Haus Odi­lia fei­er­te Weih­nachts­fei­er im voll besetz­ten Pfarr­heim

Bürgermeisterin Anja Gebhardt dankt dem Quartett der Gründer Saitenmusik, unter der Leitung von Eberhard Hofmann (links im Bild) die für die Bewohnerinnen und Bewohner vom Haus Odilia ohne Honarar spielten als Weihnachtsgeschenk für die psychisch kranken Menschen in der sozial therapeutischen Wohn- und Arbeitsgemeinschaft.

Die Bür­ger­mei­ste­rin dankt der “Grün­der Sai­ten­mu­sik”

Im voll besetz­ten, weih­nacht­lich fest­lich geschmück­ten Kir­cheh­ren­ba­cher Pfarr­heim begrüß­te der Odi­lia-Vor­stand Hein­rich Kat­ten­beck die mehr als 130 Gäste aus nah und fern zur Odi­lia-Weih­nachts­fei­er als Fami­li­en-Gemein­schafts­fei­er mit psy­chisch kran­ken Men­schen im Pfarr­heim Land­rat Rein­hard Glau­ber und Bür­ger­mei­ste­rin Anja Gebahr­dt (SPD) spra­chen wohl­tu­en­de Gruß­wor­te.

Herz­li­che Will­kom­mens­grü­ße des Odi­lia-Vor­sit­zen­den gab es für die Bewoh­ne­rin­nen und Bewoh­ner vom Haus Odi­lia und Haus Helen Kel­ler. Dan­kes­wor­te für die vie­len Unter­stüt­zer, die der Lang­zeit­ein­rich­tung für psy­chisch kran­ke Men­schen seit Jahr­zehn­ten die Treue hal­ten. Loben­de Gruß- und Dan­kes­wor­te gab es beson­ders für das Quar­tett der Grün­der-Sai­ten­mu­sik unter Lei­tung von Eber­hard Hof­mann (Zither), mit Paul Schell­horn (Gei­ge und Gitar­re), Iri Schla­mena (Kon­tra­bass) und Alfred Saam (Gitar­re). Sie umrahm­ten die Odi­lia-Weih­nachst­fei­er. Begei­stern­den Applaus gab es sowohl für die musi­ka­li­schen Dar­bie­tun­gen als auch dafür, dass Sie auf ein Hono­rar ver­zich­te­ten und Ihr Musi­zie­ren den psy­chisch kran­ken Men­schen zum Weih­nachts­ge­schenk mach­ten.

Mit einem beson­de­ren Gruß­wort an 3. Bür­ger­mei­ster Rein­hold Kraft und sei­ner Gat­tin Katha­ri­na aus Leu­ten­bach ver­band der Odi­lia-Vor­sit­zen­de Dan­kes­wor­te der Treue und Ver­bun­den­heit zum Haus Eli­sa­beth wo die Arbeits­the­ra­pie zu Haus ist. Auch allen anwe­sen­den SPD-Gemein­de­rä­ten mit ihrer Bür­ger­mei­ste­rin Anja Geb­hardt und der SPD-Bür­ger­ge­mein­schaft sowie der Ver­tre­te­rin der CSU, Maria Geb­hardt, galt ein beson­de­rer Will­komm­gruß. Die Jahr­zehn­te lang treu­en Senio­rin­nen und ste­ten Beglei­ter vom Haus Odi­lia ver­glich Odi­lia-Vor­sit­zen­der Hein­rich Kat­ten­beck in sei­nem Gruß- und Dan­kes­wort mit Ster­nen: „Man sieht sie nicht immer, aber sie sind immer da.“

Loben­de und beglücken­de Gruß­wor­te

Vom Vor­stand des Freun­des­krei­ses der sozi­al­the­ra­peu­ti­schen Wohn-und Arbeits­ge­mein­schaft Haus Odi­lia e.V. grüß­te und dank­te Eva Bat­ti­la­na für die bestän­di­ge Beglei­tung und Unter­stüt­zung vie­ler Spen­der, Gön­ner und Spon­so­ren. Stell­ver­tre­tend für Pfar­rer Möckel grüß­te Eli­sa­beth Marx, Gemein­de­re­fe­ren­tin der katho­li­schen Kir­che.

Bür­ger­mei­ste­rin Anja Geb­hardt sprach in ihrem Gruß­wort von einer Berei­che­rung für Kir­cheh­ren­bach und freu­te sich, dass psy­chisch kran­ke Men­schen, die­ses Jahr sind es 30 Jah­re, mit der Dorf­ge­mein­schaft so gut ver­bun­den sind.

Land­rat Rein­hard Glau­ber sprach davon, dass der Advent die Zeit der Hoff­nung sei und dass das Glück nicht nur eine Zufalls­be­din­gung ist, son­dern man auch etwas dafür tun muss.

Weih­nachts­bot­schaft: Advent Trost und Ver­trau­en

Odi­lia Vor­stand Hein­rich Kat­ten­beck sprach in sei­ner Weih­nachts­bot­schaft vom gro­ßen Geheim­nis der christ­li­chen Weih­nacht, der Geburts­stun­de von Jesus, der Trost, Ver­trau­en, Erlö­sung und Hoff­nung durch sei­ne Mensch­wer­dung allen Men­schen zuteil wer­den ließ. Dass Trost und Ver­trau­en etwas beson­ders sind, zeig­te er am Bei­spiel eines Kin­des auf, dass sich sehr weh getan hat und untröst­lich weint. Sein Apell: „Wer­den wir Freu­den- und Frie­dens­bo­ten durch trö­sten, Ver­trau­en schen­ken, durch hel­fen, wo Hil­fe gebraucht wird in unse­rer Dorf­ge­mein­schaft und dar­über­hin­aus.

Kla­ra Kiel und Kath­rin Knau­er (stell­ver­tre­tend für Vor­stand Hein­rich Knau­er) rezi­tier­ten Weih­nachts­ge­dich­te.

Der begna­de­te Cel­lo-Solist Dani­el Lysy vom Haus Helen Kel­ler begei­ster­te mit drei Stücken aus der Klas­sik.

Ange­li­ka Dane­schwar, Lei­te­rin von Haus Helen Kel­ler, rühr­te die Her­zen der Zuhö­rer mit ihrer Weih­nachts­ge­schich­te vom „Mann im brau­nen Man­tel“.

Mit den gemein­sam gesun­ge­nen Lie­dern: „Macht hoch die Tür“ und „O du fröh­li­che, o du seli­ge …“ waren auch alle Anwe­sen­den an der Gestal­tung der ODI­LIA-Weih­nachts­fei­er aktiv betei­ligt.

Reich beschenkt

Bür­ger­mei­ster Anja Geb­hardt und Geschäfts­füh­re­rin Rena­te Kat­ten­beck dank­ten und bescher­ten alle Bewoh­ne­rin­nen und Bewoh­ner vom Haus Odi­lia und Haus Helen Kel­ler, sowie alle Haupt­be­ruf­li­chen im Tag- und Nacht­dienst und alle Akti­ven vor und hin­ter den Kulis­sen, in der Küche und im Saa, die bei der Aus­rich­tung der Weih­nachts­fei­er mit­wirk­ten. Den ehren­amt­lich täti­gen Odi­lia-Vor­stands­mit­glie­der dank­te die Bür­ger­mei­ste­rin Anja Geb­hardt eben­falls mit gefüll­ten Odi­lia-Weih­nachts­ta­schen.

Lothar Wie­si­an, Bewoh­ner im Haus Odi­lia und Spre­cher des ODI­LIA-Heim­bei­ra­tes dank­te abschlie­ßend im Rah­men der Besche­rung in Gedicht-ver­sen allen haupt­be­ruf­lich täti­gen Betreu­ern in der Arbeits­the­ra­pie­stät­te in Leu­ten­bach, in der Küche, in der Haus­wirt­schaft, im Außen­be­reich und in der Nacht­be­reit­schaft von Haus Odi­lia und Haus Helen Kel­ler. Sein Lob ende­te mit viel Bei­fall.

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