Geschich­ten in Geschich­ten: Prof. Dr. Lale Behzadi hält ihre Antritts­vor­le­sung

Jeder kennt die Wesirs­toch­ter Sche­he­ra­za­de, die den wüten­den und gewalt­tä­ti­gen König Schah­ri­y­ar besänf­tigt, indem sie ihm näch­te­lang die wun­der­lich­sten Geschich­ten erzählt. „Tau­send­und­ei­ne Nacht“ ist zwar die bekann­te­ste, aber bei wei­tem nicht die ein­zi­ge ori­en­ta­li­sche Text­samm­lung, die mit einer Rah­men­er­zäh­lung und zahl­rei­chen dar­in ein­ge­bet­te­ten Geschich­ten arbei­tet. Denn das Kon­zept der Rah­men­kon­struk­ti­on ist eine sehr typi­sche Prä­sen­ta­ti­ons­form ara­bi­scher Lite­ra­tur.

Die ara­bi­sche Kul­tur kennt vir­tuo­se Bei­spie­le ver­schach­tel­ten Erzäh­lens. In ihrer Antritts­vor­le­sung am Diens­tag, den 8. Juni, wird Prof. Dr. Lale Behzadi von der Pro­fes­sur für Ara­bi­stik der Uni­ver­si­tät Bam­berg anhand bekann­ter Tex­te ara­bi­scher Lite­ra­tur­ge­schich­te demon­strie­ren, wel­che Erzähl­mu­ster bei ara­bi­schen Autoren beliebt waren und wie die­se Text­gat­tun­gen in ver­schie­de­ner Form wei­ter­leb­ten.

Der Vor­trag mit dem Titel „Geschich­ten in Geschich­ten. Zur per­for­ma­ti­ven Rah­mung in der ara­bi­schen Erzähl­tra­di­ti­on“ beginnt um 18 Uhr im Hör­saal 025, An der Uni­ver­si­tät 2, Bam­berg. Alle Inter­es­sier­ten sind herz­lich ein­ge­la­den.

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