Aus­sendung der Stern­sin­ger durch Erz­bi­schof Schick am 28.12. 2010 im Dom zu Bam­berg

„Ihr seid Freun­de Jesu ! Also macht sei­nen Job“

Die Sternsinger mit Erzbischof Schick, Father John (links hinten) und Diözesanjugendpfarrer Detlef Pötzl (rechts) kamen auf ihrer Prozession zum Bamberger Dom auch beim Alten Rathaus vorbei.

Stern­sin­ger vor dem Rat­haus

(bbk) „Gott bie­tet uns sei­ne Freund­schaft an. Das ist das größ­te Geschenk, was wir Men­schen uns eigent­lich vor­stel­len kön­nen“, so Erz­bi­schof Lud­wig Schick in sei­ner Pre­digt vor den Stern­sin­gern im Bam­ber­ger Dom. Mit einem guten Freund oder einer Freun­din kön­ne man sich aus­spre­chen, etwas unter­neh­men, Ideen aus­tau­schen. Ein guter Freund, der trö­ste oder ermun­te­re auch.

Rich­ti­ge Freund­schaft bedeu­te nicht gemein­sam vorm Fern­se­her oder Com­pu­ter rum­zu­hän­gen. Rich­ti­ge Freund­schaft mache aktiv, so der Erz­bi­schof „Wenn Jesus jemand zum Freund hat, dann lädt er ein, das zu tun, was er getan hat: Sich für die Men­schen ein­zu­set­zen, beson­ders für die Men­schen mit Behin­de­rung, für die, die trau­rig sind, für alle die Hil­fe brau­chen. Das war der Job Jesu und das ist Euer Job“, for­dert der Bam­ber­ger Erz­bi­schof.

Die Stern­sin­ger dürf­ten Freund­schaft mit Jesus haben. „Das ist ein Pri­vi­leg. Dadurch seid Ihr stark“, so Schick. Auch wenn Mini­stran­tin­nen und Mini­stran­ten, Stern­sin­ger und Ster­insin­ge­rin­nen, von ande­ren Kin­dern und Jugend­li­chen ver­spot­tet wür­den für ihr Enga­ge­ment. „Ihr seid Freun­de Jesu, das müsst Ihr wis­sen. Wenn ihr mit die­sem Jesus wirkt, dann wird unse­re Welt bes­ser. Wer mit Jesus lebt, der för­dert Frie­den, der schlägt ande­ren kei­ne Wun­den, der hilft, dass alle Men­schen gut leben kön­nen. Das ist Euer Job“, so der Erz­bi­schof

Als Welt­kir­chen­bi­schof oder „Außen­mi­ni­ster der deut­schen Kir­che“ ermu­tig­te und dank­te Erz­bi­schof Schick den Stern­sin­gern für ihre Hil­fe welt­weit und heu­er beson­ders für Kam­bo­dscha. Beim Besuch von Län­dern, wie Boli­vi­en, Chi­na, Indi­en, Kame­run und Sene­gal besu­che er auch Kin­der­gär­ten, Kin­der­kli­ni­ken oder Hei­me für behin­der­te Kin­der. Oft­mals gäbe es dort ein gro­ßes Schild am Ein­gang: „spon­se­r­ed by Kin­der­mis­si­ons­werk“ oder „spon­se­r­ed by Stern­sin­ger Deutsch­land.

“Das, was Ihr sam­melt, kommt gut an und es bringt Hil­fe. Das kann ich Euch bestä­ti­gen aus eige­ner Erfah­rung. Also macht Euch wie­der auf, tut die­sen Dienst, zeigt Stär­ke, seid stolz, dass Ihr das tun dürft, seid Euch bewusst, mit Euch kommt Licht in die Welt, ihr bringt Segen hier und in den Ent­wick­lungs­län­dern“, dankt Erz­bi­schof Lud­wig Schick

Rund 800 klei­ne Köni­ge aus der gesam­ten Erz­diö­ze­se Bam­berg waren mit ihren Ster­nen nach einer Ein­stim­mungs­fei­er in St. Mar­tin in einer bun­ten Stern­sin­ger-Pro­zes­si­on quer durch die Stadt über die Rat­haus­brücke hin­auf zum Dom gezo­gen. In dem fröh­li­chen Wort­got­tes­dienst mit Erz­bi­schof Lud­wig Schick mit den Mäd­chen und Jun­gen über­reich­te auch der BDKJ Bam­berg einen Spen­den­scheck in Höhe von 1200 Euro für die Hai­ti-Hil­fe. Zum Abschluss tra­fen sich alle zu einer gemein­sa­men Aga­pe-Fei­er im Dom­pfarr­heim.

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