Chor Gre­go­ria­nika am 01.11.2011 in der Sophi­en­höh­le

Gregorianika

Gre­go­ria­nika

Eine mysti­sche Stim­mung liegt in der Luft. Vor dem Publi­kum ste­hen 7 Män­ner in schlich­ten Mönchs­kut­ten, die Gesich­ter noch unter den Kapu­zen ver­bor­gen. Ledig­lich das Rascheln der Gewän­der ist zu hören. Als der Chor zu sin­gen beginnt, fühlt man sich unwei­ger­lich zurück­ver­setzt ins Mit­tel­al­ter. Gewal­tig und kraft­voll erklin­gen die Stim­men und ver­ur­sa­chen Gän­se­haut bei den Zuhö­rern. Geprägt durch die tie­fe Spi­ri­tua­li­tät und den makel­lo­sen Gesang zeigt der Chor, dass die klas­si­sche Gre­go­ria­nik bis heu­te nichts an sei­ner Fas­zi­na­ti­on ver­lo­ren hat. Mit sei­nen Eigen­kom­po­si­tio­nen, die das Klas­si­sche mit dem Moder­nen ver­knüp­fen, beschert das Ensem­ble dem Publi­kum eine spi­ri­tu­el­le Rei­se, Besin­nung und einen tie­fen Blick in die eige­ne See­le.

Der atem­be­rau­bend rei­ne Gesang wird durch die außer­ge­wöhn­li­che Aku­stik in Kir­chen, Höh­len und Klö­stern beson­ders her­vor­ge­ho­ben.

ORA ET LABO­RA TOUR 2011

Das aktu­el­le Live-Pro­gramm umfasst klas­si­sche Cho­rä­le und belieb­te eige­ne Hits aus den belieb­ten Wer­ken des Cho­res. Hier zeigt Gre­go­ria­nika auf ein­zig­ar­ti­ge Wei­se musi­ka­li­sche Viel­fäl­tig­keit und enor­me Stimm­ge­walt.

Auf der Quer­flö­te beglei­ten die Chor­mit­glie­der ihre eige­nen tief spi­ri­tu­el­len Gesän­ge und machen die­se zu einem unver­gleich­li­chen Hör­ge­nuss.

Gera­de die schlich­te Prä­sen­ta­ti­on in Ver­bin­dung mit der mysti­schen Atmo­sphä­re ent­führt den Zuhö­rer in längst ver­gan­ge­ne Zei­ten.

Somit schlägt der Chor eine Brücke zwi­schen der beson­de­ren Mystik des „gre­go­ria­ni­schen“ Mit­tel­al­ters und der Gegen­wart.

Der Chor

Die Chor­mit­glie­der haben eine klas­si­sche Gesangs­aus­bil­dung absol­viert und lern­ten sich 2002 in Lwiv (Ukrai­ne) am Gesangs­kon­ver­sa­to­ri­um ken­nen.

Dort ent­deck­ten sie auch ihre gemein­sa­me Lei­den­schaft für gre­go­ria­ni­schen Gesang, Die­ser stellt im Ursprung das gesun­ge­ne Wort Got­tes als ein­stim­mi­gen lit­ur­gi­schen Gesang der römisch-katho­li­schen Kir­che in latei­ni­scher Spra­che dar.

Kon­zert­aus­zug:
Ave Ver­um – Ora et labo­ra – Ameno – Ave Maria – In Medi­ta­ti­on – Knight in shi­ning armour – Chri­stus fac­tus est – Mönchs­ge­bet – Tibet – Shan­gri La – Guten Abend, Gut´ Nacht…etc.

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