuschüs­sen zu den Pla­nungs­ko­sten unter­stützt“. Dar­über hin­aus wer­de es nach der pla­ne­ri­schen Neu­aus­rich­tung und der stand­ort­be­zo­ge­nen Pro­blem­ana­ly­se dar­um gehen, pass­ge­naue Hilfs­maß­nah­men vor­zu­be­rei­ten.

Kon­takt mit Staats­kanz­lei­chef Kreu­zer

Mit Staats­mi­ni­ster Kreu­zer tauscht sich Huml regel­mä­ßig über aktu­el­le Ent­wick­lun­gen und mög­li­che Unter­stüt­zungs­maß­nah­men aus. So hat sie bereits Ende 2011 mit ihm einen Besuch Bam­berg ver­ab­re­det, um über die mög­li­che Auf­lö­sung des US-Stand­or­tes zu spre­chen. Huml und Kreu­zer waren sich von Beginn an einig, dass die vom US-Trup­pen­ab­zug betrof­fe­nen Regio­nen die glei­che Unter­stüt­zung erhal­ten sol-len, wie sie den im Rah­men der Bun­des­wehr­re­form betrof­fe­nen Kom­mu­nen zuge­si­chert wer­den. Seit­her ach­tet Huml sehr dar­auf, dass die­ses Ver­spre­chen auch in allen Vor­la­gen ein­ge­hal­ten wird. Hier­zu sind zahl­rei­che Tele­fo­na­te zwi­schen den Büros erfolgt. Auf die­ser Ebe­ne wur­den auch bereits mög­li­che Nut­zun­gen des frei­wer­den­den Are­als dis­ku­tiert.

Zukunft des Wirt­schafts- und Beschäf­ti­gungs­stand­or­tes Bay­ern

Meh­re­re Tele­fo­na­te und E‑Mails mit dem Büro von Staats­mi­ni­ster Kreu­zer waren nötig um sicher­zu­stel­len, dass in der Kabi­netts­vor­la­ge bzgl. der Regio­nal­för­de­rung die vom US-Trup­pen­ab­zug betrof­fe­nen Stand­or­te genau­so behan­delt wer­den wie die von der Bun­des­wehr­re­form betrof­fe­nen Kom­mu­nen. Das Kabi­nett seg­ne­te dies im März ab. Auf die ent­spre­chen­de Umset­zung für Bam­berg mach­te sich Staats­se­kre­tä­rin Huml in einem Brief an Wirt­schafts­mi­ni­ster Zeil stark.

Breit­band­aus­bau

In meh­re­ren Schrei­ben, u.a. an CSU-Land­tags­frak­ti­ons­vor­sit­zen­den Schmid und an Wirt­schafts­aus­schuss­vor­sit­zen­den Huber, setzt sich Staats­se­kre­tä­rin Huml dafür ein, dass die vom US-Trup­pen­ab­zug betrof­fe­nen Stand­or­te vom neu­en För­der­pro­gramm „Hoch­ge­schwin­dig­keits-Inter­net“ beson­ders pro­fi­tie­ren – mit Erfolg, laut Kabi­netts­be­schluss kann Bam­berg einen Zuschuss von bis zu 500.000 Euro erhal­ten.

Wirt­schafts- und Städ­te­bau­för­de­rung

In der Mini­ster­rats­sit­zung im Febru­ar sowie in ver­schie­de­nen Brie­fen setz­te sich Staats­se­kre­tä­rin Huml dafür ein, den Abzug der US-Sol­da­ten aus Bam­berg durch Maß­nah­men der Wirt­schafts- und Städ­te­bau­för­de­rung abzu­fe­dern.

Flug­platz Brei­ten­au

Um eine mög­lichst früh­zei­ti­ge Frei­ga­be des Flug­plat­zes Brei­ten­au zu errei­chen, traf sich Staats­se­kre­tä­rin Huml im Okto­ber 2011 mit Ver­tre­tern der US-Army. Die­se stell­ten eine schnellst­mög­li­che Rück­ga­be in Aus­sicht. Inzwi­schen teil­te Lieu­ten­ant Gene­ral Hertling mit, dass die Frei­ga­be an die BImA vor­aus­sicht­lich zum 30. Sep­tem­ber 2012 erfolgt. Durch einen erneu­ten Brief an Staats­mi­ni­ster Kreu­zer ver­sucht Huml zu errei­chen, dass die Ver­brei­te­rung des Flug­plat­zes und die Auf­brin­gung des neu­en Bela­ges noch frü­her begin­nen kön­nen.

Lan­des­ju­stiz­kas­se Bam­berg

Bei Justiz­mi­ni­ste­rin Merk hat sie sich in meh­re­ren Brie­fen dafür ein­ge­setzt, dass die Auf­ga­ben­fel­der der Lan­des­ju­stiz­kas­se Bam­bergs nicht beschnit­ten wer­den. Merk ist inzwi­schen der glei­chen Ansicht. Die Ent­schei­dung liegt bei Finanz­mi­ni­ster Söder, den Huml dies­be­züg­lich eben­falls bereits ange­schrie­ben hat.

Exter­ner Sach­ver­stand

Staats­se­kre­tä­rin Huml trifft sich regel­mä­ßig mit Exper­ten, u.a. um die best­mög­li­che Ent­wick­lung des Are­als zu dis­ku­tie­ren und eine sinn­vol­le Stra­te­gie zum Umgang mit der BImA zu ent­wickeln.

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