Feu­er­wehr befreit Reh aus ERBA-Kraft­werk

Einsatzkräfte befreien ein Reh

Ein­satz­kräf­te befrei­en ein Reh

Spek­ta­ku­lä­re Ret­tungs­ak­ti­on

Einen außer­ge­wöhn­li­chen Ein­satz hat die Bam­ber­ger Feu­er­wehr am Sonn­tag­nach­mit­tag erfolg­reich durch­ge­führt. Ein­satz­kräf­te befrei­ten ein Reh aus dem Was­ser­kraft­werk unter­halb der ERBA-Brücke. Das ver­wun­de­te Tier wur­de in die Tier­kli­nik Bam­berg am Rot­ho­fer Weg gebracht.

Gegen 16.45 Uhr wur­de die Stän­di­ge Wache tele­fo­nisch von Pas­san­ten infor­miert, dass drei Rehe im Kraft­werks­be­reich trie­ben. Wie die Tie­re in die Reg­nitz kamen, ist nicht bekannt. Aller­dings waren am Sonn­tag vie­le Spa­zier­gän­ger auf der ERBA-Insel unter­wegs. Ver­mut­lich sind die Rehe, da sie kei­ne ande­re Flucht­mög­lich­keit hat­ten, zu tief ins Was­ser gera­ten und trie­ben durch die Strö­mung ab.

Beim Ein­tref­fen der Feu­er­wehr hat­ten sich zwei Tie­re bereits selbst wie­der ans Ufer geret­tet. Ein Reh befand sich jedoch am Rechen vor der Tur­bi­ne, der Treib­gut vom Kraft­werk abhal­ten soll. Die Feu­er­wehr­kräf­te lie­ßen ein Boot zu Was­ser. Zudem seil­te sich ein Feu­er­wehr­mann über die Dreh­lei­ter ab. Ihm gelang es, dem sicht­bar ent­kräf­te­ten Tier eine Band­sch­lin­ge umzu­le­gen. Dadurch konn­te es auf das Schlauch­boot gezo­gen und schließ­lich ans Ufer gebracht wer­den. Um eine pani­sche Reak­ti­on zu ver­mei­den, bekam das Reh eine Augen­bin­de ange­legt.

Das geret­te­te Tier wies eini­ge leich­te Ver­let­zun­gen auf, ver­mut­lich Schürf­wun­den. Mit dem Mann­schafts­wa­gen wur­de es in die Tier­kli­nik Bam­berg gebracht, wo die Ver­let­zun­gen behan­delt wur­den und es sich der­zeit noch auf­hält.

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