Ker­s­ba­cher Thea­ter­ta­ge erfolg­reich

Schorsch Bremer (Thomas Müller) mimt den braven Hausmann und bedient die Damenrunde mit Emmi Bichler (Paulette Haskovic) und Anni Brehmer (Manuela Köferlein)

Schorsch Bre­mer (Tho­mas Mül­ler) mimt den bra­ven Haus­mann und bedient die Damen­run­de mit Emmi Bich­ler (Pau­let­te Has­ko­vic) und Anni Breh­mer (Manue­la Köfer­lein)

„A so geht´s“, lau­tet der Titel des dies­jäh­ri­gen Thea­ter­stückes der Thea­ter­grup­pe der DJK/TSV Ker­s­bach. Die Komö­die in drei Auf­zü­gen von Ingrid Kla­me­th wird in die­sem Jahr ins­ge­samt vier Mal auf­ge­führt. Am kom­men­den Wochen­en­de bie­tet sich noch­mals die Gele­gen­heit dem Kampf der Geschlech­ter in der Ker­s­ba­cher Sport­hal­le der DJK live bei­zu­woh­nen.

Lydia Eis­mann (56) ist seit sechs Jah­ren die erste Vor­sit­zen­de der Ker­s­ba­cher Thea­ter­grup­pe; und steht bereits zum zwölf­ten Mal selbst auf der Büh­ne, wie sie uns erzählt. Was ist aber das Beson­de­re am Thea­ter­spiel? „Es ist für mich immer span­nend in ande­re Rol­len zu schlüp­fen“, erzählt uns die Ver­eins­chefin, die zusam­men mit der zwei­ten Vor­sit­zen­den der DJK/TSV Ker­s­bach, Edith Hof­mann, qua­si „Mäd­chen für alles“ in der Thea­ter­grup­pe ist. Von der Rol­len­ver­tei­lung, über das Büh­nen­bild bestel­len, bis hin zur Orga­ni­sa­ti­on des Kar­ten­vor­ver­kaufs und des Pla­kat­drucks für die Ankün­di­gungs­pla­ka­te. Beson­ders erfreut ist Lydia Eis­mann, dass es in die­sem Jahr gelun­gen ist, zahl­rei­che neue Lai­en­schau­spie­ler in die Auf­füh­run­gen mit ein­zu­bin­den.

Stolz ist man auch, dass die Nach­wuchs­ar­beit in der Thea­ter­grup­pe Ker­s­bach funk­tio­niert. So sorgt zum Bei­spiel Lena Har­rer, die in die­sem Jahr erst­mal bei den „Gro­ßen“ mit auf der Büh­ne steht, „haus­ei­ge­ner Nach­wuchs“ für den Fort­be­stand der Thea­ter­grup­pe. Bis­her hat sie immer bei den Cha­mä­le­ons, der Kin­der- und Jugend­thea­ter­grup­pe der DJK mit­ge­spielt.

Über sich selbst sagt Eis­mann: „Ich spie­le lei­den­schaft­lich ger­ne in den Rol­len die Bar­sche“, schmun­zelt Eis­mann und das tut sie auch im aktu­el­len Stück. Im aktu­el­len Stück geht es um die sonst so übli­che Rol­len­ver­tei­lung zwi­schen Ehe­mann und –frau. „Ver­kehr­te Welt; denn im Thea­ter­stück haben die Frau­en „die Hosen“ an und „Mann“ muss nun selbst den Haus­halt „schmei­ßen“.

Für die dies­jäh­ri­gen Thea­ter­ta­ge hat sich das Schau­spiel­ensem­ble wie­der ein sehr unter­halt­sa­mes Stück mit viel Witz und Komik aus­ge­sucht, das einen Ein­blick, in den Kampf der Geschlech­ter, um das ganz „nor­ma­le“ Zusam­men­le­ben. In die Haupt­rol­len schlüp­fen dies­mal Tho­mas Mül­ler als Bau­er und Pen­si­ons­be­sit­zer Schorsch Bre­mer und Manue­la Köfer­lein als sei­ne Frau Anni Breh­mer, die im Stück, wie auch die ande­ren Ehe­frau­en, „der Herr im Hau­se sind“. In wei­te­ren Rol­len sind Alt­knecht Kor­bi – Spe­zia­list für gestreck­ten Obst­brand – (Roland Emmert), das Ehe­paar Toni und Emmi Bich­ler (Hans Nies­wandt und Pau­let­te Has­ko­vic), das Ehe­paar Micha­el und Zen­ta Satt­ler (Tho­mas Möni­us und Hei­ke Seko­lec), das Ehe­paar Bene und Kathi Huber (Hol­ger Schwab­bau­er und Lydia Eis­mann), zu sehen. Mit dabei auch die Som­mer­gä­ste Kla­ra Kru­se (Karin Scholz) und ihr Mann Klaus-Rüdi­ger – Aben­teue­rer in Sachen Odel – gespielt von Alex­an­der Alt, Hand­lungs­rei­sen­der Herr Hei­der (Alex­an­der Kup­fer), Kell­ne­rin Resi (Elke Trei­chel-Stock­hau­sen), sowie Maler Hans (Mar­vin Götz) und sei­ne Freun­din Moni (Lena Har­rer).

Nach einem Jahr Absti­nenz – im letz­ten Jahr fan­den kei­ne Auf­füh­run­gen statt – bewies das „Stamm­ensem­ble“ der Ker­s­ba­cher Thea­ter­grup­pe, dass es auch nach die­ser Zeit nichts von ihrem schau­spie­le­ri­schen Kön­nen ver­lernt hat. Auch die Neu­zu­gän­ge haben sich gut in das Ensem­ble inte­griert. Die Ker­s­ba­cher Trup­pe über­zeug­te auch in die­sem Jahr ein­mal mehr mit fei­ner schau­spie­le­ri­scher Lei­stung. Die Regie lag in den bewähr­ten Hän­den von Edith Hof­mann. Aus einer ordent­li­chen Gesamt­lei­stung sind beson­ders die bei­den Haupt­ak­teu­re Tho­mas Mül­ler und Manue­la Köfer­lein her­aus­zu­he­ben. Wer sich den Geschlech­ter­kampf noch anse­hen möch­te, kann dies noch am 15. und 16. April tun, jeweils um 19.30 Uhr tun. Dann steht näm­lich die Trup­pe noch zwei­mal auf der Büh­ne.

Kar­ten gibt es im Vor­ver­kauf bei der Spar­kas­se und Volks­bank Ker­s­bach, sowie – wenn noch vor­han­den – für sechs Euro an der Abend­kas­se.

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