Kei­ne Knal­ler auf der Ehren­bürg – Sil­ve­ster-Feu­er­werk im Natur­schutz­ge­biet verboten

Die Gemein­den Kir­cheh­ren­bach und Wie­sent­hau-Schlaifhau­sen sowie die Natur­schutz­be­hör­den bit­ten an Sil­ve­ster um Rück­sichts­nah­me auf das Naturschutzgebiet

Den Jah­res­wech­sel auf dem Wal­ber­la zu bege­hen ist sicher eine schö­ne Sache, wenn einem das Wet­ter mit Nebel und viel­leicht Regen oder Schnee kei­nen Strich durch die Rech­nung macht. Wer heu­er jedoch vor hat, Sil­ve­ster auf der Ehren­bürg zu ver­brin­gen, der soll­te dar­an den­ken, dass das Zün­den von Knall- und Feu­er­werks­kör­pern laut Ver­ord­nung im gan­zen Natur­schutz­ge­biet, also sowohl auf dem Wal­ber­la als auch auf dem Roden­stein, ver­bo­ten ist.

Die anlie­gen­den Gemein­den Kir­cheh­ren­bach, Wie­sent­hau-Schlaifhau­sen und Leu­ten­bach, die Natur­schutz­be­hör­den an der Regie­rung von Ober­fran­ken und am Land­rats­amt sowie die Natur­schutz­wacht und der Schutz­ge­biets­be­treu­er beim Land­schafts­pfle­ge­ver­band bit­ten drin­gend um Beach­tung die­ses Verbotes.

Die Ver­hal­tens­re­geln haben dabei durch­aus ihren Sinn. Nicht alle Tie­re, wie man­che viel­leicht glau­ben, befin­den sich im Win­ter­schlaf und las­sen sich durch ein paar Knal­ler oder Rake­ten ohne­hin nicht stö­ren. Der Uhu zum Bei­spiel, unse­re größ­te ein­hei­mi­sche Eule, nur noch mit weni­gen Brut­paa­ren in der Frän­ki­schen Schweiz vor­han­den, befin­det sich um die Jah­res­wen­de in der Vor­balz und kann bei Stö­rung durch­aus emp­find­lich reagieren.

Es wird des­halb dar­um gebe­ten, sich beim Fei­ern umwelt­be­wusst zu ver­hal­ten und pfleg­lich mit dem hei­mat­li­chen Juwel, der Ehren­bürg, umzugehen.

Bit­te berück­sich­ti­gen Sie bei Ihren Sil­ve­ster­pla­nun­gen wei­ter­hin, dass die Zufahrt zum obe­ren Park­platz von Schlaifhau­sen an Sil­ve­ster gesperrt sein wird. Die Ehren­bürg muss an Sil­ve­ster also kom­plett zu Fuß erklom­men werden.

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