Bam­berg: US Army kün­digt vor­zei­ti­ge Frei­ga­be des Flug­plat­zes zum 30.09.2012 an

Die bei­den US-Stand­ort­kom­man­deu­re aus Bam­berg, Oberst­leut­nant Ste­ven Mor­ris, und Ans­bach, Oberst Kel­ly J. Law­ler, über­ga­ben am Diens­tag (17.04.2012) Ober­bür­ger­mei­ster Andre­as Star­ke per­sön­lich das ersehn­te Schrei­ben des rang­höch­sten Gene­rals der US-Streit­kräf­te in Euro­paM­ark P. Hertling, in dem die vor­zei­ti­ge Frei­ga­be des Flug­plat­zes zum 30.09.2012angekündigt wur­de. Star­ke bedank­te sich für die­se Ent­schei­dung der US Army, „weil nun Pla­nungs­si­cher­heit ein­ge­tre­ten ist und der 1. Teil­ab­schnitt der Kon­ver­si­on in Angriff genom­men wer­den kann“, so der Ober­bür­ger­mei­ster.

Vor­aus­ge­gan­gen waren inten­si­ve und gemein­sa­me Ben­mü­hun­gen der Stadt Bam­berg, der Baye­ri­schen Staats­kanz­lei und des Aero Clubs Bam­berg. Der Son­der­lan­de­platz an der Brei­ten­au in Bam­berg ist als Infra­struk­tur­ein­rich­tung für die gesam­te Regi­on von gro­ßer Bedeu­tung und spielt in den Pla­nun­gen der Stadt­ver­wal­tung eine wich­ti­ge Rol­le. „Schon heu­te ist der Flug­platz ein enorm wich­ti­ger Stand­ort­fak­tor für die ansäs­si­ge Wirt­schaft“, so OB Star­ke. Der Erhalt und Wei­ter­be­trieb des Son­der­lan­de­plat­zes soll daher auch für die Zukunft gesi­chert wer­den.

Nach Frei­ga­be durch die US Army fällt das betref­fen­de Grund­stück, das 90 ha groß ist, wie­der in die Zustän­dig­keit der Bun­des­an­stalt für Immo­bi­li­en­auf­ga­ben (BImA) als Eigen­tü­me­rin. Die Stadt Bam­berg ver­han­delt daher bereits seit gerau­mer Zeit mit die­ser Behör­de über die wei­te­re Ent­wick­lung der Flä­che.

Ober­bür­ger­mei­ster Andre­as Star­ke bedank­te sich unmit­tel­bar nach dem Besuch tele­fo­nisch bei Staats­mi­ni­ster Tho­mas Kreu­zer für die hilf­rei­che und wir­kungs­vol­le Unter­stüt­zung. Außer­dem infor­mier­te Star­ke umge­hend Land­rat Dr. Gün­ther Denz­ler und den Bür­ger­mei­ster von Hall­stadt, Mar­kus Zir­kel, über die posi­ti­ve Ent­schei­dung. Gemein­sam wol­le man nun zeit­nah die wei­te­re Vor­ge­hens­wei­se abstim­men und koor­di­nie­ren, so Star­ke.

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