15. Ober­frän­ki­scher Trach­ten­markt in Frens­do­erf öff­net am 7. und 8. Mai sei­ne Pfor­ten

Die frän­ki­sche Trach­ten­welt schaut nach Ober­fran­ken

Kinder in Tracht. Foto: Anny Maurer

Kin­der in Tracht. Foto: Anny Mau­rer

Am Mut­ter­tags­wo­chen­en­de schaut die frän­ki­sche Trach­ten­welt ins ober­frän­ki­sche Frens­dorf, wenn hier der 15. Ober­frän­ki­sche Trach­ten­markt im Bau­ern­mu­se­um Bam­ber­ger Land sei­ne Türen öff­net. Mit einem bun­ten und abwechs­lungs­rei­chen Pro­gramm lockt er all­jähr­lich Trach­ten­freun­de, und sol­che, die es wer­den wol­len, aus ganz Fran­ken in den Land­kreis Bam­berg.

Von Stof­fen, Schnitt­mu­stern und Kurz­wa­ren für die eige­ne Tracht, über Musik­in­stru­men­te und Noten bis hin zur Vor­füh­rung tra­di­tio­nel­ler Hand­werks­tech­ni­ken – der Ober­frän­ki­sche Trach­ten­markt lässt kei­ne Wün­sche offen. Ver­schie­de­ne Hand­werks­tech­ni­ken, wie Per­len­stricke­rei oder Fil­zen sor­gen für Ideen und Inspi­ra­ti­on. Neben tra­di­tio­nel­len Hand­ar­bei­ten wer­den auch für die Damen­welt unver­zicht­ba­re Acces­soires wie Hüte, Schmuck und Taschen ange­bo­ten.

Beson­ders der dies­jäh­ri­ge Schwer­punkt zum The­ma „Erneu­er­te Trach­ten“ hat für jeden etwas zu bie­ten, egal, ob man sich ledig­lich einen Über­blick ver­schaf­fen möch­te oder schon ganz kon­kre­te Ideen für eine eige­ne Tracht sucht. Hier­zu wird es unter ande­rem eine Prä­sen­ta­ti­on geben, bei der Trach­ten vor­ge­führt wer­den, die in stun­den­lan­ger Hand­ar­beit selbst genäht wur­den. Spe­zi­ell für die Her­ren gibt es die­ses Jahr eben­falls ein inter­es­san­tes Ange­bot. Erst­ma­lig wer­den die heiß ersehn­ten erneu­er­ten Trach­ten­mo­del­le für Män­ner vor­ge­stellt. Für Besu­cher, die wei­te­re Infor­ma­tio­nen möch­ten, steht die am Muse­um ansäs­si­ge Trach­ten­be­ra­tungs­stel­le in Gestalt von Dr. Bir­git Jau­er­nig mit Rat und Tat zur Ver­fü­gung.

Ein beson­de­res Erleb­nis ist der Trach­ten­markt auch für Lieb­ha­ber hand­ge­fer­tig­ter und tra­di­tio­nel­ler Instru­men­te. Neben „Alt­her­ge­brach­tem“, wie Gitar­re und Gei­ge, wer­den auch unge­wöhn­li­che­re „Musik­ma­cher“ wie Maul­trom­mel und Dudel­sack vor­ge­stellt. Unter­malt und auf­ge­lockert wird der Bum­mel über den Trach­ten­markt von Musi­kan­ten und Tanz­vor­füh­run­gen.

Dar­über hin­aus bie­tet der Trach­ten­markt auch die­ses Jahr wie­der ein attrak­ti­ves Rah­men­pro­gramm. Am Sams­tag, 7. Mai, darf in der Tanz­nacht wie­der eine flot­te Soh­le aufs Par­kett gelegt wer­den. Für die­je­ni­gen, die Nach­hol­be­darf im „Tanz­bein­schwin­gen“ haben, bie­tet sich der Blitz­tanz­kurs an. Aber auch ohne Vor­kennt­nis­se und „pas­sen­de“ Tracht kann jeder an der Tanz­nacht teil­neh­men, der Freu­de an Musik hat.

Für das leib­li­che Wohl ist eben­falls bestens gesorgt. Wer von den vie­len neu­en Ein­drücken hung­rig gewor­den ist, kann im Muse­ums­gast­hof „Schmaus“ eine zünf­ti­ge Brot­zeit oder auch Kaf­fee und Kuchen genie­ßen. Beson­ders gut schmeckt´s dort natür­lich wäh­rend des Wirts­haus­sin­gens am Sonn­tag, 16:00 Uhr. Direkt auf dem Trach­ten­markt laden außer­dem Spe­zia­li­tä­ten aus der Regi­on zur Ver­ko­stung ein.

Der Markt ist am Sams­tag von 13:00 bis 19:00 Uhr und am Sonn­tag von 10:00 bis 18:00 Uhr geöff­net.

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