Vor­trag im Frän­ki­sche Schweiz-Muse­um: „Zwi­schen Ala­man­nen und Thü­rin­gen. Ober­fran­ken im 3. – 5. Jhdt.“

Was wis­sen wir über die Zeit vom 3. – 5. Jhdt. – die „dunk­len“ Jahr­hun­der­te – in Ober­fran­ken? Wer leb­te hier und wie? Da histo­ri­sche Quel­len hier­über weit­ge­hend schwei­gen, sind wir auf die Erkennt­nis­se der Archäo­lo­gie ange­wie­sen. Die wich­tig­sten Fund­plät­ze in Ober­fran­ken, die uns auf unse­re Fra­gen Ant­wor­ten geben kön­nen, sind die Sied­lun­gen des Grä­ber­fel­des bei Alt­dorf sowie die befe­stig­te Höhen­sied­lung auf dem Reis­berg bei Scheß­litz – Bur­gel­lern. Dank sei­nes Fund­reich­tums nimmt ins­be­son­de­re der Reis­berg eine über­ra­gen­de Stel­lung für die archäo­lo­gi­sche For­schung in der Regi­on ein.

Dr. Chri­stoph Eger, Uni­ver­si­tät Mün­chen, stellt die Fun­de aus Ober­fran­ken vor und erläu­tert die aus ihrem Kon­text her­aus gewon­nen Erkennt­nis­se und Aus­sa­gen für die archäo­lo­gi­sche und histo­ri­sche For­schung Süddeutschlands.

Der Vor­trag fin­det am Mitt­woch, den 8. Juni 2011 um 19.30 Uhr im Haus der Kir­chen­stif­tung Tüchers­feld (neben der Kir­che) statt. Als Unko­sten­bei­trag wer­den 2,50 € erhoben.

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