Gud­run Bren­del-Fischer und Ange­li­ka Scho­rer: Gesun­der Lebens­stil von Anfang an – Pro­jekt für jun­ge Fami­li­en wird fort­ge­setzt

„Gesun­der Lebens­stil und gesun­de Ernäh­rung kom­men in unse­rer schnelllebi­gen Zeit lei­der oft zu kurz. Um dem ent­ge­gen­zu­tre­ten, för­dern wir Ernäh­rungs­bil­dung von klein auf“, erklärt Gud­run Bren­del-Fischer, Vor­sit­zen­de der Arbeits­grup­pe Frau­en der CSU-Frak­ti­on im Baye­ri­schen Land­tag. Die Arbeits­grup­pe Frau­en hat sich dafür ein­ge­setzt, dass das Pro­jekt „Netz­werk Jun­ge Eltern/​Familie“ im Rah­men des Kon­zepts Ernäh­rung in Bay­ern fort­ge­setzt wird.

Das Netz­werk möch­te bei jun­gen Eltern Inter­es­se für einen gesund­heits­för­der­li­chen Lebens­stil mit viel Bewe­gung wecken, um mög­lichst früh Ernäh­rungs­feh­ler und die Fol­gen fal­scher Ernäh­rung zu ver­mei­den, so Bren­del-Fischer. Das Pro­jekt wird seit 2009 modell­haft an sie­ben Stand­or­ten in Bay­ern erprobt (Amberg, Fürth, Kauf­beu­ren, Kulm­bach, Pfaf­fen­ho­fen, Regen, Schwein­furt). Hier­für wur­den 611.000 Euro ein­ge­setzt. „Der Erfolg die­ses Pro­jekts zeigt, dass es Sinn macht, die Netz­wer­ke „Jun­ge Eltern/​Familie“ als eine Kern- und Dau­er­auf­ga­be im Bereich Ernäh­rung zu eta­blie­ren“, so Ange­li­ka Scho­rer, stell­ver­tre­ten­de Vor­sit­zen­de der AG Frau­en.

„Die bestehen­den Netz­wer­ke sol­len an den Pro­jekt­stand­or­ten aus­ge­baut wer­den“, so Gud­run Bren­del-Fischer. Sie betont, wie wich­tig es sei, Ernäh­rungs­bil­dung von klein auf auch wei­ter­hin zu för­dern: „Es ist eine wich­ti­ge gesell­schafts­po­li­ti­sche Auf­ga­be, in der Bevöl­ke­rung und hier beson­ders bei jun­gen Eltern ein Umden­ken hin zu einem gesund­heits­för­der­li­chen Lebens­stil mit viel Bewe­gung und gesun­der Ernäh­rung zu initi­ie­ren.“

Vie­le Fami­li­en tun sich schwer, einen Rhyth­mus in der täg­li­chen Haus­halts­füh­rung zu fin­den und damit Ein­kauf, Essens­zu­be­rei­tung und aus­rei­chen­de Bewe­gung der Kin­der in Ein­klang zu brin­gen. Daher sol­len vor Ort Ange­bo­te von Jugend- und Gesund­heits­äm­tern, Wohl­fahrts­ver­bän­den, Musik­schu­len, Eltern-Kind-Grup­pen, Kin­der­ärz­ten, Heb­am­men, Ernäh­rungs­be­ra­tern, Sport-Übungs­lei­tern, Päd­ago­gen, Kran­ken­kas­sen und Apo­the­ken gebün­delt wer­den, es sol­len Anre­gun­gen und Pra­xistipps erar­bei­tet und Info-Ver­an­stal­tun­gen ange­bo­ten wer­den.

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