Erz­diö­ze­se Bam­berg erstat­tet Anzei­ge wegen Ver­dacht auf sexu­el­len Miss­brauch

Diö­ze­san­prie­ster vom Dienst frei­ge­stellt

(bbk) Mit sofor­ti­ger Wir­kung hat das Erz­bis­tum Bam­berg einem Diö­ze­san­prie­ster die Aus­übung aller Amts­hand­lun­gen und jeg­li­cher seel­sorg­li­cher Dien­ste unter­sagt. Dem Prie­ster wird ein sexu­el­ler Über­griff Mit­te der 1980er Jah­re vor­ge­wor­fen.

Nach einem Hin­weis hat der Bischöf­li­che Beauf­trag­te für sexu­el­len Miss­brauch mit einem wei­te­ren Mit­glied des Arbeits­sta­bes ein Gespräch mit dem mut­maß­li­chen Opfer geführt und am 16. Febru­ar eine Befra­gung des Beschul­dig­ten vor­ge­nom­men. Nach der Sit­zung des Arbeits­sta­bes erstat­te­te die Erz­diö­ze­se Bam­berg am 17. Febru­ar Anzei­ge bei der zustän­di­gen Staats­an­walt­schaft.

Die betrof­fe­nen Gemein­den wur­den über den Sach­ver­halt infor­miert.

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